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Neuer Radweg wird Gemeinde Unterroth mit Illertissen verbinden
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Baubeginn

Neuer Radweg wird Gemeinde Unterroth mit Illertissen verbinden

 Spatenstich 004
Ran an die Schaufeln hieß es beim Spatenstich für den Radweg zwischen Illertissen und Unterroth. Foto: Landratsamt Neu-Ulm.

Gute Nachrichten für Radfahrer im Landkreis Neu-Ulm: Mit dem gestrigen Spatenstich wurde der Bau des zweiten Teilabschnittes des kombinierten Geh-, Rad- und Wirtschaftsweges begonnen. Genaueres über das Bauprojekt, dessen finanzielle Förderung und wie es die Lebensqualität der Bürger steigern soll.

Dieser zweite Teilabschnitt des Geh- und Radwegs wird in Zukunft die Gemeinde Unterroth mit der Stadt Illertissen entlang der Kreisstraße NU5 verbinden.


Landrat Freudenberger setzte den Spatenstich

Gemeinsam mit Staatsminister Christian Bernreiter vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Dr. Olaf Weller, Leiter des Sachgebiets Straßenbau bei der Regierung von Schwaben, der Landtagsabgeordneten Dr. Beate Merk, dem Leiter des Staatlichen Bauamts Krumbach, Alexander Leis, sowie den Bürgermeistern der beteiligten Kommunen – Jürgen Eisen für die Stadt Illertissen und Norbert Poppele für Unterroth - setzte Landrat Thorsten Freudenberger den Spatenstich für den Bauabschnitt.

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„Wichtiger Baustein für klimafreundliche Mobilität“

„Ein durchgängiges, leistungsfähiges, sicheres Radwegenetz ist ein wichtiger Baustein für eine klimafreundliche Mobilität im Landkreis Neu-Ulm“, erklärte Landrat Thorsten Freudenberger in seiner Begrüßung.


Ausbau wird vom Bund bezuschusst

Der Streckenabschnitt entlang der Kreisstraße NU 5 ist 1,6 Kilometer lang und 3,5 Meter breit. Die Gesamtkosten für diesen Bauabschnitt belaufen sich auf circa 660.000 Euro, inklusive Planungskosten. Die zuwendungsfähigen Kosten betragen 410.000 Euro. Davon bezuschusst der Bund 80 Prozent, was 328.000 Euro entspricht.



 

 


Pendler und Ausflügler profitieren gleichermaßen

„Die neue Verbindung zwischen den Kommunen und dem Gewerbegebiet bietet vor allem für Pendler einen großen Vorteil. Aber auch für Ausflügler, die den Landkreis Neu-Ulm mit dem Rad erkunden, ist der Radweg ein echter Gewinn“, sagte Staatsminister Christian Bernreiter vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.

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Das sagt der Staatssekretär des BMDV zum Bauprojekt

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr übermittelte schriftliche Grüße und wünschte alles Gute für die Baumaßnahme. Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Wir wollen nachhaltige Mobilität für alle ermöglichen. Dafür brauchen die Menschen in Deutschland gute Mobilitätsangebote. Das BMDV unterstützt die Länder und Kommunen u.a. mit dem Sonderprogramm ‚Stadt und Land‘ dabei, die Radinfrastruktur auszubauen und zu modernisieren. Mit der neuen Verbindung wird eine Lücke im Radwegenetz geschlossen und das Angebot für die Menschen vor Ort deutlich verbessert“.


Gesamtkosten von rund 1,4 Millionen Euro

2021 wurde bereits der erste Teilabschnitt östlich der Kreisstraße NU 5 auf Höhe des Gewerbegebiets Leitschäcker fertiggestellt und verbindet seither das nordöstlich gelegene Radwegenetz mit dem Gewerbegebiet. Der Bau des dritten Teilabschnitts ist für Herbst 2022 vorgesehen und wird 1,1 Kilometer lang sein. Die Gesamtkosten sind mit circa 1,4 Millionen Euro (inklusive Planungskosten) veranschlagt. Die zuwendungsfähigen Kosten belaufen sich auf 1.137.500 Euro. Die Gesamtlänge des Geh- und Radwegs beträgt dann rund drei Kilometer und verbindet die Gemeinde Unterroth, das Gewerbegebiet Leitschäcker im Bereich der A7-Anschlussstelle und die Stadt Illertissen.  


Der Freistaat Bayern beteiligt sich ebenfalls

„Besonders freut mich die Aufnahme des zweiten und dritten Teilabschnitts unseres Radwegs in das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes mit einem Fördersatz von 80 Prozent, so dass der Bund insgesamt einen Kostenanteil von 1.238.000 Euro trägt. Außerdem beteiligt sich der Freistaat Bayern im Bereich der Querung der Staatstraße 2018 (Teilabschnitt drei) mit 100.000 Euro“, erklärte Landrat Freudenberger zu den Kostenträgern.

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