Interview

Hensoldt zu Corona: „Wir könnten mit dem Impfen beginnen“

Hensoldt investiert gerade 30 Millionen Euro in den Ulmer Standort. Gleichzeitig will das Unternehmen beim Impfen unterstützen. Was genau geplant ist, verrät Peter Fieser, Mitglied des Executive Committee und Chief HR Officer der Hensoldt AG, im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEEN SCHWABEN: Sie haben gefordert, dass Unternehmen bei den Impfungen helfen sollen. Wie ist hier der aktuelle Stand der Gespräche? Werden Betriebsärzte bald impfen?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Peter Fieser: Wir sind in Kontakt mit den zuständigen Stellen auf Landes- wie auf Bundesebene. Vor einer solchen Aktion müssen aber eine Menge rechtlicher und logistischer Fragen geklärt werden. Deshalb gibt es bisher noch keine Entscheidung. Unser Angebot steht jedenfalls: Wenn wir Impfstoff bekommen, können wir praktisch am nächsten Tag mit dem Impfen beginnen.

Sie haben auch extra Ultratiefkühlgeräte für die Lagerung des Impfstoffes angeschafft. Kommen diese bereits zum Einsatz?

Derzeit hat man uns noch keinen Impfstoff zugeteilt, das heißt, wir stehen parat, sobald die Impfdosen zur Verfügung stehen.

Wie erlebt Ihr Unternehmen die aktuelle Krise?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Wir sind bisher in zweierlei Hinsicht ganz gut durch die Krise gekommen: Erstens haben wir an den Standorten frühzeitig Schutzmaßnahmen ergriffen, zum Beispiel durch Schichtarbeit in der Produktion, Einführung getrennter Teams in der Entwicklung sowie Versorgung unserer Mitarbeiter mit Schutzmaterialien und einer flexiblen Handhabung der Möglichkeiten mobiler Arbeit. Zweitens haben wir mit unseren Kunden – die schnell und umfassend darauf eingegangen sind – Absprachen getroffen, wie wir beispielsweise Vertragsverhandlungen und Produktpräsentationen online durchführen können, so dass wir praktisch keine Projektverzögerungen zu verzeichnen hatten.

Beides hat zusammen mit einem erfreulichen Wachstum im Auftragseingang dazu geführt, dass wir in diesem Jahr 300 neue Stellen schaffen können, nachdem wir bereits im vergangenen Jahr 250 neue Mitarbeiter eingestellt haben.

Welche Erkenntnisse nehmen Sie aus dieser schwierigen Zeit mit in die Zukunft?

Wir haben – mal wieder – gesehen, dass man schwierige Zeiten gut meistern kann, wenn die Mitarbeiter motiviert sind und wenn Einschränkungen umfassend sowie offen kommuniziert werden. Ganz praktisch haben wir gelernt, dass bei den dafür geeigneten Aufgaben Home-Office-Regelungen gut anwendbar sind. Außerdem hat sich gezeigt, dass Dienstreisen in einem gewissen Ausmaß durch andere Formen des Kontakts ersetzt werden können.

Sie haben Mitte letzten Jahres einen Milliardenauftrag für ein neues Eurofighter-Radar unterschrieben. Welche wirtschaftlichen Auswirkungen wird das auf den Standort Ulm haben?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Hier muss zweierlei beachtet werden: Erstens, dieser Auftrag hat in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen, weit über den Standort Ulm hinaus. Und zweitens hat sich unser Auftragseingang im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt, das heißt, wir verzeichnen ein Wachstum in allen Produktbereichen.

