Arbeit 4.0

Handwerkskammer Ulm setzt Projekt „Digitallotsen“ fort

Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Foto: HWK Ulm
Um kleinerer und mittlerer Betriebe bei Fragen rund um die Digitalisierung zu unterstützen, führte die Handwerkskammer Ulm (HWK) 2016 die „Digitallotsen“ ein. Das geförderte Projekt wird aufgrund der hohen Nachfrage verlängert.

Seit September 2016 läuft das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte Projekt „Digitallotse“ im Kammerbezirk der HWK Ulm. Damit wollen Land und Handwerkskammern die Digitalisierung der Betriebe weiter ausbauen. Die Nachfrage ist groß.

Projekt bis Ende 2019 verlängert

Bisher nahmen mehr als 460 Handwerker die angebotenen Leistungen wahr. Sie informierten sich zu Zukunfts-Themen wie virtuelle Realität, digitale Geschäftsprozesse oder dem papierlosen Büro. Die Teilnehmerzahlen zeigen, so die HWK Ulm, dass die Herausforderungen der digitalen Zukunft auch im Handwerk angenommen werden. Daher wird das Projekt „Digitallotse“ bis zum Ende des Jahres 2019 verlängert.

Schwerpunkte 2018: Cloud, Mobiles und das papierlose Büro

Vor allem die kleinen und mittleren Betriebe könnten von den Unterstützungs-Maßnahmen der „Digitallotsen“ profitieren, ist die Kammer überzeugt. Neben Informationsmaterialien rund um das Thema Digitalisierung brächten Workshops, individuelle Einstiegsberatungen sowie der Aufbau eines Patennetzwerks die Welt der „Arbeit 4.0“ in die Handwerksbetriebe. Als Schwerpunktthemen für das Jahr 2018 gelten unter anderem Clouds, Mobiles sowie das papierlose Büro. Aber auch IT-Sicherheit und die digitale Fachkräftesuche sind wichtige Arbeitsbereiche für den Betrieb von morgen und werden von den Beratern der Handwerkskammer Ulm in den Betrieben vermittelt.

Breitbandausbau als Bedingung für Arbeit 4.0

Damit diese Unterstützungsleistung auf fruchtbaren Boden trifft, muss auch die dafür dringend notwendige Infrastruktur geschaffen werden. Gerade in ländlichen Gebieten geraten aber jetzt schon viele Betriebe ins Hintertreffen. „Wer keinen vernünftigen Zugang zu einem schnellen und stabilen Internet hat, kann nicht zukunftsfähig arbeiten. Daher ist ein schneller Breitbandausbau, vor allem in der Fläche, konsequent umzusetzen“, so Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm.

Ein besserer Breitband-Anschluss wird auch bei einem anderem Thema wichtig: Ab 18. Oktober greift die verpflichtende e-Vergabe – also die vollkommen elektronische Abwicklung von Ausschreibungsverfahren. Ein wichtiger Schritt für das Handwerk, denn so können Aufträge schneller vergeben werden.

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