Interview BVMW

Was bedeutet der Wirtschafts-Lockdown für Schwaben?

Heute wollen Bund und Länder über eine Verlängerung und eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen beraten. Auch ein Wirtschafts-Lockdown ist im Gespräch. Welchen wirtschaftlichen Schaden das mit sich bringen würde, verrät Michael Heilig, Leiter des Kreisverbandes BVMW Donau-Ries im Wirtschaftsdreieck Bayerisch Schwaben, Mittelfranken, Ostalb.

Vor dem Hintergrund des Corona-Gipfels der Bundesregierung am 19. Januar warnt der Mittelstand vor den schwerwiegenden Folgen eines Lockdowns der Industrie und des Gewerbes. Dieser werde massiven volkswirtschaftlichen Schaden anrichten, betont Michael Heilig, Leiter des Kreisverbandes BVMW Donau-Ries im Wirtschaftsdreieck Bayerisch Schwaben, Mittelfranken, Ostalb.

„Mittelständler brauchen Planungssicherheit“

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

 „Der Mittelstand warnt vor den schwerwiegenden Folgen eines weiteren Lockdowns. Ein totaler Lockdown werde insbesondere im Produzierenden Gewerbe für viele Betriebe das ‚Aus‘ bedeuten und dadurch massiven volkswirtschaftlichen Schaden anrichten. Die Millionen Mittelständler und Selbstständigen brauchen endlich Planungssicherheit und einen verlässlichen Fahrplan zur Öffnung der Wirtschaft. Die Schlussfolgerung muss lauten, dass wir in den kommenden Monaten und Jahren jeweils passgenaue Hilfs- und Aufbaumaßnahmen brauchen“, erklärt Heilig.

„Die Bundesregierung muss jetzt die Weichen für Investition und Wachstum in 2021 stellen. Millionen Mittelständler und Selbstständige erwarten bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen, um wieder Vertrauen fassen zu können. Deshalb sagen wir ‚Nein‘ zu allen Plänen, den Mittelstand durch eine weiteren Lockdown zusätzlich zu belasten“, so Heilig weiter. 

Das gilt jetzt für alle Mittelständler

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Schon jetzt sei laut Michael Heilig klar, dass auch das das Jahr 2021 durch die Corona-Krise geprägt wird. „Angesichts des fortwährenden Lockdowns ist es Ziel und Aufgabe, unsere Mitglieder durch konkrete Hilfsangebote, praktische Handlungsempfehlungen und vor allem neue, innovative Lösungen zu unterstützen. Und für uns alle Mittelständler gilt: Wir müssen altbewährte Methoden und Konzepte überprüfen und dort verändern, wo es bessere Lösungen gibt“, sagt Heilig.

„Weitere Impfpannen können wir uns nicht leisten“

Die Teilnehmer des Corona-Gipfels sollten daher laut dem BVMW-Experten alle Kräfte darauf richten, die Impflogistik zu verbessern und das Impftempo mit Impfungen rund um die Uhr deutlich zu erhöhen: „Weitere Impfpannen können wir uns nicht leisten.“ Weiter solle man sich klar machen, mit welchen Schäden ein wirtschaftlicher Stillstand verbunden wäre. „Es ist der Mittelstand, der die Versorgung der Bevölkerung sicherstellt. Unsere Unternehmen fürchten massive gesamtwirtschaftliche Schäden“, betont Heilig.

Homeoffice Gebot als schwerwiegender Eingriff in Autonomie

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Laut Heilig erweisen sich Unternehmen nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie als flexible und innovative Problemlöser, wenn es darum geht, mobiles Arbeiten zu ermöglichen. Dies müsse jedoch auf der Grundlage der Freiwilligkeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer erfolgen. „Ein Homeoffice Gebot, wie es die Bundesregierung offenbar plant, wäre ein schwerwiegender Eingriff in die betriebliche und unternehmerische Autonomie. Die Politik sollte erst Voraussetzung für Homeoffice schaffen“, fordert Heilig.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Interview BVMW

Was bedeutet der Wirtschafts-Lockdown für Schwaben?

