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HNU will Flüchtlinge in bestehendes Studienprogramm integrieren
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Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm

HNU will Flüchtlinge in bestehendes Studienprogramm integrieren

 Moaead Hashash Alkebab, Montaser Al Naser, Mamon Hashash Alkebab und Muhannad Joda aus Syrien. Foto: HNU

Am 5. Oktober 2015 besuchten zahlreiche Flüchtlinge eine Infoveranstaltung an der Hochschule Neu-Ulm (HNU). Die HNU hat sich als Ziel gesetzt, studieninteressierte Flüchtlinge in den normalen Studienalltag zu integrieren. Dazu sollen sie wo möglich an bereits bestehenden Programmen teilnehmen können.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

An der Hochschule Neu-Ulm (HNU) gibt es ein umfangreiches Bildungsangebot für Flüchtlinge. Am Montag, den 5. Oktober 2015, informierte die HNU darüber, wie Geflüchtete dieses Bildungsangebot wahrnehmen können.  Rund 50 studieninteressierte Flüchtlinge und zahlreiche Helfer waren in der Mensa und im Foyer der HNU. Sie konnten sich in persönlichen Gesprächen bei Studierenden und Mitarbeitern Informationen einholen. Damit fördert die Hochschule die Integration junger Akademiker mit Fluchthintergrund.

HNU will Flüchtlinge in normalen Studienalltag involvieren

„Wir wollen integrieren. Das heißt, Flüchtlinge in den Studienalltag involvieren und das nicht durch neue Programme, sondern über unsere bereits bestehenden Angebote. Langfristig wollen wir natürlich die Flüchtlinge an die Region binden, daher sollen sie gemeinsam mit nicht geflüchteten Studierenden zusammenkommen“, so Prof. Dr. Julia Kormann, Vizepräsidentin der HNU. Geflüchtete Studieninteressierte können nicht nur offene Veranstaltungen, wie die Vortragsreihe HNU-Management-Forum oder Veranstaltungen des International Office nutzen, sondern als Gasthörer, als Austauschstudierender oder als Bildungsausländer an der HNU studieren. Wichtig ist, dass sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen. Zudem können sie die Bibliothek kostenfrei nutzen, an Sprachtandems teilnehmen oder beim Kulturprogramm mitmachen.

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„Ich mache es der Hoffnung wegen“

Unter den studieninteressierten Geflüchteten ist auch Montaser Al Naser aus Syrien, der sich hier in der Region ein neues Leben aufbauen will. Der Syrer ist mit seinen Freunden seit einigen Monaten in Neu-Ulm und wohnt in einer Sporthalle. „Wir haben schon lange auf diese Chance gewartet. Ich habe sofort nach meiner Ankunft nach einer Uni geschaut. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass ich hier studieren, arbeiten, eine Familie gründen kann. Ich mache es der Hoffnung wegen“, so Montaser Al Naser, der hier in Deutschland einen Master machen möchte.

Zahlreiche Institutionen wollen Beschäftigungsgrad der Flüchtlinge steigern

Nicht nur die Bildungsinstitutionen, auch die Wirtschaft und die Politik in Bayerisch-Schwaben haben das Ziel, Flüchtlinge möglichst schnell in den Arbeitsmarkt zu integrieren. In der Region arbeiten hier beispielsweise das Landratsamt Neu-Ulm und die Agentur für Arbeit Donauwörth eng zusammen.

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