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Grünes Denkmal für Deutschlands Einheit
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Stadt Ulm

Grünes Denkmal für Deutschlands Einheit

 Hier wird das Denkmal der Stadt Ulm entstehen. Foto: Stadt Ulm

Die Stadt Ulm setzt ein Projekt von Werner Erhardt zur deutschen Wiedervereinigung um. Oberbürgermeister Ivo Gönner pflanzt am Mittwoch, den 1. Oktober das „Wachsende Denkmal für die Deutsche Einheit“. Das Denkmal wird am Standort der von einem Sturm zerstörten „Böfinger Eiche“ seinen Platz finden.

von Sebastian Scheiel, Online-Redaktion

Dieses Jahr jährt sich die Deutsche Einheit zum 25. Mal. Aus diesem Grund startete Dr. Angela Merkel einen Bürgerdialog, um Vorschläge für ein Denkmal zu sammeln. Die Idee von Werner Erhardt schaffte es bis in die Endauswahl und konnte sich bei einem Termin im Kanzleramt durchsetzen. Die Idee sieht vor, dass jede deutsche Gemeinde ein „Wachsendes Denkmal für die Deutsche Einheit“ pflanzt. Drei Bäume sollen dabei als Eckpunkte eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet werden. Unterstützt wird die Aktion von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Die Stadt Ulm setzt diese Idee nun als eine der ersten Gemeinden in Deutschland um. Am 1. Oktober um 14 Uhr wird OB Ivo Gönner das Denkmal pflanzen.

Bäume symbolisieren verschiedene deutsche Staaten

Die drei Bäume besitzen alle Symbolkraft. Im Westen wird eine Buche stehen, die die Bundesrepublik darstellt. Die DDR wird im Osten von einer Kiefer stellvertreten. Zuletzt wird in der Mitte eine Eiche, der deutsche Baum schlechthin, das wiedervereinigte Deutschland repräsentieren. Alle Bäume werden jeweils 10 Meter Abstand zu den anderen haben und so ein Dreieck bilden. Aus der Luft betrachtet stellt das Denkmal ein Dach dar, unter dem alle Bürger Schutz finden. Den Innenraum des Dreiecks können die Gemeinden individuell gestalten. Denkbar wäre beispielsweise eine Gedenktafel oder eine Sitzgelegenheit.

Einfach zu realisieren

Die Kosten für das Denkmal sind überschaubar, da viele Gemeinden solche Bäume in ihren Wäldern haben. Auch der Platzbedarf ist nicht sehr groß. Weil das Projekt leicht umzusetzen ist, sollte es auf keine großen Widerstände in den Kommunen stoßen. Daher erhofft sich die Politik, dass sich möglichst viele Gemeinden von dieser Idee begeistern lassen. So soll der Gedanken an die Einheit befördert und gleichzeitig der langsam wachsende Prozess gezeigt werden. Nebenbei hätte die Aktion auch einen positiven Umweltaspekt. Würden alle Gemeinden die Idee umsetzen, gäbe es 33.000 neue Bäume.

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