Agentur für Arbeit

Arbeitslosigkeit im Allgäu erreicht kurzzeitiges Hoch

Zum Jahresauftakt nahm die Arbeitslosigkeit im Allgäu verglichen mit dem Vormonat merklich zu. Trotzdem liegt die Zahl der Arbeitssuchenden weit unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Anfang des Jahres stieg die Arbeitslosigkeit im Allgäu im Vergleich zum Vormonat deutlich. Dies lag vor allem an der winterlichen Witterung, die das Arbeiten im Freien merklich einschränkte. Mitarbeiter aus Baubetrieben und dem Garten- und Landschaftsbau meldeten sich so vorübergehend arbeitslos. Daneben sorgten sowohl das Quartalsende als auch das abgeschlossene Weihnachtsgeschäft für Entlassungen im Einzelhandel und im Logistikgewerbe. Insgesamt war das aktuelle Ergebnis mit 10.000 arbeitslos gemeldeten Personen dennoch günstiger als im Januar des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote erreicht aktuell den Wert von 2,7 Prozent. Damit liegen die Zahlen im Einzugsbereich der Agentur weit unter dem Wert des Bundesdurchschnitts von 3,4 Prozent.

Schwankungen am Arbeitsmarkt nur vorübergehend

„Im Januar führten Eis und Schnee zu Einschränkungen für Baubetriebe und im Landschaftsbau. Zahlreiche Arbeiten im Freien wurden unterbrochen. Betroffene Mitarbeiter aus Außenberufen meldeten sich vorübergehend arbeitslos. Die meisten von ihnen können damit rechnen, dass sie mit steigenden Temperaturen wieder beschäftigt werden. Denn die weitere Entwicklung im Handwerk, insbesondere im Bau- und Ausbaugewerbe zeigt eine anhaltend starke Auslastung“, so Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen.

Die meisten arbeiten im Fahrzeug-und Maschinenbau

Dieses Mal stellten Arbeitgeber im Januar mit 1.385 Stellenangeboten etwas weniger zur Verfügung als in den Monaten zuvor. Ein Schwergewicht bildeten weitere Beschäftigungsmöglichkeiten im Fahrzeug- und Maschinenbau sowie in der Metallbearbeitung. 210 Stellen boten Arbeitgeber hier neu zur Besetzung an. Im Vorgriff auf das kommende Frühjahr suchten Baubetriebe bereits 20 neue Mitarbeiter als Bau- und Transportgeräteführer. Für eine Beschäftigung im Tourismusgewerbe boten Hotels und Gaststätten 125 weitere Arbeitsplätze zur Besetzung an. Insgesamt stellten Arbeitgeber im Januar knapp 6.400 Arbeitsstellen zur Verfügung.

Arbeitsmarkt im Unterallgäu: Zweitniedrigste Jugendarbeitslosigkeit

Die Arbeitslosenquote des Landkreises Unterallgäu liegt im Januar bei 2,1 Prozent. Damit hat der Landkreis Unterallgäu deutschlandweit die fünftniedrigste Arbeitslosenquote. Laut den aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit hatten im Januar 1.705 Personen im Unterallgäu keinen Job. Die Arbeitslosigkeit unter den 15- bis 24-Jährigen betrug 1,3 Prozent – deutschlandweit hat nur der Landkreis Donau-Ries eine noch niedrigere Jugendarbeitslosigkeit.

Regionale Entwicklungen im Jahresvergleich

Das Gesamtergebnis des Agenturbezirks setzte sich im Januar auch in den einzelnen Wirtschaftsräumen fort. Der Jahresvergleich zeigt, dass die Arbeitslosenquote in nahezu allen Regionen zurückging. Besonders günstig entwickelten sich die Regionen Sonthofen und Kaufbeuren. Insbesondere im südlichen Oberallgäu führte die winterliche Witterung zu mehr Beschäftigung. Das Wetter ist folglich eine variable Größe bei der Beschreibung der Arbeitslosigkeit. In den Wirtschaftsräumen Kempten und Memmingen waren ebenfalls weniger Menschen ohne Beschäftigung als im Januar des vergangenen Jahres. 

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Regionale Entwicklungen im Jahresvergleich

Das Gesamtergebnis des Agenturbezirks setzte sich im Januar auch in den einzelnen Wirtschaftsräumen fort. Der Jahresvergleich zeigt, dass die Arbeitslosenquote in nahezu allen Regionen zurückging. Besonders günstig entwickelten sich die Regionen Sonthofen und Kaufbeuren. Insbesondere im südlichen Oberallgäu führte die winterliche Witterung zu mehr Beschäftigung. Das Wetter ist folglich eine variable Größe bei der Beschreibung der Arbeitslosigkeit. In den Wirtschaftsräumen Kempten und Memmingen waren ebenfalls weniger Menschen ohne Beschäftigung als im Januar des vergangenen Jahres. 

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