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Siemens streicht 13.100 Stellen weltweit – 5.100 in Deutschland
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Siemens AG

Siemens streicht 13.100 Stellen weltweit – 5.100 in Deutschland

 Foto: www.siemens.com/presse

Siemens soll durch verschiedene Maßnahmen profitabler werden. Die strategische Neuausrichtung bei Siemens bedeutet für Tausende Mitarbeiter: Sie verlieren ihre Jobs. Dies betrifft rund 5.100 Siemens-Mitarbeiter in Deutschland. Weltweit gehen durch den Umbau bei Siemens rund 13.100 Arbeitsplätze verloren. In Augsburg arbeiten rund 400 Mitarbeiter für Siemens. Wie hart die Personaleinsparungen sie treffen werden, ist bisher unklar.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Ein Jahr nach Vorstellung der Vision 2020 setzt Siemens seine Konzepte zur strategischen Neuausrichtung knallhart um: Das Unternehmen soll profitabler werden. In diesem Zuge wird Siemens weitere 4.500 Arbeitsplätze streichen, davon rund 2.200 in Deutschland. Bereits im Februar hatte der Konzern angekündigt, rund 7.800 Stellen abbauen zu wollen, davon rund 3.300 in Deutschland. Nach intensiven Gesprächen mit Arbeitnehmern korrigierte Siemens diese Zahlen nach unten: Jetzt sind nur noch 2.900 Stellen in Deutschland betroffen. Neben der Stelleneinsparung durch den Konzernumbau fallen weitere 1.200 Stellen im Energiebereich weg. Wie viele der rund 400 Siemens-Mitarbeiter am Standort Augsburg betroffen sein werden, ist bisher unklar.

Siemens investiert 100 Millionen in die Division Power and Gas

Außerdem will Siemens die Ertragskraft im Stromerzeugungsgeschäft der Division Power and Gas verbessern. Gleichzeitig sind weitere Schritte für die seit längerem ertragsschwachen Geschäfte geplant. In der Division Power and Gas plant Siemens unter anderem die Bündelung des Vertriebs. Zusätzlich sind Investitionen in Forschung und Entwicklung in Höhe von rund 100 Millionen Euro geplant. Die Division Power and Gas kämpft seit Jahren unter anderem mit regulatorischen Änderungen. Auch ein massiver Preisverfall, aggressiver Wettbewerber und regionaler Überkapazitäten belasten das Geschäft. „Mit der Initiierung dieser Maßnahmen ist der strukturelle Umbau des Unternehmens in der Hauptsache abgeschlossen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Joe Kaeser.

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Siemens streicht Stellen trotz guter Auftragslage

Der Auftragseingang ist bei Siemens im zweiten Quartal im Zuggeschäft um 16 Prozent auf fast 20,8 Milliarden Euro gestiegen. Die Umsatzerlöse konnten um 8 Prozent auf 18 Milliarden Euro angehoben werden. Das Ergebnis des industriellen Geschäfts war um 5 Prozent rückläufig. „Im Geschäftsvolumen haben wir uns in unseren Märkten gut behauptet. Die Profitabilität des industriellen Geschäfts zeigt, dass wir uns bei einigen Geschäften noch verbessern müssen", sagte Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG.

Struktureller Umbau bei Siemens soll bald abgeschlossen sein

Siemens hat sich als Ziel gesetzt, die für 2015 gesteckten Ziele zu erreichen. Das Marktumfeld wird schwieriger. Die Division Power and Gas soll ihre Ertragskraft verbessern. Gleichzeitig will Siemens ertragsschwache Geschäfte wieder gezielter fördern. Laut Siemens ist der strukturelle Umbau des Unternehmens in der Hauptsache nun abgeschlossen. Der Fokus des Konzerns liegt jetzt nach eigenen Angaben auf Wachstum, Innovation und kontinuierlicher Produktverbesserung.

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