Konjunkturergebnisse

Handwerkskammer Ulm: 2.200 Betriebe stehen vor der Übernahme

Symbolbild. Handwerk. Foto: Handwerkskammer Ulm
Das Handwerk ist weiter in einer Hochphase. Darum sollten sich laut Kammer mehr Handwerker selbstständig machen.

Das Handwerk ist aktuell sehr gefragt – und wird es in Zukunft bleiben, ist die Kammer überzeugt. „Jetzt ist die beste Zeit, um sich mit einem Betrieb selbstständig zu machen. In den nächsten fünf Jahren stehen altersbedingt mehr als 2.200 Betriebe zur Übernahme an“, erklärt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Hierbei unterstützt das eigens von der Handwerkskammer gegründete „Zentrum für Betriebsnachfolge“ (ZEN).

Auslastungen von bis zu 80 Prozent

Genügend Aufträge gibt es: 32,5 Prozent der Betriebe im Kammerbezirk verzeichneten letztes Quartal ein verbessertes Auftragsvorkommen als noch in 2017. Nur jeder fünfte spricht davon, einen Rückgang zu erwarten. Jeder zweite befragte Handwerksbetrieb rechnet in den nächsten sechs bis zwölf Wochen sogar mit einem höheren Auftragsvorkommen als im Vorjahr. 37 Prozent von ihnen arbeiten aktuell mit einer Auslastung von mehr als 80 Prozent.

Handwerksbetriebe schaffen Vertrauen

„Dass die Konjunkturwerte auf diesem hohen Niveau bleiben, liegt vor allem an hochwertigen Leistungen der Betriebe. Das schafft Vertrauen“, erklärt Präsident der Handwerkskammer Ulm, Joachim Krimmer. Wie bereits im Vergleichsquartal 2017 erzielte in diesem Jahr das Bauhauptgewerbe den besten Geschäftslageindex. Auch das Ausbauhandwerk sowie die Dienstleistungsbranche sind gut ins Jahr gestartet. Über alle Gewerke hinweg betrachtet, bewerten 67 Prozent der Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage als gut. „Die Kunden brauchen das Handwerk, deshalb blicken wir positiv in die Zukunft“, so Krimmer weiter.

Betriebe wollen Personal aufstocken

Das bestätigen auch die Betriebe selbst. So glaubt mehr als die Hälfte, dass sich die gute Konjunkturlage auch in den nächsten Wochen fortsetzen wird. Über 46 Prozent gehen sogar von einer Verbesserung aus. Damit sinkt die Anzahl der Konjunktur-Pessimisten auf unter zwei Prozent. Das schlägt sich auch positiv in der Beschäftigungszahl nieder. So werden in den nächsten Wochen mehr als 15 Prozent der Betriebe ihren Personalstamm erweitern.

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Das bestätigen auch die Betriebe selbst. So glaubt mehr als die Hälfte, dass sich die gute Konjunkturlage auch in den nächsten Wochen fortsetzen wird. Über 46 Prozent gehen sogar von einer Verbesserung aus. Damit sinkt die Anzahl der Konjunktur-Pessimisten auf unter zwei Prozent. Das schlägt sich auch positiv in der Beschäftigungszahl nieder. So werden in den nächsten Wochen mehr als 15 Prozent der Betriebe ihren Personalstamm erweitern.

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