Zweites Quartal 2018

SGL Carbon übertrifft Vorjahreswerte deutlich

Dr. Jürgen Köhler, Vorstandsvorsitzender der SGL Group. Foto: SGL Group
Die SGL Carbon mit Standort in Meitingen blickt auf ein erfolgreiches zweites Quartal. Zum Halbjahr lagen Umsatz und Ertrag erneut klar über den Vorjahreswerten.

Im ersten Halbjahr 2018 erzielte die SGL Carbon einen Umsatzanstieg von 21,6 Prozent auf 529,3 Millionen Euro. Dieser Anstieg war auch durch starkes organisches Wachstum in den Marktsegmenten Mobilität, Digitalisierung, Chemie, und Industrielle Anwendungen. In der Folge verdoppelte sich das EBIT vor Sondereinflüssen nahezu auf 44 Millionen Euro. Aufgrund des gestiegenen operativen Ergebnisses, einem deutlich verbesserten Finanzergebnis sowie Fair-Value-Anpassungen in Höhe von 28,1 Millionen Euro aus dem ersten Quartal 2018 stieg das Konzernergebnis gegenüber dem Vorjahr sehr deutlich auf 47,3 Millionen Euro.

SGL liegt mit Wachstum im Plan

Der Umsatz und das Konzernergebnis wurden positiv von der vollständigen Übernahme der ehemaligen Gemeinschaftsunternehmen mit der BMW Group und mit Benteler im ersten Quartal beeinflusst. „Mit unserem organischen Wachstum von rund 10 Prozent liegen wir im Plan, darüber hinaus haben Struktureffekte das Wachstum beschleunigt“, sagt Dr. Jürgen Köhler, Vorstandsvorsitzender der SGL Carbon. „Wir konzentrieren uns weiter darauf, die Potentiale unserer Märkte für uns zu nutzen. Mit unserem neuen Markenauftritt unterstreichen wir unseren Anspruch, gemeinsam mit unseren Kunden smarte Lösungen für die zukunftsbestimmenden Themen Mobilität, Energie und Digitalisierung zu entwickeln.“

Prognose für 2018 leicht angehoben

Aufgrund der guten Entwicklung im ersten Halbjahr passt die SGL Carbon ihre Prognose für den Umsatz und für das EBIT vor Sondereinflüssen leicht nach oben an. Auch die Erwartungen für das Konzernergebnis werden leicht angehoben. Es wird nun ein niedriger bis mittlerer zweistelliger Millionen-Euro-Betrag antizipiert. SGL Carbon erwartet für das Geschäftsjahr 2018 nun einen Umsatzanstieg um etwas mehr als 10 Prozent. Das Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen dürfte nach wie vor leicht überproportional zu der nun leicht erhöhten Umsatzprognose wachsen. Ursachen sind die positiven Effekte aus der deutlich zunehmenden Mengennachfrage, die erfolgreichen Initiativen für Preiserhöhungen im Geschäftsbereich GMS, der zusätzliche Ergebnisbeitrag aus der Vollkonsolidierung des ehemaligen Joint Ventures SGL ACF sowie Kosteneinsparungen. Dem stehen höhere Personal- und Rohstoffkosten sowie ungünstigere Währungsrelationen gegenüber.

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