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HWK Ulm stärkt mit „Zentrum für Betriebsnachfolge“ regionale Wirtschaft
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Handwerkskammer Ulm

HWK Ulm stärkt mit „Zentrum für Betriebsnachfolge“ regionale Wirtschaft

Dr. Tobias Mehlich und Roman Gottschalk starten das "Zentrum für Betriebsnachfolge". Foto: HWK Ulm
Dr. Tobias Mehlich und Roman Gottschalk starten das "Zentrum für Betriebsnachfolge". Foto: HWK Ulm

Die Handwerkskammer (HWK) Ulm wird aktiv beim Thema Betriebsnachfolge. Denn bis zum Jahr 2020 stehen zwischen Jagst und Bodensee über 2.000 Handwerksbetriebe zur Übergabe an. Um dieses Potential zu nutzen, hat die HWK Ulm das „Zentrum für Betriebsnachfolge“ gestartet. 

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Kürzlich ist das „Zentrum für Betriebsnachfolge“ der Handwerkskammer (HWK) Ulm gestartet. Damit will die HWK ihren Betrieben bei der koordinierten Betriebsübergabe unterstützen. So können Betriebe und Arbeitsplätze in der Region erhalten werden.

„Für jeden zehnten Betrieb in der nahen Umgebung ist diese Nachfolge relevant“

Im „Zentrum für Betriebsnachfolge“ werden interessierte Betriebe von einem separaten Moderator der HWK Ulm begleitet. Das gilt auch für potentielle Nachfolger. Dabei stehen besonders langjährige Gesellen und Meisterabsolventen im Fokus. „Das Zentrum für Betriebsnachfolge ist unser Beitrag zum Erhalt der Wirtschaftsstruktur in unserer Region“, erklärt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. „Für jeden zehnten Betrieb in der nahen Umgebung ist diese Nachfolge relevant. Wenn uns dieser Übergabeprozess koordiniert in der Fläche gelingt, bekommen Betriebe und ihre Belegschaft einerseits eine Zukunft, andererseits bleiben Kunden von steigenden Preisen und einem Versorgungsmangel verschont.“

Umfrage zeigte: Thema Nachfolge hat Relevanz in den Betrieben

Bereits im Frühjahr zeigte eine Sonderumfrage unter 300 Betrieben, dass das Thema Nachfolge zentral bewertet wird. Jeder zweite befragte Betrieb signalisierte Relevanz. Doch noch immer sind Betriebe an vielen Orten zu wenig aktiv. 20 Prozent der befragten Firmen planen ein entsprechendes Vorhaben. Doch nur 18 Prozent haben hierzu bereits einen Plan erstellt oder einen in Vorbereitung. 82 Prozent wollen sich hierzu an den Steuerberater oder die Handwerkskammer wenden.

„Eine unkoordinierte Übergabe kann an vielen Punkten scheitern“

Vorsorge zum Thema Betriebsübergabe hat bei der HWK einen hohen Stellenwert. Sie bewertet Betriebsübergaben mit derselben Bedeutung wie Existenzgründungen. Dort wo Betriebe abzugeben sin, gelte es nun den Prozess in geregelte Bahnen zu führen. „Eine unkoordinierte Übergabe kann an vielen Punkten scheitern. Steuern, Rechtsfragen oder Familiendifferenzen sind nur einige Punkte“, erklärt Mehlich. Entsprechend breit wird die Netzarbeit des „Zentrums für Betriebsübergabe“ aufgestellt. „Vom Notar über den Steuerberater bis zur Hausbank werden wir jetzt aktiv werden“, betont Mehlich weiter. Letztere rücken dabei besonders in den Fokus: „Eine Bank müsste ein originäres Interesse am Fortbestand eines Betriebes besitzen. Entsprechende Finanzierungsmodelle, die für Übernehmer und Übergeber gleichermaßen von Vorteil sind, gilt es jetzt zu entwickeln.“

Betriebsmoderatoren begleiten die Unternehmen bei den Übergaben

Die konkrete Betreuung und Moderation erfolgt durch eigene Betriebsmoderatoren. Diese stehen ab sofort zur Verfügung. „Unser Ziel ist eine maßgeschneiderte Lösung für den Betrieb und den Übernehmenden. Alle einzelnen Personen sollen sich darin wiederfinden“, betont Roman Gottschalk, zuvor im Bereich landwirtschaftlicher Übergaben tätig, abschließend.

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