Bilanz 2018 – Ausblick 2019

Jahresbilanz 2018: Immer weniger Menschen in Ulm sind arbeitslos

Neben einer gesunkenen Arbeitslosenquote verzeichnet der Jahresrückblick der Agentur für Arbeit in Ulm gleichzeitig eine steigende Anzahl an unbesetzten Stellen. Trotzdem waren die Arbeitsmarkt-Entwicklungen in 2018 fast durchweg positiv.

„Der regionale Arbeitsmarkt zeigte 2018 insgesamt eine sehr gute Entwicklung. Die Arbeitslosigkeit sinkt auf ein Rekordtief, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat einen Höchststand erreicht. Besonders erfreulich sind der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit sowie die Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter“, bilanziert Mathias Auch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ulm. „Auf der anderen Seite nimmt die Nachfrage nach Fachkräften weiter zu“, so der Agenturleiter.  

Dynamischer Arbeitsmarkt nicht selbstverständlich

Nach dem Agenturleiter wird sich die Dynamik des Arbeitsmarkts im Jahr 2019 moderat abschwächen. Trotzdem könne die Langzeit-Arbeitslosigkeit weiter reduziert werden. Die Grundlage dafür würden das Teilhabe-Chancen-Gesetz und das Qualifizierungs-Chancen-Gesetz liefern.

Arbeitslosenquote sank 2018

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Ulm hat sich im Jahresdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahr doppelt so stark verringert, nämlich um 12,6 Prozent. Im Durchschnitt waren damit monatlich 7.253 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, das sind 1.048 weniger als im Vorjahr. Wie schon in Augsburg befindet sich so auch in Ulm die Arbeitslosigkeit auf historisch niedrigem Niveau. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote belief sich 2018 auf 2,4 Prozent.  

Wer am meisten von Entwicklung profitiert

Von der positiven Arbeitsmarkt-Entwicklung profitierten vor allem auch Langzeit-Arbeitslose und Geflüchtete. Auch die Zahl arbeitsloser Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft ist 2018 erneut rückläufig. Sie ging um 425 auf nunmehr 2.527 Personen zurück. In diesen Personenkreis fallen auch arbeitslose Geflüchtete. Die Zahl der Langzeit-Arbeitslosen ging zum Vorjahr um 19,1 Prozent zurück.  

Hohe Nachfrage an Arbeitskräften

Im Jahresschnitt lag der Bestand an offenen Arbeitsangeboten bei 6.326 Stellen. Das sind 722 mehr als im Jahr davor. Regionale Arbeitgeber meldeten pro Monat durchschnittlich 1.631 Stellengesuche und damit 101 mehr als in 2017. Insgesamt können im zurückliegenden Jahr 19.571 Arbeitsstellen vermeldet werden, 601 mehr als im Vorjahreszeitraum. „Trotz der sehr hohen Nachfrage an Arbeitskräften kann man nach wie vor nicht von einem umfassenden Fachkräftemangel sprechen. Gleichwohl nimmt die Zahl der Berufe, in denen Engpässe zu verzeichnen sind, zu. Im Agenturbezirk ist das vor allem für Berufe im Metallbau, in der Gebäude- und Versorgungstechnik und in der Fahrzeugführung der Fall“, so Auch abschließend.

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