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Mit der Aufnahme von sechs neuen Unternehmen baut die Hochschule Neu-Ulm (HNU) ihr 2023 gegründetes strategisches Partnernetzwerk weiter aus. Insgesamt umfasst das Netzwerk nun 16 Partner aus unterschiedlichen Branchen der Region. Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen fand am 8. Dezember im Innovation Space der HNU statt. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Aktivitäten in Lehre, Forschung und Transfer, um zentrale Herausforderungen wie Digitalisierung, Internationalisierung und Fachkräftemangel gemeinsam anzugehen.
Zu den neuen strategischen Partnern zählen die Seeberger GmbH, die Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, die Ulrich GmbH & Co. KG, das Universitätsklinikum Ulm, die Wieland-Werke AG und die Zimmer MedizinSysteme GmbH. Sie ergänzen das bestehende Netzwerk, dem bereits Unternehmen wie Beurer GmbH, Firmengruppe Liebherr, PERI SE, SGP Schneider Geiwitz und weitere regionale Akteure angehören. Der erweiterte Branchenmix soll neue Impulse für gemeinsame Projekte und Austauschformate schaffen.
Die Präsidentin der Hochschule Neu-Ulm, Prof. Dr. Uta M. Feser beschreibt die Partnerschaften als strategischen Schlüssel, um voneinander zu lernen, Innovationen voranzutreiben und gemeinsame Erfolge zu sichern. „Mit sechs neuen Partnern erweitern wir unser Netzwerk, um neue Impulse für Forschung, Transfer und praxisnahe Lehre zu schaffen“, erklärt Feser.
Auch die beteiligten Unternehmen sehen großes Potenzial in der vertieften Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Christoph Ulrich, Geschäftsführer von Ulrich medical, beschreibt die Partnerschaft ebenfalls als wichtigen Schritt, um den Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft weiter zu intensivieren. „Gemeinsam können wir innovative Lösungen entwickeln, die nicht nur unsere Branche voranbringen, sondern auch die Region stärken“, so Ulrich.
Die Grundlage des Netzwerks bilden langjährige Unternehmenskooperationen der HNU. Die künftige Zusammenarbeit konzentriert sich auf verschiedene Bereiche, darunter Lehre und Weiterbildung, etwa durch praxisorientierte Projekte oder Stipendienangebote für Studierende. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Wissens- und Technologietransfer, der durch den Austausch über forschungsrelevante Themen vertieft werden soll. Darüber hinaus sind gemeinsame Forschungsprojekte geplant, die Innovationen in der Region stärken und die Zusammenarbeit zwischen akademischer und unternehmerischer Praxis weiter ausbauen.