Club der Industrie Ulm/Neu-Ulm

Klage gescheitert: B10 bei Neu-Ulm wird vierspurig ausgebaut

Der Vorsitzende des Clubs der Industrie Ulm/Neu-Ulm,Gerd Stiefel, begrüßt den vierspurigen Ausbau. Foto: CI
Der Club der Industrie Ulm/Neu-Ulm e.V (CI) begrüßt den jüngst vom Verwaltungsgerichtshof in München entschiedenen vierspurigen Ausbau der B10 bei Nersingen. Nun fordert der Verein im Sinne der regionalen Unternehmen eine zeitnahe Umsetzung.

Bund Naturschutz und ein Landwirt hatten vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht gegen den vierspurigen Ausbau der B10 geklagt und sind nun gescheitert. „Wir möchten den Streitpunkt, den der Verwaltungsgerichtshof entscheiden hat, ob es eine breite oder schmälere Variante gibt, gar nicht bewerten“, sagt Gerd Stiefel, CI-Vorsitzender und geschäftsführender Gesellschafter der Fritz Stiefel GmbH, „es geht uns einzig um die Tatsache, dass die Strecke nun tatsächlich vierspurig ausgebaut werden kann, denn die Kilometer langen Staus jeden Tag waren nicht mehr haltbar.“

„Immense Kosten für die Industrie“

Für die 5,5 Kilometer lange Strecke von der Neu-Ulmer Breitehofstraße an den Autobahnanschluss brauchten die Verkehrsteilnehmer im Stau manchmal so lang wie auf der Autobahn bis fast nach Augsburg. „Volkswirtschaftlich bedeutete der Stau einen enormen Zeitverlust und damit immense Kosten für die heimische Industrie“, unterstreicht Gerd Stiefel. Außerdem konnte der Emissionsausstoß der im Stau stehenden PKW und LKW auch nicht im Sinne des Umweltschutzes sein.

Start der Bauarbeiten für 2018 geplant

„Deshalb ist es nun nötig, dass die entsprechenden Behörden den Ausbau sehr zeitnah umsetzen“, so der CI-Vorsitzende, schließlich habe das Bundesverkehrsministerium den die Baukosten von 29,3 Millionen Euro bereits im vergangenen September freigegeben und den Bau für das Jahr 2018 avisiert. In diesem Zusammenhang sei auch zu beachten, dass die Autobahnauffahrt in Nersingen Kreuzungs-frei gestaltet werde. Denn eine Ampel wie bisher würde nach Meinung des Clubs der Industrie annähernd zu den gleichen Staus führen. 

Über den Club der Industrie

Der Club der Industrie Ulm/Neu-Ulm e.V. (CI) ist eine unabhängige Vereinigung von Unternehmern im Einzugsbereich der Wirtschaftsregion Ulm/Neu-Ulm. Die Vereinigung mit Sitz in Neu-Ulm zählt 101 Mitgliedsunternehmen aus Industrie und industrienaher Dienstleistung und repräsentiert damit über 20.000 Arbeitnehmer. Der CI ist die Erweiterung der Industrievereinigung Landkreis Neu-Ulm e.V. Diese vertritt seit ihrer Gründung im Jahr 1960 gezielt die Interessen regional ansässiger Unternehmer gegenüber öffentlich-rechtlichen und politischen Institutionen und Organisationen.

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Bund Naturschutz und ein Landwirt hatten vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht gegen den vierspurigen Ausbau der B10 geklagt und sind nun gescheitert. „Wir möchten den Streitpunkt, den der Verwaltungsgerichtshof entscheiden hat, ob es eine breite oder schmälere Variante gibt, gar nicht bewerten“, sagt Gerd Stiefel, CI-Vorsitzender und geschäftsführender Gesellschafter der Fritz Stiefel GmbH, „es geht uns einzig um die Tatsache, dass die Strecke nun tatsächlich vierspurig ausgebaut werden kann, denn die Kilometer langen Staus jeden Tag waren nicht mehr haltbar.“

„Immense Kosten für die Industrie“

Für die 5,5 Kilometer lange Strecke von der Neu-Ulmer Breitehofstraße an den Autobahnanschluss brauchten die Verkehrsteilnehmer im Stau manchmal so lang wie auf der Autobahn bis fast nach Augsburg. „Volkswirtschaftlich bedeutete der Stau einen enormen Zeitverlust und damit immense Kosten für die heimische Industrie“, unterstreicht Gerd Stiefel. Außerdem konnte der Emissionsausstoß der im Stau stehenden PKW und LKW auch nicht im Sinne des Umweltschutzes sein.

Start der Bauarbeiten für 2018 geplant

„Deshalb ist es nun nötig, dass die entsprechenden Behörden den Ausbau sehr zeitnah umsetzen“, so der CI-Vorsitzende, schließlich habe das Bundesverkehrsministerium den die Baukosten von 29,3 Millionen Euro bereits im vergangenen September freigegeben und den Bau für das Jahr 2018 avisiert. In diesem Zusammenhang sei auch zu beachten, dass die Autobahnauffahrt in Nersingen Kreuzungs-frei gestaltet werde. Denn eine Ampel wie bisher würde nach Meinung des Clubs der Industrie annähernd zu den gleichen Staus führen. 

Über den Club der Industrie

Der Club der Industrie Ulm/Neu-Ulm e.V. (CI) ist eine unabhängige Vereinigung von Unternehmern im Einzugsbereich der Wirtschaftsregion Ulm/Neu-Ulm. Die Vereinigung mit Sitz in Neu-Ulm zählt 101 Mitgliedsunternehmen aus Industrie und industrienaher Dienstleistung und repräsentiert damit über 20.000 Arbeitnehmer. Der CI ist die Erweiterung der Industrievereinigung Landkreis Neu-Ulm e.V. Diese vertritt seit ihrer Gründung im Jahr 1960 gezielt die Interessen regional ansässiger Unternehmer gegenüber öffentlich-rechtlichen und politischen Institutionen und Organisationen.

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