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Neu-Ulmer Wirtschaft fürchtet keine Brexit-Auswirkungen
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Landratsamt Neu-Ulm

Neu-Ulmer Wirtschaft fürchtet keine Brexit-Auswirkungen

Symbolbild. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Symbolbild. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Vertreter der Industrie- und Handelskammer sowie der Kreishandwerkerschaft sind sich einig: Die Wirtschaft im Landkreis Neu-Ulm brummt. Daran wird auch der bevorstehende Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union („Brexit“) nichts ändern. 

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Bei der jüngsten Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses im Landkreis Neu-Ulm war der Blick in die Zukunft durchwegs positiv. „Der Brexit dürfte den Optimismus im heimischen Handwerk nur unwesentlich schmälern“, zeigt sich Kreishandwerksmeister Michael Stoll trotz einem möglichen Austritt Großbritanniens aus der EU optimistisch. Auch Oliver Stipar, Regionalgeschäftsführer der IHK teilte diese Meinung: „Die Hochkonjunktur hält an. Der Brexit wird sich zwar ein wenig dämpfend auswirken. Das ist aber nicht so dramatisch.“

Großteile der Betriebe mit Geschäftslage zufrieden

Dies geht aus dem aktuellen Geschäftsklimaindex für die wirtschaftliche Lage im Handwerk in Bayerisch-Schwaben zurück. Insgesamt sind 87 Prozent der Betriebe mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Noch optimistischer sehen die Handwerksunternehmen in die Zukunft. 93 Prozent der Firmen haben positive Erwartungen für die Zukunft. Nach der Konjunkturumfrage der IHK Schwaben für das Frühjahr 2016 bewerten 55 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut, 38 Prozent als befriedigend. Nur acht Prozent machten nach eigenen Angaben schlechte Geschäfte. Bemerkenswert ist hierbei die Verbesserung im Vergleich zur Erhebung im Herbst 2015. Damals bewerteten 44 Prozent ihre Geschäftslage als gut, 44 Prozent als befriedigend und elf Prozent der Unternehmen als schlecht. Auch Industrie und Handel blicken zuversichtlich in die Zukunft: 29 Prozent der Betriebe erwarten eine verbesserte Geschäftslage, 67 Prozent eine unveränderte und nur vier Prozent eine verschlechterte.

Einige Faktoren trüben die Stimmung

Im Handwerk und auch in Industrie und Handel gibt es dennoch Faktoren, die die im Allgemein gute Stimmung ein wenig verdunkeln. Beim Handwerk sind es die zunehmenden Probleme, geeigneten Nachwuchs einzustellen. Ulrike Ufken, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Günzburg/Neu-Ulm, kritisierte in diesem Zusammenhang den „Akademikerwahn“. Dieser ließe einen dualen Ausbildungsberuf für Schulabsolventen immer unattraktiver erscheinen. Eine Ausnahme stellt der Zimmerer-Beruf dar. Dieser erfreut sich „großer Beliebtheit“. „Hier lockt die Aussicht, ein Architektur- und Bauingenieur-Studium draufsatteln zu können“, so Ufken. Für Handwerk als auch Industrie und Handel gilt das Gleiche. Der Mangel an angebotenen Jobs ist nicht das Problem, sondern vielmehr der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Die Erwerbslosenquote liegt anhaltend deutlich unter drei Prozent. So sprach Gerd Stiefel, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung, von „Vollbeschäftigung“. Die heimischen Unternehmen suchen vor allem dringend nach Facharbeitern.

Standortfaktoren spielen entscheidende Rolle

Um geeignetes Personal von außerhalb der Region zu gewinnen, müssen die Firmen mit attraktiven Arbeitsplätzen aufwarten können. Dazu gehört vorrangig die Standortqualität. Bezahlbare Wohnungen, eine gute Infrastruktur und ein hoher Freizeitwert müssen gegeben sein. Mit dem Standort „Landkreis Neu-Ulm“ sind 30 Prozent der ansässigen IHK-Unternehmen sehr zufrieden und 58 Prozent zufrieden. Lediglich fünf Prozent sind mit dem Standort weniger zufrieden und sieben Prozent nicht zufrieden.

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