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Südwestmetall sendet starke Signale
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Südwestmetall Ulm

Südwestmetall sendet starke Signale

Dr. Wolf, Vorsitzender der Südwestmetall, auf der  Mitgliederversammlung. Foto: Südwestmetall Ulm.

Der Arbeitgeberverband Südwestmetall Ulm hat diese Woche am 07. Oktober 2013 bei seiner Mitgliederversammlung bei der Liebherr Werk Ehingen GmbH starke Signale gesendet. Unter anderem wurde über die aktuellen Forderungen der Gewerkschaften geredet.

Die Liebherr-Werk Ehingen GmbH, diesjähriger Veranstaltungsort der Mitgliederversammlung, zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Fahrzeugkranen. Hier haben sich die Mitglieder des Arbeitgeberverbandes der Südwestmetall Ulm getroffen. Es wurde über die aktuellen Forderungen der Gewerkschaften und der linken Parteien diskutiert. Diese beklagen eine angebliche „Prekarisierung“ der Arbeitswelt und einen Trend zum Lohndumping. Ziel der IG-Metall sei es, dass alle Tätigkeiten nach Metalltarif bezahlt werden. Dazu äußerte der Vorsitzende Dr. Stefan Wolf: „Wir können aber nicht alle einfachen Tätigkeiten in den Metalltarif zurückholen.“ Dies würde die gesamte Wertschöpfung an den deutschen Standorten verteuern, wie er weiter erklärt: „Das bestehende Lohngefälle kann nicht auf höchstem Niveau, dem der Metall- und Elektroindustrie, eingeebnet werden. Damit wäre letztlich die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie insgesamt bedroht.“

Die Vergabe von Tätigkeiten an Fremdfirmen ermöglichte die positive Entgeltentwicklung

Laut Wolf bedeuteten allein die letzten beiden Tarifabschlüsse in der Metall- und Elektroindustrie ein Lohnplus von zehn Prozent für die Beschäftigten. Möglich sei dies auch deshalb gewesen, weil den Betrieben mehr Flexibilität zur Verfügung stand, unter anderem über die Vergabe von Tätigkeiten an Fremdfirmen. „Die komfortable Entgeltentwicklung in unserer Industrie ist nur möglich, weil es solche Ventile gibt“, sagte Dr. Stefan Wolf, „Wenn diese Ventile geschlossen werden, können wir in unserer Entgeltentwicklung nicht so weiter machen wie bisher.

Dr. Wolf will verschiedene Themen mit der IG-Metall diskutieren

Dieses Thema will Wolf neben anderen Themen mit der IG Metall im Rahmen der Gesprächsverpflichtung erörtern. Auf diese hatten sich die Tarifpartner 2012 verständigt – mit dem Ziel, Lösungen für die großen Herausforderungen der Industrie wie den demographischen Wandel und die damit verbundene Fachkräftesicherung zu suchen. Dabei solle Gesprächsverpflichtung aber nicht zwingend Verpflichtung zu einer tariflichen Lösung heißen: „Wenn Lösungen damit erkauft werden müssten, dass die betriebliche Mitbestimmung deutlich ausgeweitet wird, dann geht das einfach nicht.“

Die Südwestmetall Ulm spricht spricht auch zum Energiewende  und Schulbildung

An die künftige Bundesregierung richtete Wolf den Appell, die Energiewende nun endlich nach marktwirtschaftlichen Kriterien umzusetzen. „Die Unternehmen sind auf eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung angewiesen“, so Wolf. Allerdings lasse die bisherige Umsetzung der Energiewende zunehmend Zweifel aufkommen, dass dies für die Zukunft noch gewährleistet sei: „Fehlanreize und Förderunsinn müssen dringend korrigiert werden, sonst droht uns eine schleichende De-Industrialisierung.“ Genauso dringend sei ein Masterplan für mehr Bildung. Die Zahl der Bildungsverlierer oder Schulabbrecher müsse in den kommenden Jahren deutlich verringert werden.  Auch müsse der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg aufgebrochen werden.

Festredner Dr.Manfred Lütz gibt Denkanstöße

Festredner der diesjährigen Mitgliederversammlung war Dr. Manfred Lütz, Arzt, Theologe und Bestsellerautor. Er sprach zu dem Thema „Ist Arbeit das eigentliche Leben?“ Dabei ging er der Frage nach, welche Themen tatsächlich unser Leben dominieren, und welche es womöglich eher sein sollten. Ob die Welt, in der wir meinen zu leben in Wahrheit nicht eine Kunstwelt ist, und wir dabei die echte aus dem Blick verlieren.

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