Heute wollen Bund und Länder über eine Verlängerung und eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen beraten. Auch ein Wirtschafts-Lockdown ist im Gespräch. Welchen wirtschaftlichen Schaden das mit sich bringen würde, verrät Michael Heilig, Leiter des Kreisverbandes BVMW Donau-Ries im Wirtschaftsdreieck Bayerisch Schwaben, Mittelfranken, Ostalb.

Vor dem Hintergrund des Corona-Gipfels der Bundesregierung am 19. Januar warnt der Mittelstand vor den schwerwiegenden Folgen eines Lockdowns der Industrie und des Gewerbes. Dieser werde massiven volkswirtschaftlichen Schaden anrichten, betont Michael Heilig, Leiter des Kreisverbandes BVMW Donau-Ries im Wirtschaftsdreieck Bayerisch Schwaben, Mittelfranken, Ostalb.

„Mittelständler brauchen Planungssicherheit“

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

 „Der Mittelstand warnt vor den schwerwiegenden Folgen eines weiteren Lockdowns. Ein totaler Lockdown werde insbesondere im Produzierenden Gewerbe für viele Betriebe das ‚Aus‘ bedeuten und dadurch massiven volkswirtschaftlichen Schaden anrichten. Die Millionen Mittelständler und Selbstständigen brauchen endlich Planungssicherheit und einen verlässlichen Fahrplan zur Öffnung der Wirtschaft. Die Schlussfolgerung muss lauten, dass wir in den kommenden Monaten und Jahren jeweils passgenaue Hilfs- und Aufbaumaßnahmen brauchen“, erklärt Heilig.

„Die Bundesregierung muss jetzt die Weichen für Investition und Wachstum in 2021 stellen. Millionen Mittelständler und Selbstständige erwarten bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen, um wieder Vertrauen fassen zu können. Deshalb sagen wir ‚Nein‘ zu allen Plänen, den Mittelstand durch eine weiteren Lockdown zusätzlich zu belasten“, so Heilig weiter. 

Das gilt jetzt für alle Mittelständler

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Schon jetzt sei laut Michael Heilig klar, dass auch das das Jahr 2021 durch die Corona-Krise geprägt wird. „Angesichts des fortwährenden Lockdowns ist es Ziel und Aufgabe, unsere Mitglieder durch konkrete Hilfsangebote, praktische Handlungsempfehlungen und vor allem neue, innovative Lösungen zu unterstützen. Und für uns alle Mittelständler gilt: Wir müssen altbewährte Methoden und Konzepte überprüfen und dort verändern, wo es bessere Lösungen gibt“, sagt Heilig.

„Weitere Impfpannen können wir uns nicht leisten“

Die Teilnehmer des Corona-Gipfels sollten daher laut dem BVMW-Experten alle Kräfte darauf richten, die Impflogistik zu verbessern und das Impftempo mit Impfungen rund um die Uhr deutlich zu erhöhen: „Weitere Impfpannen können wir uns nicht leisten.“ Weiter solle man sich klar machen, mit welchen Schäden ein wirtschaftlicher Stillstand verbunden wäre. „Es ist der Mittelstand, der die Versorgung der Bevölkerung sicherstellt. Unsere Unternehmen fürchten massive gesamtwirtschaftliche Schäden“, betont Heilig.

Homeoffice Gebot als schwerwiegender Eingriff in Autonomie

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Laut Heilig erweisen sich Unternehmen nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie als flexible und innovative Problemlöser, wenn es darum geht, mobiles Arbeiten zu ermöglichen. Dies müsse jedoch auf der Grundlage der Freiwilligkeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer erfolgen. „Ein Homeoffice Gebot, wie es die Bundesregierung offenbar plant, wäre ein schwerwiegender Eingriff in die betriebliche und unternehmerische Autonomie. Die Politik sollte erst Voraussetzung für Homeoffice schaffen“, fordert Heilig.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben