Naturschutz

Stadt Ulm wird Modellregion Grüner Wasserstoff

Die Stadt Ulm wird mit dem Projekt Hy-Five zur Modellregion Grüner Wasserstoff. Aber was bedeutet das und wie viel Geld soll investiert werden?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Ohne den Einsatz von Wasserstoff als Energieträger scheint das hochgesteckte Ziel der CO2-Neutralität nicht erreichbar, heißt es in einer Pressemeldung der Stadt Ulm Mitte August. Aus diesem Grund ist ein Konsortium, bestehend aus Stadt Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Reutlingen, dem Förderaufruf des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg für die Realisierung eines Demonstrationsprojekts „Modellregion Grüner Wasserstoff" mit der Projektskizze Hy-FIVE gefolgt. Nun wurde die gemeinsam mit den angrenzenden Landkreisen Heidenheim, Tübingen und dem Ostalbkreis erarbeitete Projektskizze vom Land im Rahmen des EFRE-Programms unter insgesamt sieben Bewerbungen ausgewählt und in den kommenden Jahren mit bis zu 33 Millionen Euro gefördert werden. Der Antrag wird von einer großen Zahl an Organisationen und Unternehmen aus Wirtschaft und Wissenschaft unterstützt.

Wirtschaftlicher Schub für die Region

Die beteiligten Gebietskörperschaften erwarten einen wirtschaftlichen Schub für die gesamte Region, die bereits jetzt über große Kompetenzen im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellenforschung und bei der praktischen Anwendung dieser Technologien verfügt. Gerade die praktische Herstellung und Anwendung von "grünem", also umweltfreundlich hergestelltem, Wasserstoff wird besonders Wert gelegt. Durch die "Modellregion Grüner Wasserstoff" sollen in einem integrierten Ansatz die Potenziale der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien sichtbar gemacht und eine wachsende Nachfrage am Energieträger Wasserstoff ausgelöst werden. Gleichzeitig soll das Demonstrationsprojekt als Blaupause für andere Städte und Regionen in Baden-Württemberg dienen. Das Projekt Hy-FIVE umfasst neben investiven Projektanteilen, wie beispielsweise Investitionen in die Infrastruktur der Modellregion, auch nicht-investive Projektteile. Zu letzteren gehören unter anderem Öffentlichkeitsarbeit und Maßnahmen zur gesellschaftlichen Sensibilisierung für das Thema grüner Wasserstoff.  Die nun vorliegende Skizze des Konsortiums setzt auf insgesamt vier Leuchtturmprojekte in den verschiedenen Landkreisen.

Das sind die vier Leuchtturmprojekte

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

  • Produktion grünen Wasserstoffs auf Basis von Wasserkraft und die Einbindung/Nutzung in bestehende Tank- und Verladeinfrastrukture
  • Einsatz von grünem Wasserstoff für Lkw-Brennstoffzellenantriebe in der Logistik, in kommunalen Fahrzeugen und im ÖPNV - Flottentest und Betankungsinfrastruktur
  • Aufbau eines Industrieparks in Schwäbisch Gmünd unter Einbindung einer 8,5 MW PEM-Wasserelektrolyse als Keimzelle einer lokalen Wasserstoffinfrastruktur mit zukünftig überregionaler Pipelineanbindung.
  • Aufbau eines Systems zur lokalen und netzübergreifenden Erzeugung, Speicherung und zum Transport von Wasserstoff sowie eine möglichst effiziente Verwendung in Kommunen, Quartieren, Industrie und Haushalten.

Wie hoch ist das Gesamtprojektvolumen?

Die erarbeitete Projektskizze geht aktuell von einem Gesamtprojektvolumen von rund 57 Millionen Euro aus. Von Seiten des Landes wurde im Rahmen des laufenden EFRE-Programms Fördermittel im Umfang von rund 33 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Förderperiode erstreckt sich hier bis 2027, die Projektlaufzeit wird voraussichtlich in einzelnen Teilprojekten über diesen Zeitraum hinausgehen. Die Details dazu werden nun in den kommenden Monaten im Rahmen des Verfahrens für einen Vollantrag vom Konsortium in enger Abstimmung mit dem Ministerium erarbeitet.

Das sagt Ulms Oberbürgermeister

Oberbürgermeister Gunter Czisch (Stadt Ulm): "Natürlich freuen wir uns sehr über diesen Vertrauensbeweis des Landes. Wir konnten wichtige und hochrangige Expert*innen aus der Region überzeugen, bei dem Projekt mitzumachen. Ich bin mir ganz sicher, dass die Bündelung der hier vorhandenen Kompetenz bei uns den Entwicklungen in diesem Themengebiet einen weiteren Schub geben wird. Die Förderung unterstützt unsere wissenschaftlichen Einrichtungen, aber eben auch Unternehmen bei diesem Transformationsprozess. Unsere Stadtwerke werden hier vorbildlich vorangehen und den eingeschlagenen Weg fortsetzen."

