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HWK Ulm: zu wenig Geld für Existenzgründer im Handwerk
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Handwerkskammer Ulm

HWK Ulm: zu wenig Geld für Existenzgründer im Handwerk

 Die Existenzgründung fest im Blick – Meisterabsolventen gründen im Durchschnitt einen Betrieb nach einem Jahr. Foto: HWK Ulm

Viele Meisterabsolventen beklagen mangelndes Kapital bei ihren Plänen zur Gründung eines eigenen Betriebs. Dies ist das Ergebnis einer Sonderumfrage der Handwerkskammer Ulm. 

Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Sozialer Aufstieg und mehr Eigenständigkeit sind die Grundmotive zum Abschluss einer Meisterausbildung im Handwerk. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderumfrage der Handwerkskammer Ulm unter 2.100 Meisterabsolventen der Abschlussjahre 2008 bis 2010. Im Rückblick konnten die Befragten ihre persönlichen Ziele mit dem Abschluss der Meisterprüfung erreichen. Größtes Hemmnis für eine Existenzgründung ist mangelndes Startkapital.

HWK Ulm fordert höhere Wertschätzung des Meisterbriefs

„Der Meistertitel ist ein Wertpapier, welches in Politik und Gesellschaft weiter zu wenig finanzielle Aufmerksamkeit erfährt“, betont Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, „eine bessere Geldanlage als einen Meisterbetrieb kann es für die Banken in der momentanen Konjunktur nicht geben. Es wird höchste Zeit, dass sie die Meisterabsolventen als Zielgruppe für zinsgünstige Darlehen entdecken.“ Wenn sich Existenzgründer mutig für die Schaffung von Arbeitsplätzen entscheiden würden, müssten auch die Banken mutiger sein. Gleiches gelte für die Politik. Eine Kostenübernahme der Ausbildung sei bei den Studenten bereits heute der Fall – gleiches habe für die Berufliche Bildung zu gelten.

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Rund 30 Prozent der Meisterabsolventen wollen sich selbstständig machen

Im Hinblick auf den eingeschlagenen Berufsweg sind 45 Prozent der befragten Absolventen ihrem Ausbildungsbetrieb treu geblieben. Knapp 30 Prozent haben den Weg in die Selbstständigkeit gewagt und einen eigenen Betrieb gegründet. „An den Hochschulen liegt diese Zahl bei weniger als einem Prozent. Hier sollte die Politik einmal die beiden Bildungssysteme vergleichen!“, so Mehlich.

Junge Handwerker schaffen neue Arbeitsplätze

Die Zeitspanne zwischen Meisterprüfung und Existenzgründung betrug im Durchschnitt 12 Monate. Neben der Sicherung der finanziellen Situation spiegelt sich auch die Gewinnung von Fachkräften als Herausforderung wider. Jeder zweite Absolvent will in seinem Betrieb andere Handwerker beschäftigen oder ausbilden. „Dies belegt, dass eine Stärkung des Meistertitels auch die Beschäftigungs- und Ausbildungsbereitschaft im Handwerk sichert. Das Handwerk gründet neue Existenzen, baut Arbeitsplätze auf, zahlt Steuern und Sozialausgaben – die akademische Ausbildung tut dies kaum“, so Mehlich.

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