Gastauftritt

Neu-Ulmer Gastwirt spielt bei neuem Kinofilm mit

Im gerade angelaufenen Kinofilm „Wolke unterm Dach“ spielt der Neu-Ulmer Gastronom und Kunstflieger Johann Britsch eine wichtige Rolle. Wie die Dreharbeiten abliefen und vor welche Herausforderungen der Wirt gestellt wurde.

Der Kontakt kam über mehrere Ecken zustande. Ein mit Johann Britsch befreundeter Fallschirmspringer stellte den Kontakt her zur Produktionsfirma, die dringend einen Kunstflieger suchte.

 


Wichtige Rolle im Familendrama „Wolke unterm Dach“

Kunstfliegen kann der „Hirsch“- Wirt aus Finningen, der schon mehrere nationale und internationale Meisterschaftstitel mit Loopings und Turns am Himmel gewonnen hat. Johann Britsch sagte zu und hatte damit eine wichtige Rolle auszufüllen. Denn in dem Familiendrama um Tod, Verlust und Liebe geht es auch viel ums Fliegen. So will die Hauptfigur Paul, gespielt von Frederick Lau, erkunden und erspüren, warum seine verstorbene Frau kurz vor ihrem Tod noch Flugstunden genommen hat. Johann Britsch war an einer der Schlüsselszenen des Films, der vor der Pandemie gedreht wurde und deshalb erst jetzt in die Kinos kam, beteiligt. 



Der Dreh brachte einige Herausforderungen mit sich

Bei den Flugszenen, die im Herbst 2020 an den Fluglätzen in Jessenwang und in Günzburg gedreht wurden, erlebte der Kunstflieger dann doch einige Überraschungen. So gab es am Drehort für den Finninger einen eigenen Wohncontainer, in den er sich in den Drehpausen zurückziehen konnte - und sollte. Er sei anfangs aber lieber im Freien geblieben und habe bei den Dreharbeiten zugeschaut. „Dabei bin ich als Laie wohl öfters im Weg gestanden“, berichtet der 66-Jährige, weshalb sein Rumstehen auch gleich als „unprofessionell“ gerügt worden sei. Auch dass er vom Fahrdienst über Maske, Kleidung und Zeitplan „komplett fremdgesteuert“ war und immer einen Produktionsassistenten an der Seite hatte, sei für ihn eine neue Erfahrung gewesen. {rectangle_right


Britsch zeigt sich beeindruckt vom Filmteam

„Das bin ich absolut nicht gewohnt“, lacht der Gastronom rückblickend, „und auch nicht die lange Wartzeiten zwischen den Filmaufnahmen“. Großen Achtung habe er vor der äußerst genauen Arbeit des Teams, „das auf alles achtet vom Wetter über das Licht bis zu den Schuhen oder der Frisur von der vorigen Einstellung“. Insgesamt drei Tage war Britsch am Set. Zuvor waren schon mit über einem Dutzend Flügen und einer Stuntfrau an Bord die Einstellungen am und im Flugzeug, das mit mehreren Kameras bestückt wurde, und vom Boden aus getestet worden. Für die Kameraleute war zudem ein großes Gerüst errichtet worden, damit die Flugszenen eindrücklicher wirken.

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Britsch und Frederkick Lau hatten ihren Spaß

Die Aufnahmen mit Frederick Lau in der wendigen, 320 PS starken, knallroten Kunstflug-Maschine vom Typ Extra LP 300 verliefen dann optimal. Das Wetter passte und die Lichtverhältnisse auch. Johann Britsch flog einige Loopings und Turns - und Frederick Lau lachte „bei der extremsten Figur im Sturzflug“, während der Finninger Gastronom ihm über Funk die nächsten Kunststücke ansagte. Dabei hätte der Schauspieler ein todtrauriges Gesicht machen sollen. Doch Lau hatte viel Spaß mit Britsch im Flugzeug, was aber im fertigen Film nicht zu sehen ist. Die aufgenommenen Flugszenen lobt Britsch als „sensationell und spektakulär“.


