Digitalisierung in der Filiale

Sparkasse Bodensee startet neues digitales Beratungskonzept

Die Sparkasse Bodensee führt ein neues Konzept zur Kundenbetreuung ein. Mit den liveBOXen können Service-Dienstleistungen ab sofort „persönlich-digital“ erfolgen. Das steckt dahinter.

Aktuell wird vielfach über die gemeinsame Nutzung von Filialräumen einer Sparkasse und einer Volksbank berichtet. „Die Kundenbedürfnisse haben sich in den letzten Jahren extrem veränder. Der Trend zur Digitalisierung ist ungebrochen. Dies zeigt sich auch in den sinkenden Nutzungsfrequenzen unserer Geschäftsstellen und den ansteigenden Nutzungsquoten unserer digitalen Angebote“, erläutert Lothar Mayer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bodensee. Deswegen untersucht die Sparkasse Bodensee auch regelmäßig das Geschäftsstellennetz, insbesondere auch im Hinblick darauf, wie viele Kunden den persönlichen Service vor Ort täglich nutzen.

In mehreren Stellen hat sich damit gezeigt, dass die persönliche Nachfrage extrem rückläufig war. „Uns ist es aber wichtig, weiterhin in der Fläche präsent zu sein. Deshalb haben wir uns intensiv Gedanken gemacht, wie wir unsere Kunden mit Serviceleitungen versorgen können, ohne das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort nur einige wenige Kunden pro Tag bedienen“, erklärte Mayer weiter.

Die Lösung sollen liveBOXen sein 

Als Lösung sieht die Sparkasse ihre liveBOXen. Diese sollen es Kunden ermöglichen, über einen Großbildschirm persönlich mit einem Berater des Serviceteams verbunden zu werden. Ein separater Beratungsraum soll währenddessen für Diskretion sorgen. 80 Prozent der Serviceleistungen, berichtet die Sparkasse Bodensee, können aktuell schon digital-persönlich über dieses neue System abgedeckt werden. Nun wird daran gearbeitet, dass die liveBOXen noch effizienter arbeiten können. „Dies ist eine deutliche Ausweitung unseres Service – und das auf allen Stellen“, freute sich Mayer. „Wir gehen davon aus, dass wir bis Ende dieses Jahres nahezu alle Stellen mit den liveBOXen ausgestattet haben.“

Vor Ort Service wird zeitlich angepasst

Auf Basis der Analyse der Kundennachfrage nach Service-Dienstleistungen wird die Sparkasse die Vort-Ort-Beratung in einigen Filialen reduzieren. In den Friedrichshafener Filialen in Ailingen, Allmansdorf, Jettenhausen und Stockerholz, sowie in Langenargen, Meersburg und Meckenbeuren wird die Beratung von bisher 31,5 Stunden in der Woche auf 21 Stunden heruntergefahren. Die Beratung mit den liveBOXen stellt die Sparkasse dagegen an 60 Stunden pro Woche zur Verfügung.

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