Nach dem Insolvenzantrag

Donau-Rieser Bäckerei Linse kann den Betrieb fortsetzen

Christian Plail von Schneider, Geiwitz & Partner in Augsburg, Foto: Schneider, Geiwitz & Partner
Die Augsburger Insolvenzverwaltungskanzlei Schneider Geiwitz hat einen Käufer für das Unternehmen gefunden. Die Bäckerei Linse mit vier Filialen in der Region Ries nördlich von Nördlingen kann damit ihren Geschäftsbetrieb nach dem Insolvenzantrag weiterführen.

Die Käuferin Ingrid Gruber aus Ehringen hat sich mit Insolvenzverwalter Christian Plail auf eine Übernahme des Geschäftsbetriebs geeinigt. Der Kaufvertrag wird zum 1. Februar 2019 wirksam. Alle Geschäfte der Bäckerei Linse werden ihren Betrieb fortsetzen und die rund 30 Mitarbeiter werden übernommen.

„Eine solide Basis für die Zukunft“

Gruber ist selbst seit vielen Jahren Kundin der Bäckerei Linse und hat in der Region ein sehr gutes Netzwerk. Sie betreibt bereits seit 15 Jahren in Ehringen eine Weihnachtsbäckerei mit Weihnachtsplätzchen und Kartoffellebkuchen. „Ich freue mich über diese einmalige Gelegenheit die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern und in meiner Selbständigkeit weiter zu wachsen. Die Linse-Bäckerei hat einen guten Ruf bei den Kunden, das schafft mir eine solide Basis für die Zukunft. Darauf möchte ich aufbauen und weiter ausbauen“, erklärt Ingrid Gruber ihre Entscheidung. Die Verkaufsfilialen mit Lebensmittel-Einzelhandel in Löpsingen und Maihingen, sowie die Verkaufsstellen in Oettingen und Wallerstein bleiben alle weiter geöffnet und sichern damit die örtliche Versorgung.

Neue Inhaberhin will das Wachstum vorantreiben

Ingrid Gruber will künftig verstärkt auf historische Original-Rezepte setzen. Weiterhin sollen mehr regionale Produkte zum Einsatz kommen. „Wir möchten zudem bei unseren Grundprodukten auf unnötige Zusatzstoffe verzichten. Für ein gutes Brot reichen Mehl, Wasser, Salz und natürliche Gewürze“, so Gruber weiter. Schon jetzt hat die neue Inhaberin große Pläne für die Zukunft: Sie setzt auf Wachstum. Daher hat schon jetzt die Suche nach neuem Personal begonnen. Der zweite Backwagen zur Versorgung von kleinen Ortschaften soll wieder in Betrieb genommen werden. Weiterhin wird auch mindestens ein Auszubildender gesucht.

Geschäftsbetrieb konnte aufrechterhalten bleiben

Das Insolvenzverfahren der Bäckerei Linse wurde am 1. November 2018 eröffnet. Seit diesem Zeitpunkt konnte Insolvenzverwalter Christian Plail durch gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebes in allen Geschäften sicherstellen. Das war die Basis für den Erhalt der Unternehmens-Werte und einen anschließenden erfolgreichen Verkauf.

„Mein Dank gilt vor allem den Mitarbeitern, den Geldgebern und den Lieferanten dafür, dass sie an den weiteren Erfolg geglaubt haben. Durch die gemeinsamen Anstrengungen konnten wir schließlich ein gutes Ergebnis erreichen“, erklärte Rechtsanwalt Christian Plail. Neben der Rettung der Arbeitsplätze bleibt auch die Nahversorgung der Bürger in den Gemeinden Löpsingen und Maihingen erhalten.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Nach dem Insolvenzantrag

Donau-Rieser Bäckerei Linse kann den Betrieb fortsetzen

Christian Plail von Schneider, Geiwitz & Partner in Augsburg, Foto: Schneider, Geiwitz & Partner
Die Augsburger Insolvenzverwaltungskanzlei Schneider Geiwitz hat einen Käufer für das Unternehmen gefunden. Die Bäckerei Linse mit vier Filialen in der Region Ries nördlich von Nördlingen kann damit ihren Geschäftsbetrieb nach dem Insolvenzantrag weiterführen.

Die Käuferin Ingrid Gruber aus Ehringen hat sich mit Insolvenzverwalter Christian Plail auf eine Übernahme des Geschäftsbetriebs geeinigt. Der Kaufvertrag wird zum 1. Februar 2019 wirksam. Alle Geschäfte der Bäckerei Linse werden ihren Betrieb fortsetzen und die rund 30 Mitarbeiter werden übernommen.

„Eine solide Basis für die Zukunft“

Gruber ist selbst seit vielen Jahren Kundin der Bäckerei Linse und hat in der Region ein sehr gutes Netzwerk. Sie betreibt bereits seit 15 Jahren in Ehringen eine Weihnachtsbäckerei mit Weihnachtsplätzchen und Kartoffellebkuchen. „Ich freue mich über diese einmalige Gelegenheit die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern und in meiner Selbständigkeit weiter zu wachsen. Die Linse-Bäckerei hat einen guten Ruf bei den Kunden, das schafft mir eine solide Basis für die Zukunft. Darauf möchte ich aufbauen und weiter ausbauen“, erklärt Ingrid Gruber ihre Entscheidung. Die Verkaufsfilialen mit Lebensmittel-Einzelhandel in Löpsingen und Maihingen, sowie die Verkaufsstellen in Oettingen und Wallerstein bleiben alle weiter geöffnet und sichern damit die örtliche Versorgung.

Neue Inhaberhin will das Wachstum vorantreiben

Ingrid Gruber will künftig verstärkt auf historische Original-Rezepte setzen. Weiterhin sollen mehr regionale Produkte zum Einsatz kommen. „Wir möchten zudem bei unseren Grundprodukten auf unnötige Zusatzstoffe verzichten. Für ein gutes Brot reichen Mehl, Wasser, Salz und natürliche Gewürze“, so Gruber weiter. Schon jetzt hat die neue Inhaberin große Pläne für die Zukunft: Sie setzt auf Wachstum. Daher hat schon jetzt die Suche nach neuem Personal begonnen. Der zweite Backwagen zur Versorgung von kleinen Ortschaften soll wieder in Betrieb genommen werden. Weiterhin wird auch mindestens ein Auszubildender gesucht.

Geschäftsbetrieb konnte aufrechterhalten bleiben

Das Insolvenzverfahren der Bäckerei Linse wurde am 1. November 2018 eröffnet. Seit diesem Zeitpunkt konnte Insolvenzverwalter Christian Plail durch gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebes in allen Geschäften sicherstellen. Das war die Basis für den Erhalt der Unternehmens-Werte und einen anschließenden erfolgreichen Verkauf.

„Mein Dank gilt vor allem den Mitarbeitern, den Geldgebern und den Lieferanten dafür, dass sie an den weiteren Erfolg geglaubt haben. Durch die gemeinsamen Anstrengungen konnten wir schließlich ein gutes Ergebnis erreichen“, erklärte Rechtsanwalt Christian Plail. Neben der Rettung der Arbeitsplätze bleibt auch die Nahversorgung der Bürger in den Gemeinden Löpsingen und Maihingen erhalten.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben