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SWU: 4,9 Millionen Euro Jahresüberschuss
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Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm

SWU: 4,9 Millionen Euro Jahresüberschuss

Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm erwirtschaften 4,9 Millionen Euro Jahresüberschuss und damit weniger als im Vorjahr. Die milde Witterung lässt den Energieabsatz sinken.

Im Geschäftsjahr 2011 konnte die SWU-Unternehmensgruppe, zu der die Holding und ihre fünf Tochtergesellschaften zählen, einen Überschuss von 4,924 Millionen Euro erwirtschaften. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 1,3 Millionen Euro weniger. Dabei konnte das Defizit der SWU Verkehr von 16,5 Millionen Euro im so genannten Querverbund wieder voll ausgeglichen werden.

Energie-Absatz geht zurück

Die milde Witterung lässt den Energieabsatz deutlich sinken. Dieser Absatzrückgang bei Strom, Erdgas und Wärme ist Grund für die Verschlechterung des Vorjahresergebnisses. Zum Teil aufgefangen werden konnte der Energie-Minderverkauf durch einige Sondereffekte. Dazu zählt der Verkauf von Aktien an der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW), der den Stadtwerken rund 2,5 Millionen Euro einbrachte.

Über vier Prozent weniger Energie

An ihre Stromkunden verkaufte die SWU über vier Prozent weniger Energie. Der Rückgang war vor allem bei den Kunden in Ulm/Neu-Ulm und der näheren Umgebung zu verspüren. Der Absatz von Erdgas brach sogar um 13,5 Prozent ein, bei der Wärme waren es rund acht Prozent. Auch der Stromverkauf im Großhandel hatte wenn auch leichtere Einbußen zu verkraften. Dennoch: „Die Erlöse aus der Vermarktung der Stromproduktion leisteten wiederum ihren positiven Beitrag zum Jahresergebnis“, sagt Geschäftsführer Matthias Berz.

Mehr Strom produziert als verkauft

2011 verkaufte die SWU 1.038 Millionen kWh Strom an Endkunden. Somit entspricht die eigene Produktion der Hälfte des verkauften Stroms. „Stück um Stück wollen wir die Eigenproduktion in dieselbe Größenordnung bringen wie den Verkauf, um im Markt auf zwei Beinen zu stehen. Die Ergebnisse des Geschäftsjahrs spiegeln diesen Weg wider“, sagt Matthias Berz. Die SWU plant deshalb weiter, in den Ausbau der Erzeugungskapazitäten zu investieren – vorausgesetzt freilich, die Marktentwicklung ermöglicht einen wirtschaftlichen Betrieb.

Die Zukunft wird regenerativ

Regenerative Projekte spielen bei dieser Strategie eine wichtige Rolle. Im Lauf des Jahres wird das Holzgas-Heizkraftwerk Senden den Regelbetrieb aufnehmen. Der Bau des Windparks vor der Nordsee-Insel Borkum schreitet voran. Die SWU ist mit zehn Megawatt Leistung beteiligt, das ist die doppelte Größe des Main-Wasserkraftwerks Kostheim. Der Windpark wird voraussichtlich ab 2013 Strom erzeugen. Die SWU wird dann gemäß ihrem Anteil jährlich rund 40 Millionen Kilowattstunden Strom aus der Nordsee beziehen. Das entspricht dem Jahresbedarf von rund 12.000 Haushalten mittlerer Größe. Die Beteiligung an dem Windpark bringt die SWU ein großes Stück dem Ziel näher, bis zum Jahr 2020 alle Ulmer und Neu-Ulmer Haushalte mit regenerativ erzeugtem Strom versorgen zu können.

Teurer Treibstoff belastete das Ergebnis der Verkehrstochter

Der Jahresfehlbetrag der Tochtergesellschaft SWU Verkehr erhöhte sich um rund 300.000 Euro auf 16,5 Millionen Euro. Verantwortlich dafür waren im Wesentlichen die gestiegenen Kosten für Dieselkraftstoff. Die Zahl der Fahrgäste wiederum stieg um rund 600.000 oder knapp zwei Prozent auf 32,2 Millionen.

Wertschöpfung die in der Region bleibt

2011 investierte die SWU insgesamt 57 Millionen Euro. Davon flossen 13,8 Millionen Euro in den Ausbau und die Erneuerung der Netze und Verteilungs-Anlagen. Für rund 28 Millionen Euro wurden im Rahmen von Investitionen und Unterhaltsmaßnahmen Aufträge an Unternehmen in der Region vergeben. Die Stadtwerke zahlten 1,9 Millionen Gewerbesteuer und 10,6 Millionen Euro Konzessionsabgaben an Städte und Gemeinden. Betreibern von Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Quellen gewinnen, bezahlte die SWU Energie 35,4 Millionen Euro Einspeisevergütungen. „Alles in allem erzeugte die SWU über 150 Millionen Euro an Wertschöpfung, die in der Region bleibt“, unterstreicht Matthias Berz.

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