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Naturschutz

Stadt Ulm wird Modellregion Grüner Wasserstoff

Die Stadt Ulm wird mit dem Projekt Hy-Five zur Modellregion Grüner Wasserstoff. Aber was bedeutet das und wie viel Geld soll investiert werden?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Ohne den Einsatz von Wasserstoff als Energieträger scheint das hochgesteckte Ziel der CO2-Neutralität nicht erreichbar, heißt es in einer Pressemeldung der Stadt Ulm Mitte August. Aus diesem Grund ist ein Konsortium, bestehend aus Stadt Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Reutlingen, dem Förderaufruf des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg für die Realisierung eines Demonstrationsprojekts „Modellregion Grüner Wasserstoff" mit der Projektskizze Hy-FIVE gefolgt. Nun wurde die gemeinsam mit den angrenzenden Landkreisen Heidenheim, Tübingen und dem Ostalbkreis erarbeitete Projektskizze vom Land im Rahmen des EFRE-Programms unter insgesamt sieben Bewerbungen ausgewählt und in den kommenden Jahren mit bis zu 33 Millionen Euro gefördert werden. Der Antrag wird von einer großen Zahl an Organisationen und Unternehmen aus Wirtschaft und Wissenschaft unterstützt.

Wirtschaftlicher Schub für die Region

Die beteiligten Gebietskörperschaften erwarten einen wirtschaftlichen Schub für die gesamte Region, die bereits jetzt über große Kompetenzen im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellenforschung und bei der praktischen Anwendung dieser Technologien verfügt. Gerade die praktische Herstellung und Anwendung von "grünem", also umweltfreundlich hergestelltem, Wasserstoff wird besonders Wert gelegt. Durch die "Modellregion Grüner Wasserstoff" sollen in einem integrierten Ansatz die Potenziale der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien sichtbar gemacht und eine wachsende Nachfrage am Energieträger Wasserstoff ausgelöst werden. Gleichzeitig soll das Demonstrationsprojekt als Blaupause für andere Städte und Regionen in Baden-Württemberg dienen. Das Projekt Hy-FIVE umfasst neben investiven Projektanteilen, wie beispielsweise Investitionen in die Infrastruktur der Modellregion, auch nicht-investive Projektteile. Zu letzteren gehören unter anderem Öffentlichkeitsarbeit und Maßnahmen zur gesellschaftlichen Sensibilisierung für das Thema grüner Wasserstoff.  Die nun vorliegende Skizze des Konsortiums setzt auf insgesamt vier Leuchtturmprojekte in den verschiedenen Landkreisen.

Das sind die vier Leuchtturmprojekte

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

  • Produktion grünen Wasserstoffs auf Basis von Wasserkraft und die Einbindung/Nutzung in bestehende Tank- und Verladeinfrastrukture
  • Einsatz von grünem Wasserstoff für Lkw-Brennstoffzellenantriebe in der Logistik, in kommunalen Fahrzeugen und im ÖPNV - Flottentest und Betankungsinfrastruktur
  • Aufbau eines Industrieparks in Schwäbisch Gmünd unter Einbindung einer 8,5 MW PEM-Wasserelektrolyse als Keimzelle einer lokalen Wasserstoffinfrastruktur mit zukünftig überregionaler Pipelineanbindung.
  • Aufbau eines Systems zur lokalen und netzübergreifenden Erzeugung, Speicherung und zum Transport von Wasserstoff sowie eine möglichst effiziente Verwendung in Kommunen, Quartieren, Industrie und Haushalten.

Wie hoch ist das Gesamtprojektvolumen?

Die erarbeitete Projektskizze geht aktuell von einem Gesamtprojektvolumen von rund 57 Millionen Euro aus. Von Seiten des Landes wurde im Rahmen des laufenden EFRE-Programms Fördermittel im Umfang von rund 33 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Förderperiode erstreckt sich hier bis 2027, die Projektlaufzeit wird voraussichtlich in einzelnen Teilprojekten über diesen Zeitraum hinausgehen. Die Details dazu werden nun in den kommenden Monaten im Rahmen des Verfahrens für einen Vollantrag vom Konsortium in enger Abstimmung mit dem Ministerium erarbeitet.

Das sagt Ulms Oberbürgermeister

Oberbürgermeister Gunter Czisch (Stadt Ulm): "Natürlich freuen wir uns sehr über diesen Vertrauensbeweis des Landes. Wir konnten wichtige und hochrangige Expert*innen aus der Region überzeugen, bei dem Projekt mitzumachen. Ich bin mir ganz sicher, dass die Bündelung der hier vorhandenen Kompetenz bei uns den Entwicklungen in diesem Themengebiet einen weiteren Schub geben wird. Die Förderung unterstützt unsere wissenschaftlichen Einrichtungen, aber eben auch Unternehmen bei diesem Transformationsprozess. Unsere Stadtwerke werden hier vorbildlich vorangehen und den eingeschlagenen Weg fortsetzen."

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben