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HWK Ulm: Migranten sichern Zukunft des Handwerks
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Handwerkskammer Ulm

HWK Ulm: Migranten sichern Zukunft des Handwerks

 Joachim Krimmer sieht viel Potenzial in den Flüchtlingen für das Handwerk. Foto: HWK Ulm

Immer mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund entscheiden sich für eine Ausbildung im Handwerk. So lautet die Bilanz der Handwerkskammer (HWK) Ulm. Die Quote stieg von 2012 bis 2014 um 1,2 Prozentpunkt auf 10,5 Prozent. Auch bei der Vermittlung von jungen und älteren Flüchtlingen ist die HWK Ulm positiv gestimmt: Man rechnet mit 50 kooperationsbereiten Betrieben zwischen Jagst und Bodensee.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Ausländische Jugendliche und Fachkräfte mit Migrationshintergrund gewinnen im Handwerk immer weiter an Bedeutung. So konnte die Handwerkskammer (HWK) Ulm nun eine positive Zwischenbilanz für ihre Ausbildungsberatung ziehen. Durch diese ließ sich die Quote für Azubis mit Migrationshintergrund von 2012 bis 2014 um 1,2 Prozentpunkt auf 10,5 Prozent steigern. Seit Januar 2013 konnten insgesamt 65 türkische Jugendliche in der Region Ostwürttemberg und im Großraum Ulm in eine duale Handwerksausbildung gebracht werden.

Die spezifische Ausbildungsberatung der HWK Ulm zahlt sich aus

„Die spezifische Ausbildungsberatung für türkische Jungen und Mädchen ist ein Erfolgsprodukt des Handwerks“, so Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. In den letzten zwei Jahren wurden über 1.500 Kontakte zu Eltern aufgebaut und mehr als 700 Betriebe angesprochen. „Wir können es uns nicht leisten, dass diese jungen Menschen ohne Ausbildung bleiben. Das Projekt ist gut und sinnvoll. Es wird von Jugendlichen und Betrieben angenommen und von uns weiter durchgeführt werden“, bekräftigt Mehlich die Bestrebungen der HWK Ulm. In den vergangenen Monaten wurden außerdem 57 Schulen für die Ausbildung Jugendlicher mit Migrationshintergrund sensibilisiert.

HWK Ulm erfolgreich bei der Vermittlung von Flüchtlingen

Auch das Beschäftigungspotential junger und älterer Flüchtlinge steht im Fokus der HWK Ulm. Es konnten bereits rund 50 Betriebe gefunden werden, die zu einer konkreten Beschäftigung bereit wären. „Der Integrationserfolg hängt aber von dreierlei Faktoren ab: Von der Sprachvermittlung, der sozialen Betreuung und der Aufenthaltsperspektive dieser Menschen. Unsere Betriebe stehen bereit zur Integration in Land und Arbeit“, so Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm.

Gute konjunkturelle Lage beim Handwerk

Neben der Ausbildungsberatung speziell für Ausländische Jugendliche und Fachkräfte mit Migrationshintergrund arbeitet die HWK Ulm noch an weiteren Möglichkeiten, das Handwerk zu fördern. Beispiele dafür sind die Ausbildungsbotschafter oder auch der Einsatz für wohnortnahe Beschulung. Schließlich verlangt die bereits im Winter gut gelegene konjunkturelle Lage eine gesicherte Personelle Leistungskraft, denn: „Wir gehen jetzt von einer turnusmäßigen Frühjahrsbelebung aus“, betont Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm.

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