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Handwerkskammer Ulm fordert schnellen Netzausbau
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5G-Ausbau

Handwerkskammer Ulm fordert schnellen Netzausbau

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Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Foto: Armin Buhl

Für Tobias Mehlich sind Handwerk und Internet in Zukunft noch untrennbarer als heute. Deswegen fordert der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, zügig mit dem Ausbau des schnellen Internets fortzuschreiten. Das sei besonders auf dem Land wichtig.

Die Zukunft des Handwerks ist ein wichtiger Aspekt in Dr. Tobias Mehlichs Arbeit. Für die nähere Zukunft erklärte er deswegen nun den Internetausbau für essentiell. Er erläuterte deswegen dazu: „Die Zukunft lässt sich ohne das Handwerk nicht stemmen. Unsere Anforderung findet gegebenen Falls alle zwei Stunden an einem anderen Ort beim Kunden statt. Das Handwerk braucht schnelles Internet auf jeder Baustelle und an jeder Werkbank, egal ob in der Stadt oder im ländlichen Raum, im kleinsten Weiler. Es kann sonst die Kundenaufträge nicht optimal bedienen.“

Mehlich kritisiert Fehler bei Lizenz-Ausschreibung

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Zudem sieht Mehlich für die Zukunft besonders in den ländlichen Regionen massive Probleme. Diese lägen dabei besonders im Datenaustausch: „Es wurden Fehler bei der Ausschreibung der Lizenzen gemacht, denn der gleichwertige Ausbau des ländlichen Raums wurde nicht zur Vergabevoraussetzung gemacht. Für das Handwerk bedeutet das, dass der Datenaustausch insbesondere in den ländlichen Regionen ab 2024 eine Herausforderung wird. Denn das Handwerk arbeitet lokal. Uns droht erneut, dass die Kommunen wie bei der Breitbandversorgung einspringen und Versäumnisse der privaten Netzanbieter ausräumen müssen, weil die Auktionsgewinner allein nach den stark verdichteten Räumen mit schnellen Ertragschancen schielen.“

Tobias Mehlich: Sorgen der Bevölkerung transparent begleiten&

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Um diesen Problemen entgegen zu wirken, müssten besonders die ländlichen Gegenden, so Mehlich, zügig durch bessere Frequenzen erschlossen werden. Zudem sieht er die Notwendigkeit, die Bevölkerung über den Ausbau umfassend zu informieren: „Umfassende Versorgungsanforderungen an die Telekommunikationsunternehmen im Zusammenhang mit der Ersteigerung von 5G-Frequenzen müssen gewährleistet sein, um auch ländliche Gebiete kurzfristig mit Glasfaser zu bedienen. Sorgen der Bevölkerung, durch den Ausbau von 5G könne es zu gesundheitlichen Belastungen durch Strahlung kommen, sollten transparent und wissenschaftlich begleitet werden, um dem Gesundheitsschutz aller gerecht zu werden“, so Mehlich.

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