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Südwestmetall Ulm fördert Wissenschafts-Nachwuchs
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5.000 Euro

Südwestmetall Ulm fördert Wissenschafts-Nachwuchs

 Dr. Simon Kaufhold (2. von links) erhält einen der neun Förderpreise. Foto: Eppler/Südwestmetall

Der Arbeitgeberverband Süwestmetall lobt an allen neun baden-württembergischen Landesuniversitäten einen Förderpreis aus. Denn von Jung-Wissenschaftlern profitieren auch die Unternehmen.

Die Preise werden jährlich auf Vorschlag der Universitäten für wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die für die industrielle Arbeitswelt oder deren sozialpolitische Rahmenbedingungen von Bedeutung sind.

Südwestmetall investiert ihn die Arbeitnehmer von morgen

Am Mittwoch wurde der Förderpreis des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall in Stuttgart verliehen. „Nur mit einem exzellent ausgebauten Bildungssystem sichern wir langfristig Wertschöpfung und Beschäftigung am Innovations- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg“, betonte Südwestmetall-Hauptgeschäftsführer Peer-Michael Dick bei der Preisverleihung in Stuttgart. „Deshalb zeichnen wir seit über 25 Jahren herausragende Nachwuchswissenschaftler aus.“

Zusammenarbeit von Mittelstand und Hochschulen fördern

Die an den Hochschulen erlangten wissenschaftlichen Erkenntnisse müssten aber noch schneller in marktgängige Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle überführt werden, erklärte der Arbeitgebervertreter. „Dafür brauchen wir eine echte Transferkultur und eine Stärkung der Netzwerke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Daher sollten die Hochschulen noch stärker darin unterstützt werden, Technologietransfer-Professuren einzurichten“, forderte Dick. Die Hochschulen müssten ihr Transferpotenzial insbesondere beim Mittelstand noch aktiver und verständlicher vermarkten. „Gerade für Mittelständler ist es zuweilen schwer, konkrete Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit mit Hochschulen zu identifizieren“, so Dick.

Preisträger aus Ulm forscht zur Energieerzeugung der Zukunft

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Einer der neun Preisträger ist Dr. Simon Kaufbold von der Universität Ulm.„Der diesjährige Preisträger aus Ulm hat sich mit dem hochaktuellen Thema der Nachbildung der Photosynthese durch den Menschen befasst“, erklärte Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall in Ulm. „Die Ergebnisse der Arbeit lassen die Energieerzeugung der Zukunft ein Stückchen näher rücken“, so Maier weiter. Kaufhold erhielt die Auszeichnung für seine Dissertation an der Universität Ulm. Ziel der Forschung ist es, Konzepte wie Farbstoffsolarzellen oder photochemische Zellen zu entwickeln, die für die Energieversorgung und -speicherung genutzt werden können.

Über Südwestmetall

Südwestmetall ist der Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg. Er ist Ansprechpartner für Arbeitgeber in arbeits- und sozialrechtlichen, tarifvertraglichen und sozialpolitischen Fragen. Zusammen mit dem Sozialpartner vereinbart der Verband in Tarifverträgen die Bedingungen der Arbeitsverhältnisse. Die Bezirksgruppe Ulm von Südwestmetall und des tarifungebundenen Unternehmensverbands Südwest betreut in der Region Ulm, Biberach, Alb-Donau und dem südöstlichen Teil Sigmaringens 128 Betriebe mit 54.761 Mitarbeitern.

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