Aber konkret für den Standort Ulm bedeutet das: Wir investieren dort gerade circa 30 Millionen Euro in den Aufbau eines neuen Zentrums für Hochfrequenztechnik, in dem nicht nur die Elektronikkomponenten für das Eurofighter-Radar, sondern auch Bauteile für Projekte der anderen Geschäftsbereiche entwickelt werden sollen. Mehr als die Hälfte der genannten neuen Stellen werden in Ulm geschaffen werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Interview

Hensoldt zu Corona: „Wir könnten mit dem Impfen beginnen“

Hensoldt investiert gerade 30 Millionen Euro in den Ulmer Standort. Gleichzeitig will das Unternehmen beim Impfen unterstützen. Was genau geplant ist, verrät Peter Fieser, Mitglied des Executive Committee und Chief HR Officer der Hensoldt AG, im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEEN SCHWABEN: Sie haben gefordert, dass Unternehmen bei den Impfungen helfen sollen. Wie ist hier der aktuelle Stand der Gespräche? Werden Betriebsärzte bald impfen?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Peter Fieser: Wir sind in Kontakt mit den zuständigen Stellen auf Landes- wie auf Bundesebene. Vor einer solchen Aktion müssen aber eine Menge rechtlicher und logistischer Fragen geklärt werden. Deshalb gibt es bisher noch keine Entscheidung. Unser Angebot steht jedenfalls: Wenn wir Impfstoff bekommen, können wir praktisch am nächsten Tag mit dem Impfen beginnen.

Sie haben auch extra Ultratiefkühlgeräte für die Lagerung des Impfstoffes angeschafft. Kommen diese bereits zum Einsatz?

Derzeit hat man uns noch keinen Impfstoff zugeteilt, das heißt, wir stehen parat, sobald die Impfdosen zur Verfügung stehen.

Wie erlebt Ihr Unternehmen die aktuelle Krise?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Wir sind bisher in zweierlei Hinsicht ganz gut durch die Krise gekommen: Erstens haben wir an den Standorten frühzeitig Schutzmaßnahmen ergriffen, zum Beispiel durch Schichtarbeit in der Produktion, Einführung getrennter Teams in der Entwicklung sowie Versorgung unserer Mitarbeiter mit Schutzmaterialien und einer flexiblen Handhabung der Möglichkeiten mobiler Arbeit. Zweitens haben wir mit unseren Kunden – die schnell und umfassend darauf eingegangen sind – Absprachen getroffen, wie wir beispielsweise Vertragsverhandlungen und Produktpräsentationen online durchführen können, so dass wir praktisch keine Projektverzögerungen zu verzeichnen hatten.

Beides hat zusammen mit einem erfreulichen Wachstum im Auftragseingang dazu geführt, dass wir in diesem Jahr 300 neue Stellen schaffen können, nachdem wir bereits im vergangenen Jahr 250 neue Mitarbeiter eingestellt haben.

Welche Erkenntnisse nehmen Sie aus dieser schwierigen Zeit mit in die Zukunft?

Wir haben – mal wieder – gesehen, dass man schwierige Zeiten gut meistern kann, wenn die Mitarbeiter motiviert sind und wenn Einschränkungen umfassend sowie offen kommuniziert werden. Ganz praktisch haben wir gelernt, dass bei den dafür geeigneten Aufgaben Home-Office-Regelungen gut anwendbar sind. Außerdem hat sich gezeigt, dass Dienstreisen in einem gewissen Ausmaß durch andere Formen des Kontakts ersetzt werden können.

Sie haben Mitte letzten Jahres einen Milliardenauftrag für ein neues Eurofighter-Radar unterschrieben. Welche wirtschaftlichen Auswirkungen wird das auf den Standort Ulm haben?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Hier muss zweierlei beachtet werden: Erstens, dieser Auftrag hat in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen, weit über den Standort Ulm hinaus. Und zweitens hat sich unser Auftragseingang im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt, das heißt, wir verzeichnen ein Wachstum in allen Produktbereichen.

Aber konkret für den Standort Ulm bedeutet das: Wir investieren dort gerade circa 30 Millionen Euro in den Aufbau eines neuen Zentrums für Hochfrequenztechnik, in dem nicht nur die Elektronikkomponenten für das Eurofighter-Radar, sondern auch Bauteile für Projekte der anderen Geschäftsbereiche entwickelt werden sollen. Mehr als die Hälfte der genannten neuen Stellen werden in Ulm geschaffen werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben