Stadt Ulm

Projekt Sedelhöfe: So stärkt Ulm den Einzelhandel der Innenstadt

So werden sich die Sedelhöfe ins Stadtbild einfügen. Foto: Stadt Ulm
So sollen die Sedelhöfe in Ulm aussehen. Foto: Stadt Ulm

Der Baubeginn der Sedelhöfe in Ulm rückt näher. Im zweiten Quartal 2016 soll mit dem Bau von vier Gebäuden begonnen werden und damit ein urbaner Stadtplatz entstehen. Da die Sedelhöfe direkt am Beginn der Fußgängerzone geplant sind, hofft die Stadt, wieder mehr Leben in die Innenstadt zu bringen. Insgesamt soll das Projekt rund 200 Millionen Euro kosten.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Der Bebauungsplan für die Sedelhöfe in Ulm wurde eingereicht. Im zweiten Quartal soll mit dem Bau der vier Gebäude begonnen werden. Außerdem wurden die geplanten 500 Parkplätze um weitere 200 Parkplätze erweitert. Durch den entstehenden Stadtplatz direkt an der Fußgängerzone und die geschaffenen Parkmöglichkeiten will die Stadt aktiv die Innenstadt beleben.

„Es geht uns in erster Linie gar nicht um die Gebäude, sondern um den öffentlichen Raum, den sie bilden“

In der Mitte der vier Gebäude wird ein Stadtplatz entstehen, der sich zu allen Seiten öffnet. Damit wird er sich mit der Fußgängerzone und mit dem angrenzen Bahnhof verknüpfen. „Plätze wie diese, die zum Verweilen einladen, sind entscheidend für die Qualität eines Quartiers – immerhin geht es hier um die wohl am stärksten frequentierten Stelle der Stadt, der Beginn der Fußgängerzone“, betont Lothar Schubert von DC Commercial, die das Projekt in Partnerschaft mit ihrer Schwesterfirma DC Values entwickelt. Deshalb soll der Platz mit vielen Sitzgelegenheiten und einem Brunnen gestaltet werden. „Es geht uns in erster Linie gar nicht um die Gebäude, sondern um den öffentlichen Raum, den sie bilden. Hierin sehen wir unsere große Herausforderung – ein Stück Stadt oder besser noch ein Stück Ulm zu bauen“, sagt Caspar Schmitz-Morkramer, geschäftsführender Gesellschafter des Architekturbüros msm meyer schmitz-morkramer.

 „Aufgrund der guten Entwicklung um die Sedelhöfe haben wir auf Wunsch der Stadt die Zahl der Parkplätze auf 700 erhöht“

Das Stadtentwicklungsprojekt geht nun in die nächste Phase. Kürzlich wurde der Bebauungsplan im zuständigen Ausschuss des Ulmer Gemeinderats einstimmig zur Beschlussfassung im Gemeinderat empfohlen. Die Planung für das Grundstück am Hauptbahnhof ist größtenteils abgeschlossen, der Bauantrag wird in den nächsten Wochen eingereicht. „Aufgrund der guten Entwicklung um die Sedelhöfe haben wir auf Wunsch der Stadt die Zahl der Parkplätze auf 700 erhöht“, erläutert Schubert. An den Kosten für die zusätzlichen Parkplätze wird sich die Stadt beteiligen. Der Baubeginn für das Projekt wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2016 sein. Die Sedelhöfe sollen Wohnen, Arbeiten und Einkaufen in einem offenen Stadtquartier miteinander verbinden.

Dem Einzelhandel werden rund 18.700 Quadratmeter zur Verfügung stehen

„Nachdem wir so lange um die beste Lösung für diese zentrale Fläche des Ulmer Zentrums gerungen haben, sind wir sehr zufrieden, dass es nun bald losgeht“, kommentiert Erster Bürgermeister Gunter Czisch die Entwicklung. Das Baufeld umfasst eine 10.400 Quadratmeter große Fläche. Darauf sollen vier Gebäude entstehen. Insgesamt soll eine Fläche von 7.000 Quadratmetern für Büros zur Verfügung stehen. Außerdem soll der Einzelhandel auf rund 18.700 Quadratmetern Platz finden. Zusätzlich werden in den Gebäuden insgesamt 100 Wohnungen geschaffen.

