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HWK Ulm: Baden-Württemberg benachteiligt Berufsschüler
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Handwerkskammer Ulm

HWK Ulm: Baden-Württemberg benachteiligt Berufsschüler

Joachim Krimmer zu den Bezuschussungen für Fahrt- und Übernachtungskosten der Berufsschüler. Foto: HWK Ulm

Die Handwerkskammer Ulm (HWK Ulm) kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Das Land Baden-Württemberg belastet seinen Berufsschüler bis zu siebenmal höher als andere Bundesländer. Diesen Schluss zog die HWK Ulm im Bezug auf die momentane Bezuschussung der Internats-Unterbringungen von Auszubildenden.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Das Land Baden-Württemberg belastet seine Berufsschüler höher als vergleichbare Bundesländer – dies ist das Ergebnis der Handwerkskammer Ulm (HWK Ulm). Bezug nimmt die HWK hierbei auf die aktuelle Bezuschussung der Internatsunterbringungen von Auszubildenden. Diese liegt in Baden-Württemberg bis zu siebenmal niedriger. Das Land gewährt jedem Jugendlichen pro Übernachtung einen maximalen Zuschuss von sechs Euro. Dies wurde 2006 beschlossen und verharrt seither. Beim Landesnachbarn Bayern sind es im Vergleich mindestens 35 Euro Bezuschussung.

HWK Ulm fordert eine größere Beteiligung an Fahrt- und Unterbringungskosten

Die Lehrlinge an den Bildungsstandorten in Ehingen, Ulm und Friedrichshafen sind von dieser Belastung besonders betroffen. „Wenn eine Landesregierung mit der Schließung von Berufsschulstandorten droht, sollte sie sich zumindest an den Fahrt- und Übernachtungskosten der Jugendlichen angemessen beteiligen“, so Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm. Die Internatsunterbringung ist im Kammergebiet bei Klempnern, Schornsteinfegern und Brauern nötig. Sie werden aktuell in den Internaten der HWK Ulm, der Gewerblichen Schule in Ehingen oder in Unterkünften in Friedrichshafen untergebracht.

Anfallende Übernachtungskosten machen Großteil der Ausbildungsvergütung aus

Die Auszubildenden und Betriebe übernehmen im Moment über zwei Drittel der anfallenden Übernachtungskosten. Dazu Krimmer: „Selbst wenn die Landesregierung ihren Anteil verdoppeln würde, bleibt der größte Teil am Handwerk haften. Hier besteht Handlungsbedarf!“ Im Schnitt kalkuliert das Handwerk mit 40 Euro pro Übernachtung und acht Berufsschultagen pro Monat. „Diese anfallenden 320 Euro machen in manchem Ausbildungsberuf bereits einen Großteil der Ausbildungsvergütung aus. Wenn die Landesregierung von der Gleichwertigkeit der Beruflichen und der Akademischen Bildung redet, kann sie es hier beweisen.“

Verwaltungsgericht Stuttgart hält 80 Prozent Bezuschussung für angebracht

Zudem weist Krimmer auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart von Mitte 2014 hin. Diesem zufolge, haben schulpflichtige Auszubildende einen grundsätzlichen Anspruch auf die Erstattung von Wohnheims- und Internatskosten gegenüber dem Land (wenn sie zum Besuch der Schule nicht zu Hause wohnen können). Das Gericht entschied, dass ein Zuschuss von 80 Prozent angemessen sei. Im Koalitionsvertrag der Landesregierung wurde eine Prüfung von neuen Finanzierungsmodellen angekündigt.

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