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Gehirnforschung soll Handwerk helfen HWK Ulm
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Handwerkskammer Ulm

Gehirnforschung soll Handwerk helfen HWK Ulm

 Erkenntnisse aus der Gehirnforschung und deren Einfluss auf eine zeitgemäße Aus- und Weiterbildung im Handwerk; Foto: HWK Ulm

Was habe die Gehirnforschung und das Handwerk gemeinsam? Wer jetzt glaubt, dass es keine Gemeinsamkeiten gibt, der irrt, denn das Handwerk denkt weiter. Neueste Erkenntnisse der Gehirnforschung sollen im Handwerk für eine moderne Ausbildung sorgen.

Wie können die neuesten Erkenntnisse der Gehirnforschung für eine bessere Zukunft in der handwerklichen Aus- und Weiterbildung eingesetzt werden? Dieser Frage ging die Handwerkskammer Ulm im Rahmen einer Veranstaltung auf den Grund. Zwei Referentinnen vom ZNL, dem TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen der Universität, berichteten über die Projekte des Zentrums. welches von Prof. Manfred Spitzer ins Leben gerufen wurde. Wie Erfahrungen aus der wissenschaftlichen Forschung in die Ausbildungspraxis des Handwerks übertragen werden können. stellten Simone Bergande und Beate Kern vor. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse wurden im Projekt ENWIBE (ereignisorientierte Entwicklungsgespräche für Mitarbeitende in Produktion und Handwerk) umgesetzt. Auf der Bildungsmesse „didacta“ in Hannover erhielt das Projekt den Weiterbildungs-Innovations-Preis 2012.

Verständnis für das Lernen schaffen

„Elegant schafft die Konzeption des ZNL den Spagat zwischen neuromedizinischen Forschungen und praktisch-pädagogischen Anwendungen“, sagt Dr. Gerhard Mehrke, Leiter des Regionalbüros der Netzwerke berufliche Fortbildung. Mit der heutigen Zeit sind wachsende Anforderungen an unser Gehirn verbunden. Globalisierung, Technik, Informationsflut und Veränderungen beeinflussen unser Denken. Umso interessanter ist die Frage, wie Lernen eigentlich funktioniert und wie es uns gelingt, die Vielzahl an Informationen und Einflüssen zu verarbeiten. Der Mensch an und für sich ist neugierig, nur lernen wird meist als unangenehm empfunden. Das Projekt ENWIBE setzt auf Lernverständnis. Die Referentinnen betonten, dass der Mensch stetig und ständig lernt. Erfahrungen hinterließen Spuren, Wissen sei Konstruktion und abhängig von Motivation. Das Lernen müsse daher verstehbar und handhabbar sein. Für die Motivation sollte im Gehirn das limbische System mit dem Hippocampus aktiviert werden, damit die hier angesiedelten Belohnungszentren stimuliert werden.

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Regionalbüro des Netzwerks berufliche Fortbildung Ulm/Biberach unter der Leitung Dr. Gerhard Mehrkes in Kooperation mit der Handwerkskammer Ulm.

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