Das Projekt soll im Jahr 2019 fertiggestellt werden

„Das Besondere an diesem Einzelhandelsprojekt ist aber, dass es sich grundsätzlich vom üblichen Mall-Konzept großer Einkaufszentren unterscheidet", betont der Bau- und Umweltbürgermeister Tim von Winning. „Durch die Gruppierung von Einzelbaukörpern um zentrale Wege und Plätze mit einer klaren Orientierung auf diese öffentlichen Räume entsteht ein neues Stück europäischer Stadt und erweitert damit die bestehende Fußgängerzone." In der ersten Hälfte von 2019 soll das Projekt fertiggestellt werden.

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von Isabell Walter, Online-Redaktion

Der Bebauungsplan für die Sedelhöfe in Ulm wurde eingereicht. Im zweiten Quartal soll mit dem Bau der vier Gebäude begonnen werden. Außerdem wurden die geplanten 500 Parkplätze um weitere 200 Parkplätze erweitert. Durch den entstehenden Stadtplatz direkt an der Fußgängerzone und die geschaffenen Parkmöglichkeiten will die Stadt aktiv die Innenstadt beleben.

„Es geht uns in erster Linie gar nicht um die Gebäude, sondern um den öffentlichen Raum, den sie bilden“

In der Mitte der vier Gebäude wird ein Stadtplatz entstehen, der sich zu allen Seiten öffnet. Damit wird er sich mit der Fußgängerzone und mit dem angrenzen Bahnhof verknüpfen. „Plätze wie diese, die zum Verweilen einladen, sind entscheidend für die Qualität eines Quartiers – immerhin geht es hier um die wohl am stärksten frequentierten Stelle der Stadt, der Beginn der Fußgängerzone“, betont Lothar Schubert von DC Commercial, die das Projekt in Partnerschaft mit ihrer Schwesterfirma DC Values entwickelt. Deshalb soll der Platz mit vielen Sitzgelegenheiten und einem Brunnen gestaltet werden. „Es geht uns in erster Linie gar nicht um die Gebäude, sondern um den öffentlichen Raum, den sie bilden. Hierin sehen wir unsere große Herausforderung – ein Stück Stadt oder besser noch ein Stück Ulm zu bauen“, sagt Caspar Schmitz-Morkramer, geschäftsführender Gesellschafter des Architekturbüros msm meyer schmitz-morkramer.

 „Aufgrund der guten Entwicklung um die Sedelhöfe haben wir auf Wunsch der Stadt die Zahl der Parkplätze auf 700 erhöht“

Das Stadtentwicklungsprojekt geht nun in die nächste Phase. Kürzlich wurde der Bebauungsplan im zuständigen Ausschuss des Ulmer Gemeinderats einstimmig zur Beschlussfassung im Gemeinderat empfohlen. Die Planung für das Grundstück am Hauptbahnhof ist größtenteils abgeschlossen, der Bauantrag wird in den nächsten Wochen eingereicht. „Aufgrund der guten Entwicklung um die Sedelhöfe haben wir auf Wunsch der Stadt die Zahl der Parkplätze auf 700 erhöht“, erläutert Schubert. An den Kosten für die zusätzlichen Parkplätze wird sich die Stadt beteiligen. Der Baubeginn für das Projekt wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2016 sein. Die Sedelhöfe sollen Wohnen, Arbeiten und Einkaufen in einem offenen Stadtquartier miteinander verbinden.

Dem Einzelhandel werden rund 18.700 Quadratmeter zur Verfügung stehen

„Nachdem wir so lange um die beste Lösung für diese zentrale Fläche des Ulmer Zentrums gerungen haben, sind wir sehr zufrieden, dass es nun bald losgeht“, kommentiert Erster Bürgermeister Gunter Czisch die Entwicklung. Das Baufeld umfasst eine 10.400 Quadratmeter große Fläche. Darauf sollen vier Gebäude entstehen. Insgesamt soll eine Fläche von 7.000 Quadratmetern für Büros zur Verfügung stehen. Außerdem soll der Einzelhandel auf rund 18.700 Quadratmetern Platz finden. Zusätzlich werden in den Gebäuden insgesamt 100 Wohnungen geschaffen.

Das Projekt soll im Jahr 2019 fertiggestellt werden

„Das Besondere an diesem Einzelhandelsprojekt ist aber, dass es sich grundsätzlich vom üblichen Mall-Konzept großer Einkaufszentren unterscheidet", betont der Bau- und Umweltbürgermeister Tim von Winning. „Durch die Gruppierung von Einzelbaukörpern um zentrale Wege und Plätze mit einer klaren Orientierung auf diese öffentlichen Räume entsteht ein neues Stück europäischer Stadt und erweitert damit die bestehende Fußgängerzone." In der ersten Hälfte von 2019 soll das Projekt fertiggestellt werden.

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