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Sparkasse Ulm startet Workshops zum Thema „Virtuelles Wasser“ an Schulen
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Nachhaltige Bildung

Sparkasse Ulm startet Workshops zum Thema „Virtuelles Wasser“ an Schulen

Michael Groh bei seinem Workshop zum Thema "Virtuelles Wasser" in der Weihungstalschule in Staig. Foto: Sparkasse Ulm
Michael Groh bei seinem Workshop zum Thema "Virtuelles Wasser" in der Weihungstalschule in Staig. Foto: Sparkasse Ulm

An den Gesamt- und Realschulen in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis fanden für Schüler Workshops zum Thema „Virtuelles Wasser“ statt. Welches Ziel dieses Projekt verfolgt und was die Kinder dabei alles gelernt haben.

Wie viel Wasser wird auf dieser Welt verschwendet und was kann man dagegen tun? Diesen beiden Kernfragen behandeln die „Virtuelles Wasser“-Workshops von Naturpädagoge Michael Groh. Die Workshops wurden von der Sparkasse Ulm in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. Anfang 2022 den Gesamt- und Realschulen in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis angeboten. Seitdem haben an insgesamt 18 Schulen 40 Workshops mit hunderten Kindern stattgefunden.

Ein Workshop für die höheren Jahrgangsstufen  

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„Das ist ein großartiges und wirklich sinnvolles Angebot, das wir jederzeit wieder annehmen würden. Insgesamt vier Klassen von der siebten bis zur zehnten Jahrgangstufe konnten bei uns den Workshop erleben. Vor allem für die Abschlussklasse war das eine große Bereicherung, da ,Virtuelles Wasser‘ sogar Prüfungsthema im Fach AES (Alltagskultur, Soziales und Ernährung) ist“, sagt Nina Kremer, Lehrerin an der Weihungstalschule in Staig, die mit ihrer Klasse an den Workshops teilgenommen hat. 

Den Umgang mit Wasser erlernen

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Mit diesem Projekt zur Unterstützung der ökologischen Bildung der Kinder möchte die Sparkasse Ulm in unserer Region ein Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser schaffen. Auch dem Naturpädagogen Michael Groh ist es ein Anliegen, mit den Kindern über „Virtuelles Wasser“ zu sprechen: „Angesichts der vielen Brände in Europa sowie der Klimakrise ist das ein hochaktuelles und gleichzeitig dramatisches Thema.“ Die Workshops sollen den Kindern auch Spaß machen. Für die Schüler stellt die Doppelstunde ohne Leistungsbewertung eine Abwechslung zum normalen Stundenplan dar.

Was ist virtuelles Wasser?

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Die Inhalte des Workshops sollen zum Nachdenken anregen sowie Wissensdrang und Kreativität fördern: „Die Schüler brauchen sich nicht möglichst viele Daten merken, sondern sollen über unsere Welt nachdenken, neugierig sein und die Dinge hinterfragen“, erklärt Groh. Im Unterricht geht es zunächst um die Frage, wie viel Trinkwasser täglich verbraucht wird und was „virtuelles Wasser“ überhaupt ist: Es ist die gesamte Wassermenge, die für die Produktherstellung benötigt wird. Im Endprodukt ist sie jedoch nicht ersichtlich. So werden beispielsweise für die Herstellung einer Jeans etwa 10.000 Liter virtuelles Wasser benötigt. 

Einteilung von virtuellem Wasser nach Kategorien  

Die Kinder erfahren im Workshop zudem, dass virtuelles Wasser in verschiedene Kategorien eingeteilt wird: in blaues, grünes und graues Wasser (grünes Wasser: Niederschlag / Bodenfeuchte, blaues Wasser: künstliche Bewässerung, graues Wasser: durch landwirtschaftliche oder industrielle Nutzung verschmutztes Wasser). Auch der geschichtliche und geographische Hintergrund von Wasser wird dabei miteinbezogen.

Ein Workshop zum aktiven Mitmachen

Nach dem theoretischen Teil geben die Teilnehmer auf Basis des erlernten Wissens in einem Quiz ihre Einschätzung ab, wie hoch der Wasserverbrauch für verschiedene Dinge ist wie beispielsweise für eine Tasse Tee oder eine Tafel Schokolade. Die Kinder nehmen aktiv am Unterricht teil. Vor allem beim anschließenden Experiment, bei dem es darum geht, den eigenen Wasserverbrauch zu ermitteln und sich mit dem durchschnittlichen Verbraucher in Deutschland zu vergleichen.

Projekt wird an Gymnasien weitergeführt

Zum Abschluss der Doppelstunde wird darüber gesprochen, welche Möglichkeiten es gibt, (virtuelles) Wasser zu sparen. „Dabei kommen immer wieder interessante Impulse und Ideen von den Schülern“, berichtet Michael Groh über das Projekt. Er freut sich nach eigenen Angaben darüber, dass die Sparkasse Ulm entschieden hat, dieses im Herbst an den Gymnasien fortzusetzen.   

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