Werteorientierte Unternehmensführung

Club der Industrie Ulm/Neu-Ulm startet neue Veranstaltungsreihe

David Rohde, Gerd Stiefel, Birgit Soukup-Bilger, Matthias Tries, Michael Mühlbacher und Dr. Florian Langenscheidt. Foto: K-media
Über 120 Besucher zählte die Auftaktveranstaltung für den Club der Industrie Ulm/Neu-Ulm e.V (CI) zum Thema „Leitkultur im Unternehmen“. Der Verleger Dr. Florian Langenscheidt referierte dazu im Businessclub der ratiopharm arena.

Die Reihe „Leitkultur im Unternehmen“ wird mit zwei weiteren Veranstaltungen in diesem Jahr fortgesetzt. Organisatoren sind der Club der Industrie Ulm/Neu-Ulm, die Wirtschaftsjunioren Ulm/Neu-Ulm sowie die beCeo-The Global Shift KG.

„Man muss diese Begriffe im alltäglichen Wirtschaftsdasein mit Leben erfüllen“

In seiner Rede rückte Langenscheidt in den Fokus, dass man einfach nachschlagen könne, wie die Begriffe Werte und Familienunternehmen miteinander verbunden sind, oder was etwa Moral, Anstand, Respekt und Loyalität im alltäglichen Leben bedeuten. „Man muss diese Begriffe im alltäglichen Wirtschaftsdasein mit Leben erfüllen, dann profitieren die Mitarbeiter wie die Unternehmen davon“, so der Leiter des Langenscheidt Verlags.

„Eine verlässliche Grundlage“

Wichtig sei dabei, dass diese Werte in einem Regelwerk festgeschrieben sind. „Darauf kann sich jeder im Unternehmen verlassen und hat damit eine verlässliche Grundlage“, unterstrich Gerd Stiefel, CI-Vorsitzender  und geschäftsführender Gesellschafter der Fritz Stiefel GmbH. In seinem Betrieb sind die Werte in eine Leitkultur formuliert und hängen bereits im Eingangsbereich. „Wer dagegen verstößt, der bekommt wie beim Fußball auch einmal eine Gelbe Karte gezeigt, wer aber selbstverantwortlich und verantwortungsbewusst handelt und mit andern dementsprechend umgeht, der fühlt sich selber wohl und ist auch weit zufriedener mit seinem Arbeitsplatz“, sagte Stiefel.

„Der Mensch rückt wieder mehr in den Fokus des wirtschaftlichen Handelns“

Martin Tries, Firmennachfolger der Tries GmbH & Co.KG Hydraulik-Elemente Ehingen, unterstrich, dass bereits sein Vater vor 50 Jahren einen Werte-Kanon für das Unternehmen entworfen. Vor inzwischen zwei Jahren wurden sie explizit aufgeschrieben. „Ich habe den Eindruck, dass jeder Auszubildende schon nach ein paar Wochen, aber auch der Mitarbeiter mit 40 Dienstjahren, voll dahintersteht, ich tue es in jedem Fall“, sagte Martin Tries.

„Der Mensch rückt wieder mehr in den Fokus des wirtschaftlichen Handelns, das zählt weit mehr als der reine Leistungsgedanke, die Steigerung von Effizienz und Effektivität“, formulierte es Birgit Soukup-Bilger. Sie ist Initiatorin und geschäftsführende Gesellschafterin der beCeo-The Global Shift KG, die sich um die Beratung von Unternehmen im Bereich wertorientierte Unternehmenskultur kümmert. David Rohde, früher Programmchef von Donau 3FM und mittlerweile Mitinhaber einer Filmproduktionsgesellschaft in Berlin, moderierte den Abend.

Werteorientierte Unternehmensführung

Club der Industrie Ulm/Neu-Ulm startet neue Veranstaltungsreihe

David Rohde, Gerd Stiefel, Birgit Soukup-Bilger, Matthias Tries, Michael Mühlbacher und Dr. Florian Langenscheidt. Foto: K-media
Über 120 Besucher zählte die Auftaktveranstaltung für den Club der Industrie Ulm/Neu-Ulm e.V (CI) zum Thema „Leitkultur im Unternehmen“. Der Verleger Dr. Florian Langenscheidt referierte dazu im Businessclub der ratiopharm arena.

Die Reihe „Leitkultur im Unternehmen“ wird mit zwei weiteren Veranstaltungen in diesem Jahr fortgesetzt. Organisatoren sind der Club der Industrie Ulm/Neu-Ulm, die Wirtschaftsjunioren Ulm/Neu-Ulm sowie die beCeo-The Global Shift KG.

„Man muss diese Begriffe im alltäglichen Wirtschaftsdasein mit Leben erfüllen“

In seiner Rede rückte Langenscheidt in den Fokus, dass man einfach nachschlagen könne, wie die Begriffe Werte und Familienunternehmen miteinander verbunden sind, oder was etwa Moral, Anstand, Respekt und Loyalität im alltäglichen Leben bedeuten. „Man muss diese Begriffe im alltäglichen Wirtschaftsdasein mit Leben erfüllen, dann profitieren die Mitarbeiter wie die Unternehmen davon“, so der Leiter des Langenscheidt Verlags.

„Eine verlässliche Grundlage“

Wichtig sei dabei, dass diese Werte in einem Regelwerk festgeschrieben sind. „Darauf kann sich jeder im Unternehmen verlassen und hat damit eine verlässliche Grundlage“, unterstrich Gerd Stiefel, CI-Vorsitzender  und geschäftsführender Gesellschafter der Fritz Stiefel GmbH. In seinem Betrieb sind die Werte in eine Leitkultur formuliert und hängen bereits im Eingangsbereich. „Wer dagegen verstößt, der bekommt wie beim Fußball auch einmal eine Gelbe Karte gezeigt, wer aber selbstverantwortlich und verantwortungsbewusst handelt und mit andern dementsprechend umgeht, der fühlt sich selber wohl und ist auch weit zufriedener mit seinem Arbeitsplatz“, sagte Stiefel.

„Der Mensch rückt wieder mehr in den Fokus des wirtschaftlichen Handelns“

Martin Tries, Firmennachfolger der Tries GmbH & Co.KG Hydraulik-Elemente Ehingen, unterstrich, dass bereits sein Vater vor 50 Jahren einen Werte-Kanon für das Unternehmen entworfen. Vor inzwischen zwei Jahren wurden sie explizit aufgeschrieben. „Ich habe den Eindruck, dass jeder Auszubildende schon nach ein paar Wochen, aber auch der Mitarbeiter mit 40 Dienstjahren, voll dahintersteht, ich tue es in jedem Fall“, sagte Martin Tries.

„Der Mensch rückt wieder mehr in den Fokus des wirtschaftlichen Handelns, das zählt weit mehr als der reine Leistungsgedanke, die Steigerung von Effizienz und Effektivität“, formulierte es Birgit Soukup-Bilger. Sie ist Initiatorin und geschäftsführende Gesellschafterin der beCeo-The Global Shift KG, die sich um die Beratung von Unternehmen im Bereich wertorientierte Unternehmenskultur kümmert. David Rohde, früher Programmchef von Donau 3FM und mittlerweile Mitinhaber einer Filmproduktionsgesellschaft in Berlin, moderierte den Abend.

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