Bewerbermarkt

In Ulm gibt es mehr Bewerber als Ausbildungsstellen

In den Landkreisen Alb-Donau und Biberach sowie im Stadtkreis Ulm sind erneut einige Ausbildungsplätze unbesetzt. Diese Branchen sind bei den Jugendlichen besonders beliebt.

 "Im vergangenen Berichtsjahr ist die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen im Bezirk der Agentur für Arbeit (AA) Ulm erneut leicht angestiegen. Fachkräftesicherung spielt für die regionalen Unternehmen nach wie vor eine zentrale Rolle“, zieht Matthias Auch, Leiter der Agentur für Arbeit in Ulm für das abgelaufene Berichtsjahr Bilanz. Aus Sicht der Bewerber sei die Lage am regionalen Ausbildungsmarkt weiter günstig. „Rein rechnerisch kamen 1,57 Ausbildungsstellen auf jeden Bewerber. Der sogenannte Bewerbermarkt hat sich etabliert“, ergänzt der Agenturleiter rückblickend.

Mehr Arbeitsstellen gemeldet 

Von Oktober 2018 bis September 2019 wurden der Agentur für Arbeit Ulm insgesamt 4.352 Ausbildungsstellen gemeldet. Das sind 71 oder 1,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig nahmen 2.774 Bewerber die Unterstützung der Berufsberatung der Arbeitsagentur bei der Ausbildungsplatzsuche in Anspruch. Das sind 173 oder 5,9 Prozent weniger als im Vorjahr. In Relation kamen somit 1,57 Ausbildungsstellen auf jeden Bewerber. 432 Ausbildungsstellen blieben trotzdem unbesetzt. Das sind 123 weniger als im Vorjahr. 65 Bewerber waren zum Stichtag noch unversorgt, 23 mehr als im Jahr davor.

Ein guter Markt sei trotzdem kein Garant für den Traumberuf

„Auch zu Zeiten eines Bewerbermarktes ist es wichtig, einen Plan B bei der Berufswahl zu entwickeln“, weiß der Agenturleiter. Ein guter Markt sei kein Garant für den Wunschberuf im Wunschunternehmen.

Wunschberufe junger Menschen bleiben gleich

Die beliebtesten Ausbildungsberufe bei jungen Menschen sind seit Jahren nahezu unverändert. Jungs wollen Industriemechaniker, Kfz-Mechatroniker und Mechatroniker werden. Bei den Mädchen hingegen stehen Jobs wie Medizinische Fachangestellte, Kauffrau für Büromanagement und Industriekauffrau ganz oben auf der Liste.

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Mehr Arbeitsstellen gemeldet 

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„Auch zu Zeiten eines Bewerbermarktes ist es wichtig, einen Plan B bei der Berufswahl zu entwickeln“, weiß der Agenturleiter. Ein guter Markt sei kein Garant für den Wunschberuf im Wunschunternehmen.

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