Arbeitsmarktzahlen

Im Landkreis Neu-Ulm geht die Arbeitslosigkeit zurück

In Neu-Ulm gehen die Meldungen für Berufsausbildungen zurück – Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth, appelliert nun an die Jugendlichen.

Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Neu-Ulm ist im April leicht gesunken. Aktuell sind 3.195 Menschen arbeitslos gemeldet, 107 weniger als vor einem Monat und 102 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,1 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkt niedriger als im März. Vor einem Jahr betrug sie ebenfalls 3,1 Prozent. Höher war die Arbeitslosenquote in einem April zuletzt im Jahr 2014 mit 3,2 Prozent. Vom saisonalen Rückgang der Arbeitslosigkeit profitierten die Männer stärker mit einem Minus von 4,6 Prozent. Die Arbeitslosigkeit der Frauen ging im Vergleich nur um 1,4 Prozent zurück. Eine ähnliche Bewegung hat sich bereits im Vormonat abgezeichnet.

„Spitzenplatz mit der niedrigsten Arbeitslosenquote“

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„Erwartungsgemäß ist die Arbeitslosigkeit im April saisonbedingt nochmals leicht gesunken. Im bundesweiten Vergleich belegen wir trotz der andauernden Krise immer noch den Spitzenplatz mit der niedrigsten Arbeitslosenquote den gesamten Agenturbezirk. Allerdings bleibt die Lage auch auf dem regionalen Arbeitsmarkt angespannt. Wir beobachten einen deutlichen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit. Diese ist im Vergleich zum Vorjahr um 412 Personen beziehungsweise 136,4 Prozent gestiegen. Bei vielen Menschen, die zu Beginn der Pandemie arbeitslos wurden, neigt sich der Anspruch auf Arbeitslosengeld dem Ende zu und sie müssen sich wegen der Grundsicherung an die Jobcenter wenden. Dies spiegelt sich auch in den steigenden Arbeitslosenzahlen der Job-center wider“ bewertet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth, die aktuelle Situation.

Zugangswege für Berufsausbildung bleiben versperrt

Von Oktober 2020 bis April 2021 meldeten sich 873 Bewerber für eine Ausbildungsstelle. Das waren 80 beziehungsweise 8,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist dabei nicht mit einem rückläufigen Interesse von jungen Menschen an der Berufsausbildung gleichzusetzen. Vielmehr unterbleiben Meldungen, weil die gewohnten Zugangswege versperrt sind und durch digitale Alternativen nicht vollständig ersetzt werden können. 539 Ausbildungssuchende sind noch unversorgt.

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Gleichzeitig waren 861 Ausbildungsstellen gemeldet, 254 beziehungsweise 22,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Hier spiegeln sich die Einschränkungen und Unsicherheiten durch die Pandemie sowie die Transformationsprozesse in der Wirtschaft wider. Von den gemeldeten Ausbildungsstellen waren 495 im April noch unbesetzt. Der Ausbildungsmarkt ist im April aber noch sehr stark in Bewegung und bis zum Schuljahresende finden erfahrungsgemäß noch viele Jugendliche und Betriebe zusammen.

Fachkräfte „werden auch in Zukunft gesucht“

Richard Paul appelliert an die Jugendlichen: „Jeder der sich für eine Berufsausbildung entscheidet, verringert erheblich das Risiko arbeitslos zu werden. Fachkräfte werden auch in Zukunft von den Arbeitgebern gesucht und ein erfolgreicher Berufsabschluss ist die Grundlage für ein stabiles und erfolgreiches Erwerbsleben. Unsere Berufsberatung unterstützt individuell in allen Fragen der Berufswahl. Nehmt Kontakt mit den Beratern auf.“

 

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Zugangswege für Berufsausbildung bleiben versperrt

Von Oktober 2020 bis April 2021 meldeten sich 873 Bewerber für eine Ausbildungsstelle. Das waren 80 beziehungsweise 8,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist dabei nicht mit einem rückläufigen Interesse von jungen Menschen an der Berufsausbildung gleichzusetzen. Vielmehr unterbleiben Meldungen, weil die gewohnten Zugangswege versperrt sind und durch digitale Alternativen nicht vollständig ersetzt werden können. 539 Ausbildungssuchende sind noch unversorgt.

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Fachkräfte „werden auch in Zukunft gesucht“

Richard Paul appelliert an die Jugendlichen: „Jeder der sich für eine Berufsausbildung entscheidet, verringert erheblich das Risiko arbeitslos zu werden. Fachkräfte werden auch in Zukunft von den Arbeitgebern gesucht und ein erfolgreicher Berufsabschluss ist die Grundlage für ein stabiles und erfolgreiches Erwerbsleben. Unsere Berufsberatung unterstützt individuell in allen Fragen der Berufswahl. Nehmt Kontakt mit den Beratern auf.“

 

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