Fachkräfte von morgen

Handwerkskammer Ulm: Ausbildungszahlen steigen

Symbolbild. Das Handwerk schafft Zukunft. Foto: Handwerkskammer Ulm
Die Bilanz der Handwerkskammer Ulm für das Jahr 2017 zeigt: Immer mehr Schüler entscheiden sich für eine Ausbildung im Handwerk.

Die Konjunktur produziert immer neue Höchststände und das Handwerk ist stark gefragt. Zudem stehen in den nächsten fünf Jahren mehr als 2.500 Betriebe zur Übernahme. Die Auszubildenden von heute sind also die Fachkräfte und Betriebsinhaber von morgen. Das erkennen immer mehr Schüler, berichtet die Handwerkskammer Ulm.

Ausbildung im Handwerk ist eine solide Basis

Im vergangenen Jahr haben sich 3.075 Jugendliche für eine Ausbildung im Handwerk entschieden. Das entspricht einem Plus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit vier Jahren steigen die Ausbildungszahlen im Kammergebiet der Handwerkskammer Ulm kontinuierlich an. „Eine Ausbildung im Handwerk ist die Grundlage für vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten, stellt eine solide Basis für ein erfolgreiches Berufsleben dar und ist der erste Schritt in die Selbstständigkeit“, berichtet Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm.

Denn mit Ende der klassischen Berufsausbildung muss das Ziel noch lange nicht erreicht sein. Neben fachlichen Spezialisierungen im jeweiligen Gewerk haben die Gesellen auch die Möglichkeit, sich zum Meister oder Betriebswirt weiterzubilden. Eine erfolgreich abgelegte Meisterprüfung berechtigt auch zum Besuch einer Hochschule.

Handwerker auch in Zukunft gefragt

 „Das Handwerk bietet eine zukunftsfähige Perspektive. Der Fachkräftebedarf wird uns auch weiterhin begleiten. Da werden gut ausgebildete Handwerkerinnen und Handwerker gefragt sein“, so Dr. Mehlich weiter. Dies belegt auch die Statistik. So ist die Erwerbslosenquote seit dem Jahr 2011 unter Akademikern höher als unter beruflich Qualifizierten. Dieses Wissen führt dazu, dass sich auch immer mehr Abiturienten aktiv für eine Ausbildung im Handwerk entscheiden. Im Jahr 2017 waren das bereits 14,2 Prozent aller Auszubildenden.

Handwerkskammer berät Jugendliche

Die Handwerkskammer Ulm gibt auch Hilfestellung bei der Berufsorientierung. „Wir raten jungen Leuten aber auch immer, einfach mal auf die Betriebe zuzugehen und nach einem Praktikum zu fragen. Das ist immer noch der beste Weg, um für sich selbst herauszufinden, ob ein Beruf zu einem passt“, rät Dr. Tobias Mehlich.

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Im vergangenen Jahr haben sich 3.075 Jugendliche für eine Ausbildung im Handwerk entschieden. Das entspricht einem Plus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit vier Jahren steigen die Ausbildungszahlen im Kammergebiet der Handwerkskammer Ulm kontinuierlich an. „Eine Ausbildung im Handwerk ist die Grundlage für vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten, stellt eine solide Basis für ein erfolgreiches Berufsleben dar und ist der erste Schritt in die Selbstständigkeit“, berichtet Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm.

Denn mit Ende der klassischen Berufsausbildung muss das Ziel noch lange nicht erreicht sein. Neben fachlichen Spezialisierungen im jeweiligen Gewerk haben die Gesellen auch die Möglichkeit, sich zum Meister oder Betriebswirt weiterzubilden. Eine erfolgreich abgelegte Meisterprüfung berechtigt auch zum Besuch einer Hochschule.

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