Arbeitsmarkt

Landkreis Donau-Ries: Robuster Arbeitsmarkt im Jahr 2019

Die Agentur für Arbeit im Landkreis Donau-Ries blickt auf 2019 zurück. Allgemein lasse sich der Arbeitsmarkt im Landkreis im vergangenen Jahr als relativ robust beschreiben. Der Fachkräftebedarf bleibt hoch.

Der operative Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Donauwörth, Werner Möritz, blickt auf die Entwicklung des Arbeitsmarktes im vergangenen Jahr 2019 zurück: „Trotz der abgeschwächten Konjunktur zeigte sich der Arbeitsmarkt im Landkreis Donau-Ries als äußerst robust. Im Jahresdurchschnitt liegt die Arbeitslosenquote bei 1,6 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres. Bis zur Jahresmitte lagen die monatlichen Arbeitslosenquoten unter dem Vorjahreswert; ab Juli verzeichnen wir im Vergleich zum Vorjahr eine Wende mit geringfügig höheren Arbeitslosenquoten.“

Mehr Arbeitslosigkeit

Seit Juli waren im Landkreis Donau-Ries regelmäßig höhere Werte an Arbeitslosigkeit gemessen als im Vorjahr. Durchschnittlich waren im Landkreis 1.241 Personen arbeitslos gemeldet. Das ist ein Minus von 3,7 Prozent.

Arbeitskräftenachfrage hält weiter an

Der Personalbedarf der Betriebe – insbesondere an Fachkräften – ist weiterhin sehr hoch. Es waren im Jahr 2019 durchschnittlich 1.733 offene Stellen gemeldet. Das sind 2,2 Prozent weniger als im Jahr 2018, aber bedeutend mehr offene Arbeitsstellen als gemeldete Arbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ist auch der Neuzugang von Stellen rückläufig. Im gesamten Jahresverlauf wurden 4.480 Arbeitsstellen zur Besetzung gemeldet, das sind 19,9 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Unterstützung und Sicherung des Fachkräftebedarfs

„Eine große Herausforderung wird auch in 2020 darin bestehen, die Unternehmen mit allen Kräften zu unterstützen, ihren Personalbedarf zu decken. Zur Sicherung des Fachkräftebedarfes haben wir sehr gute Möglichkeiten, sowohl die Firmen und deren Beschäftigte, als auch Arbeitslose zu unterstützen. Das Qualifizierungschancengesetz verbessert die Weiterbildungsförderung für alle Beschäftigten, deren berufliche Tätigkeiten aufgrund von Digitalisierung oder Strukturwandel bedroht sind oder die eine Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben. Ebenso wurden die beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten für arbeitslose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer flexibilisiert und diese können sich damit qualifikatorisch breiter aufstellen“ erläutert Möritz und appelliert an die Arbeitgeber, die Fördermöglichkeiten intensiv zu nutzen.

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