Insolvenz

IT-Informatik aus Ulm saniert sich in Eigenverwaltung

Das IT-Unternehmen ist insolvent. Mit der Sanierung in Eigenverwaltung will sich IT-Informatik neu aufstellen. So geht es nun weiter.

IT-Informatik mit Hauptsitz in Ulm und den Standorten Berlin, Hamburg und Barcelona nutzt die Eigenverwaltung, um sich neu zu positionieren. Die IT-Informatik hat am 13. Mai beim Amtsgericht Ulm einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Diesem Antrag wurde uneingeschränkt stattgegeben, wie das Unternehmen mitteilt.

Mehr Planungssicherheit

Das Unternehmen darf, unterstützt durch erfahrene Experten und unter Aufsicht eines Sachwalters, selbst notwendige Sanierungsmaßnahmen einleiten und umsetzen. Durch das Eigenverwaltungsverfahren hat das Unternehmen im Rahmen des Sanierungsprozesses mehr Planungssicherheit. „Trotz des eingeleiteten Sanierungsverfahrens kann der Geschäftsbetrieb der IT-Informatik uneingeschränkt fortgeführt werden. Alle Aufträge werden weiter pünktlich und in gewohnter Qualität erfüllt.“ betont Martin Mucha von der Stuttgarter Kanzlei GRUB BRUGGER. Der erfahrene Sanierungsexperte ist für die Dauer des Verfahrens als Generalbevollmächtigter in das Unternehmen eingetreten und unterstützt die Geschäftsführung bei der Restrukturierung.

Erste Maßnahmen sind bereits angelaufen

Die Löhne und Gehälter der rund 400 Mitarbeiter seien über das Insolvenzgeld gesichert, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. „Das verschafft uns zu Beginn des Verfahrens wichtigen finanziellen Spielraum, um den Sanierungsprozess zügig voranzutreiben“, so Mucha. Als vorläufigen Sachwalter hat das Gericht den Sanierungsexperten Michael Pluta von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH bestellt. Die ersten Maßnahmen der Unternehmensumstrukturierung sind bereits angelaufen. Diese treibt der Geschäftsführer und Sanierungsexperte Christoph Deinhard bereits seit seinem Antritt im Januar 2019 voran. 

„Die IT-Informatik GmbH ist ein solides Unternehmen, welches bisher vertrauensvoll am Markt agiert hat und auch in Zukunft agieren wird. Wir blicken positiv in die Zukunft und sehen die Chance der notwendigen Änderungen in Struktur und Prozessen nun erheblich schneller und nachhaltiger umzusetzen, als dies außerhalb eines Verfahrens möglich gewesen wäre“ so Christoph Deinhard.

Das sagt der Hauptinvestor dazu

„Die BWK steht als Hauptinvestor weiterhin hinter der IT-Informatik und begrüßt das Sanierungskonzept. Das sind hervorragende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Sanierung“ betont Dr. Jochen Wolf, Geschäftsführer der BWK GmbH Unternehmensbeteiligungsgesellschaft.

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Das Unternehmen darf, unterstützt durch erfahrene Experten und unter Aufsicht eines Sachwalters, selbst notwendige Sanierungsmaßnahmen einleiten und umsetzen. Durch das Eigenverwaltungsverfahren hat das Unternehmen im Rahmen des Sanierungsprozesses mehr Planungssicherheit. „Trotz des eingeleiteten Sanierungsverfahrens kann der Geschäftsbetrieb der IT-Informatik uneingeschränkt fortgeführt werden. Alle Aufträge werden weiter pünktlich und in gewohnter Qualität erfüllt.“ betont Martin Mucha von der Stuttgarter Kanzlei GRUB BRUGGER. Der erfahrene Sanierungsexperte ist für die Dauer des Verfahrens als Generalbevollmächtigter in das Unternehmen eingetreten und unterstützt die Geschäftsführung bei der Restrukturierung.

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Die Löhne und Gehälter der rund 400 Mitarbeiter seien über das Insolvenzgeld gesichert, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. „Das verschafft uns zu Beginn des Verfahrens wichtigen finanziellen Spielraum, um den Sanierungsprozess zügig voranzutreiben“, so Mucha. Als vorläufigen Sachwalter hat das Gericht den Sanierungsexperten Michael Pluta von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH bestellt. Die ersten Maßnahmen der Unternehmensumstrukturierung sind bereits angelaufen. Diese treibt der Geschäftsführer und Sanierungsexperte Christoph Deinhard bereits seit seinem Antritt im Januar 2019 voran. 

„Die IT-Informatik GmbH ist ein solides Unternehmen, welches bisher vertrauensvoll am Markt agiert hat und auch in Zukunft agieren wird. Wir blicken positiv in die Zukunft und sehen die Chance der notwendigen Änderungen in Struktur und Prozessen nun erheblich schneller und nachhaltiger umzusetzen, als dies außerhalb eines Verfahrens möglich gewesen wäre“ so Christoph Deinhard.

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