IHK Regionalversammlung

Neu-Ulm: Standort stärken durch Glasfaser

Privathaushalte surfen schneller als Unternehmen. Das schwächt die Wettbewerbsfähigkeit.

Die Spitze der IHK-Regionalversammlung Neu-Ulm begrüßt die Glasfaser-Strategie der Stadt. „Es ist ein wichtiges Signal für die regionalen Unternehmen, dass der Stadt die Breitbanderschließung für Gewerbegebiete ernst ist und sie die letzten Lücken nun anpackt“, erklärten Gerd Stiefel, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung, und IHK-Vizepräsident Bernd Mack zum Beschluss des Stadtrats. Die Aufgabe des flächendeckenden Ausbaus soll nun den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm (SWU) übertragen werden.

Geschwindigkeit am Arbeitsplatz ist nötig

Vor allem sei es wichtig, dass nun speziell Gewerbegebiete und die dort ansässigen Unternehmen in den Fokus genommen werden: „Viele Firmen haben einen enormen Nachholbedarf, weil die Breitband- und Förderpolitik der vergangenen Jahre private Haushalte in dicht bebauten städtischen Gebieten bevorzugt hat. Es bremst die Unternehmen im wörtlichen Sinne, wenn die Internet-Geschwindigkeit an den Arbeitsplätzen nur einen Bruchteil dessen beträgt, was in Privathaushalten vielerorts längst Standard ist.“

Breitbandverfügbarkeit und Verkehrserschließung werden gleich gesetzt

In vielen Branchen hätten gerade die Unternehmen in den vergangenen Jahren ein exponentiell steigendes Datenvolumen. „Aus Umfragen der IHK wissen wir, dass die Breitbandverfügbarkeit inzwischen ein mindestens so wichtiger Standortfaktor ist wie die Verkehrserschließung“, betonten Stiefel und Mack.

Die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen ist wichtig

„Firmen, die auf schnelle Datenübertragung angewiesen sind, stehen im Wettbewerb mit Unternehmen und Regionen, bei denen Gigabit-Raten selbstverständlich sind.“ Glasfaser-Ausbau sei deshalb der „richtige und notwendige Schritt“. Das komme auch daher, weil sogar eine technisch hochgerüstete Kupferkabel-Technologie („Vectoring“) in wenigen Jahren das notwendige Datenvolumen absehbar nicht mehr bewältigen werden kann.

Tiefbauarbeiten müssen vorangetrieben werden

Wichtig sei nun, dass wegen der weiterhin hohen Nachfrage nach Bauleistungen die Tiefbauarbeiten für die Verlegung der Glasfaser-Rohre mit großem Nachdruck vorangetrieben –  und nicht mehr vernachlässigt werden, sagten Stiefel und Mack mit Blick auf die Zukunft.

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Geschwindigkeit am Arbeitsplatz ist nötig

Vor allem sei es wichtig, dass nun speziell Gewerbegebiete und die dort ansässigen Unternehmen in den Fokus genommen werden: „Viele Firmen haben einen enormen Nachholbedarf, weil die Breitband- und Förderpolitik der vergangenen Jahre private Haushalte in dicht bebauten städtischen Gebieten bevorzugt hat. Es bremst die Unternehmen im wörtlichen Sinne, wenn die Internet-Geschwindigkeit an den Arbeitsplätzen nur einen Bruchteil dessen beträgt, was in Privathaushalten vielerorts längst Standard ist.“

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Tiefbauarbeiten müssen vorangetrieben werden

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