Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit in Dillingen sinkt deutlich im April

Auch im April ist die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Dillingen weiter gesunken – der Frühjahrstrend hält demnach an. Aber wie verhält es sich mit der Kurzarbeit?

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Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Dillingen ist im April deutlich gesunken. Aktuell sind 1.453 Menschen arbeitslos gemeldet – das sind 98 weniger als vor einem Monat und sechs mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,6 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte niedriger als im März. Vor einem Jahr betrug sie ebenfalls 2,6 Prozent. Höher war die Arbeitslosenquote in einem April zuletzt im Jahr 2011 mit 2,9 Prozent. Vom saisonalen Rückgang der Arbeitslosigkeit profitierten besonders die Männer mit einem Minus von 9,3 Prozent. Die Arbeitslosigkeit der Frauen ging im Vergleich nur um 2,2 Prozent zurück. Bereits im vergangenen Monat war eine ähnliche Bewegung zu betrachten.

Saisonbedingte Senkung der Arbeitslosigkeit

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„Erwartungsgemäß ist die Arbeitslosigkeit im April saisonbedingt nochmals gesunken. Im bundes-weiten Vergleich belegen wir trotz der andauernden Krise immer noch den Spitzenplatz mit der niedrigsten Arbeitslosenquote für den gesamten Agenturbezirk. Allerdings bleibt die Lage auch auf dem regionalen Arbeitsmarkt angespannt. Wir beobachten einen deutlichen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit. Diese ist im Vergleich zum Vorjahr um 178 beziehungsweise 121,1 Prozent gestiegen. Bei vielen Menschen, die zu Beginn der Pandemie arbeitslos wurden, neigt sich der Anspruch auf Arbeitslosengeld dem Ende zu und sie müssen sich wegen der Grundsicherung an die Jobcenter wenden. Dies spiegelt sich auch in den steigenden Arbeitslosenzahlen der Jobcenter wider“, bewertet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth, die aktuelle Situation.

Anzeigen über Kurzarbeit ebenso gesunken

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld, um ihre Beschäftigten zu halten. Der Umfang der realisierten Kurzarbeit ist unverändert hoch. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen. Die Zahl neuer Anzeigen über Kurzarbeit ist im April im Vergleich zum Vormonat deutlich gesunken. Bis zum 25.04.2021 gingen 12 Anzeigen für 69 Beschäftigte ein. Im März wurden 20 Anzeigen für 161 Beschäftigte eingereicht.

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