Gute Auftragslage

Handwerkskammer Ulm: Nachfrage an Fachkräften steigt

Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm. Foto: HWK Ulm
Die Konjunktur im Gebiet der Handwerkskammer Ulm zeigt sich auch im dritten Quartal des Jahres auf einem guten Niveau. Das führt zu einer weiter steigenden Nachfrage an Fachkräften.

Die Betriebe bewerten ihre aktuelle Geschäftssituation sowie ihre Erwartungen für die nächsten Wochen als positiv. Über alle Gewerke hinweg betrachtet, sind 78 Prozent der Handwerksbetriebe mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Das entspricht drei Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Auch dem kommenden Quartal sehen die Betriebe zwischen Jagst und Bodensee positiv entgegen. Jeder dritte Befragte geht von einer weiteren Verbesserung der Geschäftslage aus.

Krimmer: „Qualität schafft Vertrauen“

„Die gute Konjunktur, die sich nun bereits schon durch das ganze Jahr zieht, liegt vor allem an der kontinuierlich guten Arbeit unserer Handwerksbetriebe. Qualität schafft Vertrauen – und diese setzen die Kunden in die Betriebe in unserem Kammergebiet“, so Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm.

Jeder dritte Betrieb steigert Umsätze

Die Auftragslage in der Region konnte vergleichen mit dem dritten Quartal 2017 um nochmals drei Prozent zulegen. 29 Prozent der Betriebe können auf volle Auftragsbücher blicken. Auch die Auftragserwartungen sind mehrheitlich positiver als vor einem Jahr. Derzeit gehen 38 Prozent von einem künftigen Auftragsplus in den nächsten Wochen aus. Nur 13 Prozent rechnen mit einem Rückgang. Das macht sich auch im Umsatz bemerkbar. Dieser hat sich im vergangenen Quartal spürbar verbessert. 35 Prozent der Betriebe konnten Umsätze erhöhen. Dies wird nach Einschätzung der Betriebe in den kommenden Wochen auch so bleiben: 43 Prozent der Befragten rechnen mit einer weiteren Steigerung des Umsatzes.

Betriebe brauchen Personal: „Die Auftragsbücher sind voll“

Dies zeigt sich auch in den Kapazitätsauslastungen des regionalen Handwerks. Jeder zweite Betrieb ist mit 81 bis 100 ausgelastet. 20 Prozent der Betriebe im Kammergebiet arbeiten sogar über ihre Kapazitätsgrenzen hinaus. Fachkräfte bleiben damit weiterhin gefragt. Um die Anfragen bearbeiten zu können, haben 16 Prozent der Betriebe neue Arbeitsstellen geschaffen. Damit hat sich auch dieser Wert im Vergleich zum Vorjahresquartal mit zwei Prozentpunkten leicht erhöht, soll sogar weiter steigen. Über 12 Prozent der Betriebe (2017 sieben Prozent) möchten in den nächsten Wochen weiteres Personal einstellen. „Die Auftragsbücher sind voll und die Kundenanfragen steigen. Dem Handwerk winkt also eine goldene Zukunft. Das sollte vor allem auch Jugendlichen einen Anreiz geben, sich eine Zukunft im Handwerk aufzubauen, die in Sachen Verdienst einer akademischen Ausbildung in nichts nachstehen muss“, erklärt Joachim Krimmer.

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„Die gute Konjunktur, die sich nun bereits schon durch das ganze Jahr zieht, liegt vor allem an der kontinuierlich guten Arbeit unserer Handwerksbetriebe. Qualität schafft Vertrauen – und diese setzen die Kunden in die Betriebe in unserem Kammergebiet“, so Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm.

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