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Mehr Nachwuchs für die Region: Hochschule Neu-Ulm und Liebherr im Austausch
Bildung

Mehr Nachwuchs für die Region: Hochschule Neu-Ulm und Liebherr im Austausch

Bei einem Treffen in Biberach sprachen André Englet, Prof. Dr. Julia Kormann, Samuel Seiffert und Julian Priebe (v. l.) über die Gewinnung und Förderung von Fachkräften für die Region.
Bei einem Treffen in Biberach sprachen André Englet, Prof. Dr. Julia Kormann, Samuel Seiffert und Julian Priebe (v. l.) über die Gewinnung und Förderung von Fachkräften für die Region.

Die Hochschule Neu-Ulm und Liebherr wollen gemeinsam Nachwuchskräfte gewinnen, fördern und langfristig für die Region begeistern. Darüber haben sich Vertreter beider Seiten bei einem Treffen in Biberach ausgetauscht.

Wie können Hochschulen und Unternehmen Fachkräfte gewinnen, fördern und langfristig in der Region halten? Darüber haben sich Vertreter der Hochschule Neu-Ulm (HNU) und der Firmengruppe Liebherr bei einem Unternehmensbesuch in Biberach an der Riß ausgetauscht.

HNU-Präsidentin Prof. Dr. Julia Kormann und Ivanka Burger, zuständig für Projektentwicklung, Transfer und Kooperationen, trafen dort Vertreter aus den Bereichen Personalmarketing und Marketingkommunikation bei Liebherr. Im Mittelpunkt standen die Fachkräftesicherung und die Förderung von Nachwuchskräften.

„Der Blickwinkel der jungen Generation ist wichtig, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und den Austausch darüber aktiv zu gestalten“, sagt Julian Priebe, Head of Marketing Communications bei der Liebherr-International Deutschland GmbH.

HNU und Liebherr arbeiten in mehreren Bereichen zusammen

Die Hochschule und das Unternehmen arbeiten bereits seit mehreren Jahren zusammen. Dazu gehören Studierendenprojekte, unter anderem im Bereich Design Thinking, Exkursionen und Abschlussarbeiten. Auch im Studiengang Systems Engineering gibt es eine Kooperation. Darüber hinaus beteilige sich Liebherr am Sustainability Innovation Circle der HNU.

Ein weiteres Thema des Treffens waren Mentoringprogramme. Die HNU bietet unter anderem das BayernMentoring an, das Studierende bei ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung unterstützt. Im Rahmen des Förderprogramms EXIST-Women begleiten erfahrene Mentorinnen zudem Studentinnen und Absolventinnen auf dem Weg zu einer möglichen Unternehmensgründung. Auch Liebherr setzt ein eigenes Mentoringprogramm zur Förderung von Nachwuchskräften ein.

Weitere gemeinsame Projekte geplant

Beide Seiten wollen ihre Zusammenarbeit künftig fortführen und weitere strategische Themen gemeinsam entwickeln. Im Fokus steht dabei unter anderem die Frage, wie junge Fachkräfte für Unternehmen in der Region gewonnen und langfristig gehalten werden können.

HNU-Präsidentin Kormann betont die Bedeutung des Austauschs zwischen Hochschule und Wirtschaft. „Chancen für die Zukunft entstehen dort, wo Wissenschaft und Wirtschaft schon heute die Weichen stellen“, sagt sie. Mit der Zusammenarbeit wollen HNU und Liebherr nach eigenen Angaben die Fachkräftesicherung und Nachwuchsförderung in der Region weiter voranbringen.

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