Erfolgreiches Geschäftsjahr

Stadtwerke Ulm schreiben wieder schwarze Zahlen

Das SWU Gebäude. Foto: Stadtwerke Ulm
Die Restrukturierung der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) trägt Früchte. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftete 2017 ein Plus von 3,1 Millionen Euro. 2016 hatte das Geschäftsjahr noch mit einem Fehlbetrag von 9,6 Millionen Euro abgeschlossen.

Die SWU haben die roten Zahlen verlassen. Abgedeckt sind dabei die Verluste, die aus Wertberichtigungen und der Vermarktung des im Beteiligungskraftwerk Lünen erzeugten Stroms resultieren. „Unser Ziel war die schwarze Null. Das haben wir geschafft. Und doch haben wir noch große Herausforderungen für die Energie- und Mobilitätswende vor uns“, kommentiert Geschäftsführer Klaus Eder. „Es wird nun darauf ankommen, die Stadtwerke weiter zu entwickeln und von einer festen Grundlage aus in die Geschäfte der Zukunft zu führen“.

Erfolgreiche Restrukturierungs-Maßnahmen

Die SWU führen den Erfolg auf einen witterungsbedingt lebhafter Wärmeabsatz sowie den guten Geschäftsverlauf bei den Energiedienstleistungen zurück. Auch die umgesetzten Maßnahmen zur Restrukturierung haben ihren Anteil an dem Ergebnis. Im Rahmen des Programms „SWU 2025“ wurden zum Beispiel die internen Geschäftsabläufe unter die Lupe genommen. Im Ergebnis konnten in vielen Unternehmensbereichen die Prozesse gestrafft werden. Das schuf Spielraum bei den Kapazitäten. Das kam wiederum neuen Geschäftsideen zugute. Die Stadtwerke unterstützen Unternehmen und Kommunen mit technischen Dienstleistungen. So verantworten seit Jahresbeginn SWU-Fachleute den Betrieb des Weißenhorner Fernwärmenetzes und kümmern sich um die Energieabrechnung.

SWU profitierten von kühlem Jahr 2017

Aus dem Tagesgeschäft erwirtschafteten die Stadtwerke vergangenes Jahr 10,5 Millionen Euro. Damit überstieg der operative Gewinn noch einmal den Vorjahreswert von zehn Millionen Euro. Ein deutliches Plus war vor allem im Energieverkauf zu verzeichnen. Die Zuwächse beim Strom (15 Prozent), Erdgas (22 Prozent) und Fernwärme (zehn Prozent) gehen auf das Konto des überdurchschnittlich kühlen Jahres 2017. Aus Wasserkraft, Photovoltaik und Holz erzeugten SWU-Anlagen in Summe rund 104 Millionen Kilowattstunden Strom. Dazu addierten sich rund 46 Millionen Kilowattstunden Strom aus der Kraft-Wärme-Kopplung. Insgesamt ging die regionale Stromerzeugung damit um rund zwölf Prozent zurück.

Gute Entwicklungen in den Geschäftsbereichen

Wiederum gut entwickelt haben sich 2017 die Sparten Telekommunikation und Verkehr. Die Tochtergesellschaft SWU TeleNet verbesserte ihren Gewinn auf 888.000 Euro, gegenüber 772.000 Euro im Vorjahr. „Es verzinsen sich allmählich die Investitionen, mit denen der Ausbau des Breitbandnetzes vorangetrieben wurde“, so Eder. Ebenso gut steht es um den Geschäftsbereich Verkehr. Die Sparte verzeichnete mit 13,8 Millionen Euro zwar einen höheren Fehlbetrag als im Vorjahr. Doch wurden 2017 höhere Investitionen getätigt wie beispielsweise für Busse. Zum anderen war das Vorjahresergebnis durch einen Einmaleffekt begünstigt worden, der von Nachzahlungen aus der Einnahmenverteilung im Nahverkehrsverbund DING herrührte.

Hohe Investitionen in die Region

2017 investierte die SWU insgesamt 65,9 Millionen Euro. Ein großer Anteil entfällt dabei auf den Straßenbahnbau. Für 41,7 Millionen Euro wurden Aufträge an Unternehmen in der Region vergeben. Die Stadtwerke zahlten elf Millionen Euro Konzessionsabgaben an Städte und Gemeinden. Betreibern von Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Quellen gewinnen, bezahlte die Stadtwerke-Netzgesellschaft 49,4 Millionen Euro an Einspeisevergütungen. Alles in allem erzeugte die SWU rund 186 Millionen Euro an regionaler Wertschöpfung.

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SWU profitierten von kühlem Jahr 2017

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