Corona-Krise

Handwerkskammer Ulm fordert Öffnung der Kosmetik-Branche

Aufgrund der aktuellen Schließungen durch den Lockdown spitzt sich die Lage im Friseur- und Kosmetikgewerbe weiter zu, während die Corona-Hilfen weiter auf sich warten lassen. Deshalb hat die Handwerkskammer gemeinsam mit allen regionalen Innungen einen Brief verfasst. Worum es darin geht.

Viele Betreiber von Kosmetik- und Nagelstudios sowie Friseurbetrieben und Barbershops fürchten um ihre Existenz und erhalten die zugesagten Entschädigungszahlungen nicht. Die Handwerkskammer Ulm macht sich jetzt für eine zeitnahe Wiedereröffnung dieser Handwerksbetriebe stark.

Brief an die Politik

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In einem Brief an Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, Sozialminister Manfred Lucha und Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat die Handwerkskammer Ulm zusammen mit allen Friseur- und Kosmetikerinnungen ihres Bezirks zwischen Ellwangen und Überlingen auf die brisante und existenzbedrohliche Situation des Kosmetiker- und Friseurhandwerks hingewiesen und eine Wiedereröffnung angemahnt. Ziel ist es, dass die Landesregierung durch eine Klarstellung der Corona-Verordnung für das Land Baden-Württemberg eine Betriebsöffnung für diese Handwerke ab Februar 2021 ermöglicht. „Zwangsschließung, ohne dass Entschädigungen ankommen: das ist eine Mischung, die viele nicht aushalten. So kann es nicht einfach immer weiter und weiter gehen“, betont Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm.

Betriebe kämpfen um das Überleben

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In dem Brief der Handwerkskammer an die Landesministerien wird deutlich gemacht: Durch das Mitte Dezember vergangenen Jahres verhängte zweite Tätigkeitsverbot kämpfen jetzt viele Betriebe ums Überleben und somit auch um den Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Die Handwerkskammer Ulm hatte speziell auch für die Kosmetikbranche eigene und verschärfte Hygienekonzepte erarbeitet, mit denen umfassender Gesundheitsschutz vor Infektionen möglich ist, ohne die Betriebe zu schließen. Das Handwerk hatte die Schließungen im Dezember angesichts hoher Zahlen und schneller Entwicklung akzeptiert. „Die Lage ist permanent neu und aktuell zu bewerten. Wir halten die Schließung der Betriebe jetzt nicht mehr für verhältnismäßig. Die Schädigung von Betrieben wächst ins Unermessliche – ohne Ausgleich, und das trotz vorliegender Konzepte, die die Sicherheit gewährleisten“, sagt Krimmer. 

Hilfsgelder kommen noch immer nicht an

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Hinzu kommt, dass die angekündigten Hilfsgelder des Bundes weiter auf sich warten lassen. Im regionalen Handwerk wachse deshalb der Unmut. Die Auszahlung der Novemberhilfe an Betriebe, die von der Zwangsschließung wegen Corona schon Anfang November 2020 betroffen waren – hierzu zählen etwa Kosmetiker – läuft nach wie vor schleppend an. Bis Ende vergangener Woche hatten die Förderbanken der Länder gerade einmal mehr als 400 Millionen Euro überwiesen. Das sind rund neun Prozent der zur Verfügung stehenden knapp fünf Milliarden Euro.

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