B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Netzwerke brauchen Handwerker Handwerkskammer Ulm
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Handwerkskammer Ulm

Netzwerke brauchen Handwerker Handwerkskammer Ulm

 v.l.: Prof. Dr. W. Tillmetz, H. Koch, R. Schäfer, S. Schütze, E. Heinen, Dr. G. Strina, R. Müller, Foto: HWK Ulm

In der Handwerkskammer Ulm wurde jetzt eine aktuelle Cluster-Studie vorgestellt. Eindeutiges Fazit: Mehr Handwerk muss her.

„Aktuelle Untersuchungen bestätigen, dass vernetzte Unternehmen innovativer und wachstumsstärker sind", berichtete Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid anlässlich der Veröffentlichung einer neuen Studie, die vom Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) in Auftrag gegeben und vom Land unterstützt wurde. Deshalb sei es ein klares Ziel der Innovations- und Clusterpolitik, den Zugang für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und damit auch für die Handwerkerschaft in innovative Cluster zu ebnen, so der Minister weiter.

Austausch unter Gleichgesinnten ist enorm wichtig

Vorgestellt wurde die Studie auf einem Unternehmerabend der Handwerkskammer Ulm und des Instituts für Technik der Betriebsführung (itb) Karlsruhe. Durchgeführt hatte die Studie das itb und das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk (ifh) an der Universität Göttingen. Die zentrale Aussage: Handwerker und Netzwerke, sogenannte Cluster, können enorm voneinander profitieren – aber noch wissen beide zu wenig um die Chancen des anderen. Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm: „Wer immer nur alleine vor sich hin werkelt, kommt selten groß raus. Es braucht den Austausch und die Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten um auf neue Ideen zu kommen und alte Gewohnheiten aufzubrechen. Ohne das Handwerk funktioniert aber kein Netzwerk, denn hinter einem guten Plan steht immer eine perfekte Ausführung.“

Energiebranche als aktuelles Anwendungsbeispiel

Ein aktuelles Anwendungsbeispiel für die verstärkte Zusammenarbeit in Netzwerken sei die Energiebranche. Prof. Dr. Werner Tillmetz, vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg, sieht bei den neuen Energiespeichertechnologien große Potentiale fürs Handwerk. „Da ist eine technologische Revolution im Gange. Die meisten Akteure haben noch gar nicht in vollem Umfang erkannt, wie wichtig in den dezentralen Energiekonzepten der Zukunft der Handwerksbetrieb vor Ort sein wird.“

Cluster als Schlüssel zum Erfolg

Der Gedanke hinter dem Schlagwort Cluster ist einfach: Wer anspruchsvolle Innovationen schaffen will, führe in einem Wirtschaftsraum die geballte Kompetenz von Handwerk, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kammern und Verbänden zu einem Kompetenzfeld zusammen. „Für uns als Handwerksbetrieb war die Mitwirkung in Clustern der Schlüssel zu Aufträgen, die wir alleine nie gestemmt bekommen hätten“, berichtete Reinhold Müller, Geschäftsführer der Müller Holzbau GmbH Blaustein, über seine Erfahrungen in einem regionalen Netzwerk. Stefan Schütze, Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik beim Baden-Württembergischen Handwerkstag, verwies auf die Vorteile einer Clustermitgliedschaft für Handwerkbetriebe. So könnten beispielsweise Messeauftritte gemeinsam organisiert werden, um Zeit und Geld zu sparen.

Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Mehr Handwerk ins Cluster

„Mehr Handwerk ins Cluster“, das war die einhellige Meinung der Experten, schließlich decke auch ein Netzwerk ohne Handwerker nie die volle Wertschöpfungskette ab. Minister Nils Schmid: „Wenn die kleinen und mittleren Unternehmen zusammen mit den Handwerksbetrieben schneller am Innovationsfortschritt teilhaben, bedeutet das im Ergebnis mehr Wettbewerbsfähigkeit für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg".

Cluster-Studie gibt es auch als Broschüre

Auf der Grundlage der Studienergebnisse wurde eine Broschüre „Handwerk ins Cluster" erstellt, die die Empfehlungen für die Akteure allgemein verständlich zusammenfasst. Darin enthalten sind konkrete Handlungsempfehlungen und Impulse. Die Broschüre ist im Internet zu finden, unter www.handwerk-bw.de/tagseiten/handwerk-und-cluster/.

Artikel zum gleichen Thema