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Südwestmetall, Gemeinschaftsschule braucht praxistauglichen Rahmen
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Südwestmetall

Südwestmetall, Gemeinschaftsschule braucht praxistauglichen Rahmen

Südwestmetall fordert praxistaugliche Rahmen-Bedingungen für Gemeinschafts-Schulen. Die geplante Gemeinschafts-Schule solle zu einer Bereicherung der baden-württembergischen Schullandschaft werden.

Für Südwestmetall ist die Fortentwicklung der Schullandschaft eine Standortfrage mit höchster Priorität. „Wir benötigen dringend Schulabgänger, die reif für Ausbildung und Studium sind. Nur so können wir unseren Bedarf an Fachkräften und damit unsere wirtschaftliche Zukunft sichern“, sagt Götz Maier, Geschäftsführer des Arbeitgeber-Verbands Südwestmetall in Ulm. Die Schulstruktur habe dabei für die Arbeitgeber nachrangige Bedeutung. Entscheidend sei vielmehr die Qualität des pädagogischen Konzepts: „Dazu zählt neben der Kompetenz-Orientierung und den richtigen Lerninhalten auch ein vernünftiger Umgang mit knappen Zeit- und Geldressourcen“, so Maier von Südwestmetall weiter.

Gemeinschafts-Schule als Bereicherung der Schullandschaft

Die geplante Gemeinschafts-Schule solle zu einer Bereicherung der baden-württembergischen Schullandschaft werden. Hierfür nennt Südwestmetall im Schulterschluss mit allen Arbeitgeber-Verbänden des Landes zwölf Kriterien. So dürfe über die Auswahl von Gemeinschafts-Schulen ausschließlich das pädagogische Konzept entscheiden. Dieses müsse in der Praxis beweisen, dass es dem bestehenden Schulangebot überlegen sei. Maier von Südwestmetall warnt ausdrücklich davor, die neue Schulform für eine regionale Standort- und Strukturpolitik zu missbrauchen: „Deshalb benötigen wir dringend einen Schul-Entwicklungs-Plan für das gesamte Land. Dieser ist angesichts des demografischen Wandels ohnehin überfällig.“

Fehl-Investitionen müssen verhindert werden

Weiter benötige die neue Schulform eine dauerhafte zusätzliche Finanzierung. Im Gegenzug könne auf kostspielige Experimente wie zusätzliche Oberstufen-Angebote an nicht-gymnasialen Schulstandorten verzichtet werden. Auch eine Wieder-Einführung des neunjährigen Gymnasiums ist dann nicht notwendig. Fehl-Investitionen in teure Parallel-Strukturen müssten unbedingt verhindert werden. Eine einseitige Bevorzugung bei der Zuweisung von Lehrerstellen würde das Modell von Beginn an diskreditieren.

Berufs-Orientierung sollte im gesamten Bildungsplan verankert werden

Ein besonderes Augenmerk der Wirtschaft gilt der Berufs-Orientierung. Diese müsse nicht nur an den Übergängen, sondern durchgängig im gesamten Bildungsplan der Gemeinschafts-Schule verankert werden. „Dazu bietet Südwestmetall in der Landesarbeits-Gemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT, gerne ihre Unterstützung an. Südwestmetall sorgt seit Jahren in den regionalen Arbeitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT für die Zusammenarbeit in der Praxis. Hier in Ulm zusammen mit der IHK, der Handwerkskammer und dem Staatlichen Schulamt Biberach“, sagt Maier von Südwestmetall.

Götz Maier: „Erfolg muss anhand von Kriterien mess- und prüfbar sein“

Für die regionale Metall- und Elektroindustrie hängt die Akzeptanz der Gemeinschafts-Schule letztlich von ihrem Erfolg ab. Dieser müsse über verschiedene Kriterien mess- und überprüfbar sein. Kriterien können eine bessere Ausbildungs-Reife der Schulabgänger und ein wachsender Anteil von Absolventen mit mittlerem Bildungsabschluss sein. Auch anhand einer sinkenden Abbrecher-Quote kann der Erfolg gemessen werden. Ein weiteres Kriterium ist auch eine erkennbare Auflösung des engen Zusammenhangs von Bildungserfolg und sozialer Herkunft.

Über Südwestmetall

Die Bezirksgruppe Ulm des Verbands der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg SÜDWESTMETALL und des Unternehmens-Verbands Südwest betreut in der Region Ulm, Biberach, Alb-Donau und dem südöstlichen Teil Sigmaringens 113 Betriebe mit 47.594 Mitarbeitern. SÜDWESTMETALL gilt als erster Ansprechpartner für Arbeitgeber. SÜDWESTMETALL verhandelt zusammen mit dem Sozialpartner den Manteltarif-Vertrag für die Metall- und Elektro-Industrie.

www.suedwestmetall.de

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