Internet

Vodafone plant Glasfasernetz in Augsburg

Vodafone plant Ausbau eines Glasfasernetzes im Gewerbegebiet am Unteren Talweg. Wer davon profitiert.

Vodafone plant eine neue Infrastrukturmaßnahme für den Industriestandort Augsburg. Die Stadt soll für das sogenannte Gigabit-Zeitalter bereit gemacht werden. Dafür soll am Unteren Talweg ein Glasfasernetz ausgebaut werden. 120 Unternehmen sollen von einem Glasfaseranschluss profitieren und mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde an das Internet angeschlossen werden. Diese Hochleistungs-Anschlüsse seien notwendig für Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Sicherung der Arbeitsplätze. In den kommenden fünf Jahren sollen sich die im Festnetz transportierten Datenmengen versiebenfachen. Da DSL dafür nicht mehr ausreiche, benötigen die Betriebe eine zukunftssichere Infrastruktur. Damit der Ausbau wirtschaftlich vertretbar ist, müssten mindestens 30 Prozent der erreichbaren Unternehmen einen Glasfaseranschluss von Vodafone wählen. Die Vorvermarktung beginnt deshalb bereits jetzt.

Wettbewerbsvorteile für den Mittelstand

Da sich in der Vergangenheit nur Großkonzerne einen eigenen Glasfaseranschluss leisten konnten, sollen nun auch mittelständische Unternehmen eine Chance darauf bekommen. Momentan sind in Augsburg noch viele Unternehmen über DSL-Anschlüsse mit dem Internet verbunden. Je nach Auslastung kommen so beim Kunden wenige hundert Kilobit pro Sekunde an. Verlangsamte Internetanschlüsse sind jedoch für Unternehmen ein Wettbewerbsnachteil. „Mit Glasfaser steigt der Mittelstand vom Trabi in den Porsche. Auf der Datenautobahn fahren die lokal ansässigen Unternehmen so für lange Zeit auf der Überholspur. Denn Glasfaser-Leitungen sind eine zukunftssichere Investition. Auch in Augsburg könnten Mittelständler zukünftig davon profitieren“, so Nils Reif, Bereichsleiter Vertrieb Glasfaser bei Vodafone Deutschland.

Glasfaseranschlüsse sind weniger störanfällig

Bei dem geplanten Glasfaser-Ausbau setzt Vodafone auf das so genannte „Fiber to the Building“ (FTTB). Mit FTTB wird jedes Gebäude mit einer Glasfaserleitung an die Verteilerstationen angeschlossen. Das Positive daran ist, dass die Bandbreite dadurch nicht mit anderen Unternehmen geteilt werden muss. Somit steht dem Kunden immer die volle Leistung zur Verfügung. Gleichzeitig sind sie weniger störanfällig. Außerdem kann bei Bedarf die Übertragung erhöht werden. Im Hinblick auf die Digitalisierung kann das als zukunftsorientiert gesehen werden.

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Wettbewerbsvorteile für den Mittelstand

Da sich in der Vergangenheit nur Großkonzerne einen eigenen Glasfaseranschluss leisten konnten, sollen nun auch mittelständische Unternehmen eine Chance darauf bekommen. Momentan sind in Augsburg noch viele Unternehmen über DSL-Anschlüsse mit dem Internet verbunden. Je nach Auslastung kommen so beim Kunden wenige hundert Kilobit pro Sekunde an. Verlangsamte Internetanschlüsse sind jedoch für Unternehmen ein Wettbewerbsnachteil. „Mit Glasfaser steigt der Mittelstand vom Trabi in den Porsche. Auf der Datenautobahn fahren die lokal ansässigen Unternehmen so für lange Zeit auf der Überholspur. Denn Glasfaser-Leitungen sind eine zukunftssichere Investition. Auch in Augsburg könnten Mittelständler zukünftig davon profitieren“, so Nils Reif, Bereichsleiter Vertrieb Glasfaser bei Vodafone Deutschland.

Glasfaseranschlüsse sind weniger störanfällig

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