Der Schnauzer blieb

Ein kleines Problem hatte es zuvor noch gegeben. Laut Drehbuch sollte der Filmpilot keinen Schnauzer tragen. Das ging gar nicht. „Nicht ohne meinen Bart“ habe er dem Regisseur, „dem man eigentlich nicht widersprechen sollte“, entgegnet und sich durchgesetzt, erzählt Britsch. Die Filmleute lösten die Diskussion um den Bart mit einem Kniff und filmten Britsch nur von hinten oder der Seite, wodurch sein charakteristischer Schnauzer im Kinodrama nicht auffällt. Insgesamt waren die Aufnahmen und die Zusammenarbeit mit den Schauspielerinnen und Schauspielern für Britsch eine besondere Erfahrung, ebenso die Einladung zur Filmpremiere in München. Ein Schauspieler wolle er trotzdem nicht sein. „Da bleibe ich lieber Gastronom und Kunstflieger, Gastgeber und Macher“, schmunzelt der Chef des Hotel-Restaurant Hirsch in Finningen. 

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Der Kontakt kam über mehrere Ecken zustande. Ein mit Johann Britsch befreundeter Fallschirmspringer stellte den Kontakt her zur Produktionsfirma, die dringend einen Kunstflieger suchte.

 


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Kunstfliegen kann der „Hirsch“- Wirt aus Finningen, der schon mehrere nationale und internationale Meisterschaftstitel mit Loopings und Turns am Himmel gewonnen hat. Johann Britsch sagte zu und hatte damit eine wichtige Rolle auszufüllen. Denn in dem Familiendrama um Tod, Verlust und Liebe geht es auch viel ums Fliegen. So will die Hauptfigur Paul, gespielt von Frederick Lau, erkunden und erspüren, warum seine verstorbene Frau kurz vor ihrem Tod noch Flugstunden genommen hat. Johann Britsch war an einer der Schlüsselszenen des Films, der vor der Pandemie gedreht wurde und deshalb erst jetzt in die Kinos kam, beteiligt. 



Der Dreh brachte einige Herausforderungen mit sich

Bei den Flugszenen, die im Herbst 2020 an den Fluglätzen in Jessenwang und in Günzburg gedreht wurden, erlebte der Kunstflieger dann doch einige Überraschungen. So gab es am Drehort für den Finninger einen eigenen Wohncontainer, in den er sich in den Drehpausen zurückziehen konnte - und sollte. Er sei anfangs aber lieber im Freien geblieben und habe bei den Dreharbeiten zugeschaut. „Dabei bin ich als Laie wohl öfters im Weg gestanden“, berichtet der 66-Jährige, weshalb sein Rumstehen auch gleich als „unprofessionell“ gerügt worden sei. Auch dass er vom Fahrdienst über Maske, Kleidung und Zeitplan „komplett fremdgesteuert“ war und immer einen Produktionsassistenten an der Seite hatte, sei für ihn eine neue Erfahrung gewesen. {rectangle_right


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Die Aufnahmen mit Frederick Lau in der wendigen, 320 PS starken, knallroten Kunstflug-Maschine vom Typ Extra LP 300 verliefen dann optimal. Das Wetter passte und die Lichtverhältnisse auch. Johann Britsch flog einige Loopings und Turns - und Frederick Lau lachte „bei der extremsten Figur im Sturzflug“, während der Finninger Gastronom ihm über Funk die nächsten Kunststücke ansagte. Dabei hätte der Schauspieler ein todtrauriges Gesicht machen sollen. Doch Lau hatte viel Spaß mit Britsch im Flugzeug, was aber im fertigen Film nicht zu sehen ist. Die aufgenommenen Flugszenen lobt Britsch als „sensationell und spektakulär“.


Der Schnauzer blieb

Ein kleines Problem hatte es zuvor noch gegeben. Laut Drehbuch sollte der Filmpilot keinen Schnauzer tragen. Das ging gar nicht. „Nicht ohne meinen Bart“ habe er dem Regisseur, „dem man eigentlich nicht widersprechen sollte“, entgegnet und sich durchgesetzt, erzählt Britsch. Die Filmleute lösten die Diskussion um den Bart mit einem Kniff und filmten Britsch nur von hinten oder der Seite, wodurch sein charakteristischer Schnauzer im Kinodrama nicht auffällt. Insgesamt waren die Aufnahmen und die Zusammenarbeit mit den Schauspielerinnen und Schauspielern für Britsch eine besondere Erfahrung, ebenso die Einladung zur Filmpremiere in München. Ein Schauspieler wolle er trotzdem nicht sein. „Da bleibe ich lieber Gastronom und Kunstflieger, Gastgeber und Macher“, schmunzelt der Chef des Hotel-Restaurant Hirsch in Finningen. 

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