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HNU-Umfrage: Das wünschen sich die Neu-Ulmer von ihrer Stadt
Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm

HNU-Umfrage: Das wünschen sich die Neu-Ulmer von ihrer Stadt

Symbolbild. Foto: JasonBatterham / iStock / thinkstock
Symbolbild. Foto: JasonBatterham / iStock / thinkstock

Wie sehen Neu-Ulmer ihre Stadt? Ist Neu-Ulm lebenswert? Und was kann die Stadt für ein besseres Image tun? Diesen und weiteren Fragen sind BWL-Studierende der Hochschule Neu-Ulm (HNU) nachgegangen. Die Umfrage wurde auf Initiative des Vereins Wir in Neu-Ulm e.V. durchgeführt. Im Ergebnis wurde die Note 2,3 vergeben, jedoch müssten der Stadtcharakter verbessert und die Innenstadt belebt werden.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Im Rahmen der Umfrage wurden mehr als 1.000 Neu-Ulmer Bürger befragt und 100 ausführliche Interviews geführt. Bachelorstudierende der Hochschule Neu-Ulm (HNU) sind den Fragen nachgegangen, wie Neu-Ulmer Bürger die Stadt sehen und welche Verbesserungen gewünscht werden. Unter anderem müssen besonders die Infrastruktur und der Einzelhandel gestärkt werden.

Befragte wünschen sich verbesserte Infrastruktur außerhalb der Stadt

Besonderen Verbesserungsbedarf sehen die Neu-Ulmer in der Infrastruktur außerhalb der Stadt. Viele von ihnen würden statt der eigenen öffentlichen Verkehrsmittel den Ulmer Hauptbahnhof nutzen. Nicht nur wegen der ICE-Anbindung, sondern auch wegen des größeren Angebots an Verbindungen sei er für die Bürger oft interessanter. Außerdem wurden in der Umfrage Schwachstellen in der Parkplatzsituation angemerkt. Rund 60 Prozent bewerteten diese mit mangelhaft bis ungenügend.

Einzelhandel und Gastronomie in der Innenstadt müssen gestärkt werden

Rund 65 Prozent der Befragten würden ihren Freunden die Stadt als Wohnort weiterempfehlen, da sie insgesamt eine gute Lebensqualität mit vielen Bildungs-, Sport- und Freizeitangeboten biete. Jedoch sehen sie in der Gestaltung des Stadtkerns großen Handlungsbedarf. Besonders der Einzelhandel und die Gastronomie müssten hier gestärkt werden. Denn viele wünschen sich beispielsweise eine Fußgängerzone oder mehr Begrünung. Knapp 70 Prozent gaben an, dass ihnen die Lebendigkeit in der Innenstadt fehle. Hier ergab die Umfrage, dass der Stadtkern etwa durch mehr Einkaufs- und Verweilmöglichkeiten, wie Bars oder Cafés, attraktiver gestaltet sein müsse.

Im Bereich des Marketings für Veranstaltungen besteht Nachholbedarf

Die Bürger wollen Informationen und Neuigkeiten zum Stadtgeschehen künftig weiterhin über die Zeitung erhalten. Außerdem erfahren viele der Befragten von Neuigkeiten über Mundpropaganda. Platz drei teilen sich die sozialen Medien und das Radio. „Eine Bestandsaufnahme war dringend notwendig, ich wollte wissen, was kann man aus Sicht der Bürger verbessern und das geht nur über sie – es ist ihre Stadt, ihr Lebensort. Es gibt zum Beispiel viele tolle Veranstaltungen in Neu-Ulm, aber es hapert am Marketing. Die wenigsten nehmen das Angebot war“, so Norman Roßberg, Citymanager von Wir in Neu-Ulm e.V.

Verbesserte Standortfaktoren sichern Fachkräfte für die Region

Die Studierenden empfehlen in diesem Zusammenhang offensivere Kommunikation der Veranstaltungen. Außerdem solle die Internetpräsenz ausgebaut und das Stadtbild aufgewertet werden. Das wiederum käme auch den Unternehmen der Region zugute. Denn durch verbesserte Standortfaktoren können Fachkräfte leichter in die Region gelockt werden. Damit wäre die Stadt auch für die jüngere Generation attraktiv.

Die Ergebnisse der Umfrage wurden im großen Rahmen präsentiert

Die Ergebnisse der Befragung präsentierten die Studierenden dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Neu-Ulm, Albert Obert. Außerdem waren der Fachbereichsleiter Schule, Kultur, Sport und Soziales der Stadt Neu-Ulm, Ralph Seiffert und der Wirtschaftsbeauftragten der Stadt Neu-Ulm, Bernd Neidhart zur Präsentation anwesend. Selbstverständlich waren auch Lennard Lemke, Vorsitzender des Vereins Wir in Neu-Ulm e.V. und Norman Roßberg, Citymanager der Stadt Neu-Ulm, vor Ort.

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