Drohende Insolvenz

HÖHN GmbH aus Ulm will sich in Eigenverwaltung sanieren

Das HÖHN Verwaltungsgebäude in Ulm. Foto: HÖHN GmbH
Die HÖHN GmbH stellte Ende letzter Woche einen Antrag auf Eigenverwaltung beim Amtsgericht Ulm. Der Hersteller von Displays, Verpackungen und Akzidenzen möchte sich selbst sanieren.

Grund dafür sind Umsatzrückgänge in den vergangenen Monaten, sowie notwendige Restrukturierungen, um das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. Die Gesellschaft hat aus Sicht der Geschäftsführung ein tragfähiges Sanierungskonzept erarbeitet, welches in den nächsten Wochen weiter umgesetzt werden soll. Der Geschäftsbetrieb läuft vollumfänglich weiter. Die Gehälter der 206 Mitarbeiter sind über das sogenannte Insolvenzgeld gesichert. Sie wurden von den Verantwortlichen bereits im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung informiert.

HÖHN GmbH zeigt sich optimistisch

„Wir werden die Restrukturierung konsequent umsetzen und kostendiszipliniert arbeiten. Mit den geplanten Maßnahmen werden wir das Unternehmen auf die zukünftigen Herausforderungen ausrichten. Hierbei ziehen wir auch einen strategischen Partner in Betracht. Nachdem wir uns in den vergangenen Jahren in einem schweren Marktumfeld gut behauptet haben, sind wir sicher, dass wir aus der Eigenverwaltung gestärkt heraus gehen“, so die Geschäftsführer der HÖHN GmbH, Ingbert Schmitz und Sebastian Haug.

Arndt Geiwitz: „HÖHN geht mit besten Sanierungsaussichten in das Verfahren“

Unterstützt wird die Geschäftsführung der HÖHN GmbH von den Sanierungsexperten der PLUTA Rechtsanwalts GmbH. Dr. Maximilian Pluta und Stefan Warmuth sind bereits beim Unternehmen vor Ort. „Gemeinsam arbeiten wir intensiv an einem Konzept. Alle Beteiligten ziehen an einem Strang und die Mitarbeiter sind hoch motiviert“, so Dr. Pluta. Als vorläufigen Sachwalter bestellte das Amtsgericht Ulm Arndt Geiwitz von der Wirtschaftskanzlei SGP Schneider Geiwitz & Partner (Neu-Ulm). „HÖHN geht mit besten Sanierungsaussichten in das Verfahren. Neben den Fachexperten aus dem Unternehmen arbeiten hier Sanierungsexperten aus zwei renommierten Kanzleien konstruktiv und Hand in Hand zusammen und ergänzen sich fachlich. Ich bin sehr optimistisch“, so Geiwitz.

Hintergrund zur Eigenverwaltung

Die Eigenverwaltung bietet dem Unternehmen Planungssicherheit und berücksichtigt gleichzeitig die Interessen der Gläubiger. Das Unternehmen darf, unterstützt durch Sanierungsexperten und unter Aufsicht eines Sachwalters, die Gesellschaft selbst durch das Verfahren führen. Bei einem Eigenverwaltungsverfahren bleibt die Geschäftsführung des Unternehmens im Amt.

Über die HÖHN GmbH

Die HÖHN GmbH ist Hersteller von Displays, Verpackungen und Akzidenzen aus Karton, Papier und Wellpappe. 2014 verschmolzen die HÖHN Displays + Verpackungen GmbH, die HÖHN Paper Print GmbH, die HÖHN GmbH und die HÖHN Logistik Services zur heutigen HÖHN GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Ulm erzielt mit 206 Mitarbeitern zirka 25 Millionen Euro Umsatz im Jahr.

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Grund dafür sind Umsatzrückgänge in den vergangenen Monaten, sowie notwendige Restrukturierungen, um das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. Die Gesellschaft hat aus Sicht der Geschäftsführung ein tragfähiges Sanierungskonzept erarbeitet, welches in den nächsten Wochen weiter umgesetzt werden soll. Der Geschäftsbetrieb läuft vollumfänglich weiter. Die Gehälter der 206 Mitarbeiter sind über das sogenannte Insolvenzgeld gesichert. Sie wurden von den Verantwortlichen bereits im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung informiert.

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Unterstützt wird die Geschäftsführung der HÖHN GmbH von den Sanierungsexperten der PLUTA Rechtsanwalts GmbH. Dr. Maximilian Pluta und Stefan Warmuth sind bereits beim Unternehmen vor Ort. „Gemeinsam arbeiten wir intensiv an einem Konzept. Alle Beteiligten ziehen an einem Strang und die Mitarbeiter sind hoch motiviert“, so Dr. Pluta. Als vorläufigen Sachwalter bestellte das Amtsgericht Ulm Arndt Geiwitz von der Wirtschaftskanzlei SGP Schneider Geiwitz & Partner (Neu-Ulm). „HÖHN geht mit besten Sanierungsaussichten in das Verfahren. Neben den Fachexperten aus dem Unternehmen arbeiten hier Sanierungsexperten aus zwei renommierten Kanzleien konstruktiv und Hand in Hand zusammen und ergänzen sich fachlich. Ich bin sehr optimistisch“, so Geiwitz.

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Die Eigenverwaltung bietet dem Unternehmen Planungssicherheit und berücksichtigt gleichzeitig die Interessen der Gläubiger. Das Unternehmen darf, unterstützt durch Sanierungsexperten und unter Aufsicht eines Sachwalters, die Gesellschaft selbst durch das Verfahren führen. Bei einem Eigenverwaltungsverfahren bleibt die Geschäftsführung des Unternehmens im Amt.

Über die HÖHN GmbH

Die HÖHN GmbH ist Hersteller von Displays, Verpackungen und Akzidenzen aus Karton, Papier und Wellpappe. 2014 verschmolzen die HÖHN Displays + Verpackungen GmbH, die HÖHN Paper Print GmbH, die HÖHN GmbH und die HÖHN Logistik Services zur heutigen HÖHN GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Ulm erzielt mit 206 Mitarbeitern zirka 25 Millionen Euro Umsatz im Jahr.

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