Bilanz

Honold aus Neu Ulm steigert Jahresumsatz abermals

Der Umsatz ist nochmals gestiegen. Das ist das Fazit der Honold Unternehmensergebnisse des vergangenen Jahres. Wie das Unternehmen jetzt sicher durch die Krise kommen möchte.

Heiner Matthias Honold, geschäftsführender Gesellschafter der Honold Logistik Gruppe, präsentierte die Unternehmensergebnisse des Jahres 2019. Dabei zeigte er sich vorsichtig optimistisch: Die Gruppe konnte ihre positive Entwicklung fortsetzen und blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Wachstum um neun Prozent

Für 2019 weist die Honold Logistik Gruppe einen Umsatz von 246 Millionen Euro aus. Das ist ein Plus von neun Prozent. Das Vorsteuerergebnis (EBT) erhöhte sich dabei erneut um mehr als 15 Prozent. Heiner Matthias Honold bezeichnete dieses Resultat als erfreulich. Im Jahr 2019 war ein unprofitabler Standort geschlossen worden. Diese Maßnahme sorgte sowohl für eine Senkung der Beschäftigtenzahl als auch für ein abermals gesteigertes Ergebnis. Gleichzeitig konnte die Zahl der Beschäftigten an den osteuropäischen Standorten konstant gehalten werden, trotz einer deutlichen Steigerung der Löhne und Gehälter.

Heiner Honold: Unternehmen bewegt sich in akzeptablen Rahmen

Beim Ausblick auf 2020 hob Heiner Matthias Honold die schnelle Reaktion auf Marktverschiebungen durch die Corona-Krise hervor: „Unser Umsatz ist in den ersten fünf Monaten um 11 Prozent gefallen. Wir haben daraufhin durch Corona gefährdete und zukünftig riskant erscheinende Geschäftsbereiche konsequent abgebaut.“ Unter anderem hat sich die Honold Logistik Gruppe vom Bereich Touristik getrennt, konnte jedoch einen Käufer finden, der das Team als Ganzes übernahm. Auch der Bereich Zeitarbeit wurde reduziert. Auf Rückgänge stellt sich die Gruppe in den Geschäftsfeldern Reifen-, Metall- und Luftfahrt-Logistik ein. Unterdessen erwartet Honold außerdem wachsende Umsätze in den Bereichen Pharma- und Consumer-Logistik. „Für das restliche Jahr 2020 rechnen wir mit einem Umsatzrückgang in einem Korridor zwischen 9 und 13 Prozent sowie einen Gewinnrückgang von bis zu 5 Prozent“, prognostizierte Heiner Matthias Honold. „Gemessen an den aktuellen Ereignissen bewegt sich diese Prognose in einem akzeptablen Rahmen.“

„Unsere Führungskräfte haben perfekt reagiert“

 

Angesichts der Krise lobte der geschäftsführende Gesellschafter besonders sein Team: „Unsere Führungskräfte haben auf allen Ebenen perfekt reagiert und damit die aktuelle, durchaus vertretbare Situation ermöglicht.“ Über den eigenen Verantwortungsbereich hinaus hätte die Gruppe Stadt und Landkreis in der Krise Hilfestellung in logistischen Fragen gegeben, erklärt eine Mitteilung des Unternehmens. Diese Anstrengungen würden in Anbetracht einer möglichen zweiten Infektionswelle nicht zurückgefahren, heißt es weiter, sondern eher intensiviert. „Ganz persönlich und im Namen der gesamten Familie Honold bedanke ich mich für das jederzeit adäquate Agieren unseres Führungsteams und die hohe Flexibilität unserer Kolleginnen und Kollegen in den letzten Monaten. Alle haben außerordentliche Leistungen erbracht und sind bereit, dies auch weiterhin zu tun.“

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