Corona-Krise

Landkreis Neu-Ulm schickt „Mutbrief“ an Söder

In einem Gespräch Mitte Februar hat der Kreisverband Neu-Ulm mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft verschiedene Möglichkeiten zur Unterstützung in der Krise abgewogen. Was ein runder Tisch und ein Brief an Ministerpräsident Markus Söder damit zu tun haben.

Vertreter aus Wirtschaft und Politik aus dem Landkreis Neu-Ulm möchten mehr Maßnahmen zur Unterstützung in der Corona-Krise erreichen. Vor allem in Zeiten der Pandemie sei ein gemeinsamer Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Politik unausweichlich, heißt es in einer Pressekonferenz am 18. Februar.

Erich Winkler, der Vorsitzende des Kreisverbandes Neu-Ulm erklärt: „Vertreter der heimischen Wirtschaft und des Einzelhandels sind auf uns zugekommen mit der Bitte nach Unterstützung. Daraufhin haben wir gemeinsam überlegt, welche Möglichkeiten es gibt und wie wir zum Ziel kommen können.“

Gemeinsamer „Mutbrief“ an Ministerpräsident Söder

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Daraufhin haben die Beteiligten entschlossen, einen gemeinsamen Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder zu verfassen. Hierbei handelt es sich laut Winkler um einen „Mutbrief“, da dieser fordert, Hoffnung und Normalität mutig vorauszudenken und mit Mut in die Zukunft zu starten.  Winkler betont: „Es ging dabei nicht darum, Corona zu verkennen, sondern darauf hinzuweisen, dass das Virus uns noch so lange begleiten wird, dass wir lernen müssen, damit zu leben. Wir müssen alles dafür tun, um nicht erneut in eine solche Krise zu geraten, sondern daraus zu lernen um in Zukunft besser vorbereitet zu sein.“ Der Brief wurde von Bürgermeistern und Verbänden aus dem Landkreis Neu Ulm unterschrieben.

Überbrückungshilfen unterliegen „Bürokratismus und Formularkrieg“

Karl-Heinz Raguse, Leiter des Kreisverbands BVMW – Ulm, Neu-Ulm und Alb-Donau-Kreis, stimmt zu: „Der Mutbrief ist ein wichtiges Signal, um auf die Situation hinzuweisen. Es ist aktuell eine besondere Herausforderung und bestimmte Branchen sind besonders betroffen und sehr benachteiligt, dazu kommt, dass die Überbrückungshilfen nach wie vor einem Bürokratismus und Formularkrieg unterliegen, der einzigartig ist.“

Runder Tisch für alle Betroffenen

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Winkler betont, dass der Brief vor allem ein symbolischer Akt sei und weitere Überlegungen aktuell diskutiert werden. Darunter ein runder Tisch, bei dem alle Beteiligten – von der lokalen Politik bis hin zu den Vertretern der Wirtschaft und den betroffenen Gastronomen, Einzelhändlern und weitere – versammelt werden sollen. Hier sollen gemeinsame Wege gesucht und ein Netzwerk geschaffen werden, wo alle Beteiligten profitieren sollen.

Neu-Ulms Landrat Thorsten Freudenberger ergänzt: „Wir stehen zusammen und setzen auch hier ein Zeichen. Wir sollten in Zukunft wieder mehr von Hoffnung, Perspektiven, Möglichkeiten und Lösungen reden.“ Gleichzeitig hat er sich bei denjenigen bedankt, die sich noch immer vernünftig an die Einschränkungen halten.

 Mut, Optimismus und Zuversicht

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Kreishandwerksmeister Michael Stoll erklärt: „Wir brauchen Mut, Optimismus und Zuversicht – das ist wichtig. Vor allem aber brauchen wir einen Fahrplan für die Zukunft, der uns aufzeigt, wie es weitergeht und wie die Perspektiven aussehen. Nur damit können wir mit der Situation umgehen.“ Sobald die Friseure wieder öffnen dürfen, sei das Handwerk laut Stoll auf einem „Niveau, das man glimpflich nennen kann“. Trotzdem werde diese Branche in Zukunft unter den „leeren Geldbeuteln der Kunden“ leiden.

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Winkler betont, dass der Brief vor allem ein symbolischer Akt sei und weitere Überlegungen aktuell diskutiert werden. Darunter ein runder Tisch, bei dem alle Beteiligten – von der lokalen Politik bis hin zu den Vertretern der Wirtschaft und den betroffenen Gastronomen, Einzelhändlern und weitere – versammelt werden sollen. Hier sollen gemeinsame Wege gesucht und ein Netzwerk geschaffen werden, wo alle Beteiligten profitieren sollen.

Neu-Ulms Landrat Thorsten Freudenberger ergänzt: „Wir stehen zusammen und setzen auch hier ein Zeichen. Wir sollten in Zukunft wieder mehr von Hoffnung, Perspektiven, Möglichkeiten und Lösungen reden.“ Gleichzeitig hat er sich bei denjenigen bedankt, die sich noch immer vernünftig an die Einschränkungen halten.

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