Urkunden-Verleihung in Kempten

IHK Schwaben feiert die 113 besten Allgäuer Ausbildungs-Absolventen

Die IHK Schwaben ehrte in Kempten die besten Absolventen. Foto: IHK Schwaben
Vor rund 380 Festgästen erhielten die jungen Menschen ihre Urkunden. Sie waren die besten Absolventen in ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf.

3.044 Prüfungsteilnehmer aus dem Allgäu haben im Prüfungsjahr 2017/2018 ihre Abschlussprüfung bei der IHK Schwaben abgelegt. Die 113 besten von ihnen wurden in der bigBox Allgäu in Kempten geehrt. Sie erhielten ihre Urkunden unter anderem von der Weltmeisterin im Radrennsport Lisa Brennauer.

„Die duale Ausbildung ist mit das Beste, was wir mitgeben können“

Markus Brehm, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Kempten und Oberallgäu, brach in seinem Grußwort eine Lanze für die duale Ausbildung. Der IHK-Leitsatz „Lehre macht Karriere“ gelte heute mehr denn je. „Die duale Ausbildung ist mit das Beste, was wir unseren jungen Leuten auf ihren beruflichen Lebensweg mitgeben können. Halten Sie sich bitte vor Augen: Der Abschluss in einem beruflichen Ausbildungsberuf steht im Bildungswesen auf einer Stufe mit einem Gymnasialabschluss“, appellierte Brehm an die Gäste.

Rund 4.500 ehrenamtliche Prüfer

In diesem Kontext verwies Brehm auf die Bedeutung der ehrenamtlichen Prüfer. Für die IHK Schwaben sind allein in der Ausbildung insgesamt rund 4.500 ehrenamtliche Prüfer im Einsatz, die im vergangen Jahr etwa 16.500 Prüfungshandlungen abgenommen und bewertet haben. „Die Prüfer tragen durch ihre Berufserfahrung erheblich dazu bei, dass die Abschlussprüfungen stets praxisorientiert und auf dem aktuellen Stand der Technik durchgeführt werden“, lobte Brehm das Engagement.

Parallelen zwischen Spitzensportlern und Spitzenfachkräften

Im Gespräch von Moderatorin Angie Stifter mit der Radrennfahrerin Lisa Brennauer, Weltmeisterin im Einzel- und Mannschaftszeitfahren sowie Silbermedaillengewinnerin bei Olympia, wurden die Parallelen zwischen Spitzensportlern und Spitzenfachkräften auf deutlich. So lassen sich Spitzenleistungen sowohl im Beruf als auch im Sport nur durch ständige Weiterbildung beziehungsweise Training erzielen. Dabei bestehe die größere Herausforderung darin, eine Spitzenleistung beziehungsweise den erreichten Spitzenplatz auch zu halten, betonte Brennauer.

Förderung für begabte junge Menschen

Dass sich Spitzenleistungen nicht mit Mittelmaß erreichen lassen, darauf wies auch Gerhard Schlichtherle, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Kaufbeuren und Ostallgäu, hin. Begabte junge Menschen aus allen Bereichen müssten Förderung erfahren, damit sie aus ihrer Begabung etwas machen können. „Damit erweisen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch der Gesellschaft einen Dienst“, betonte Schlichtherle in seinem Schlusswort.

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