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FOS/BOS Ulm nach Umbau und Erweiterung eingeweiht
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Landratsamt Neu-Ulm

FOS/BOS Ulm nach Umbau und Erweiterung eingeweiht

Das Logo der „fosbos neu-ulm“ vor der neuen Schule Bild: Jürgen Bigelmayr (Landratsamt Neu-Ulm)
Das Logo der „fosbos neu-ulm“ vor der neuen Schule Bild: Jürgen Bigelmayr (Landratsamt Neu-Ulm)

Der Landkreis Neu-Ulm hat seine Berufliche Oberschule unter schwierigen Baubedingungen für mehr als 20 Millionen Euro erweitert, generalsaniert und umgebaut. Kultusministerium, Bauherr, Schulleitung, Lehrer, Schüler - alle sind voll des Lobes über die rundumerneuerte Berufliche Oberschule (FOS/BOS) in Neu-Ulm.

Die Architekten Günther Schaller (Stuttgart) und Klaus Petersen (Illertissen) hörten die warmen Worte nur zu gern, hoben sie sich doch wohltuend von der schwäbischen Regel „Nix g’sagt, isch g’lobt g’nug!“ ab. Landrat Erich Josef Geßner bescheinigte der Architekten-Arbeitsgemeinschaft Schaller-Kyncl/Petersen, ihr sei „ein großer Wurf gelungen“. Gut 20 Millionen Euro hat sich der Landkreis Neu-Ulm, die erste „Bildungsregion in Bayern“, die Erweiterung, Generalsanierung und den Umbau der Fachober- und Berufsoberschule kosten lassen.

Teuerstes Schulbauprojekt im Landkreis

Es ist damit das teuerste Schulbauprojekt in der 42-jährigen Geschichte des heutigen Landkreises Neu-Ulm. 6,4 Millionen Euro steuert der Freistaat Bayern als Zuschuss bei. Auch wenn die Plankosten um rund 2 Millionen Euro überschritten wurden, ist das Geld gut angelegt, bietet das „wunderschöne neue Schulgebäude“, so Ministerialrat Günter Liebl, Fachreferent für die Fachober- und Berufsoberschulen im Bayerischen Kultusministerium, doch „beste Voraussetzungen für modernen Unterricht“.

Prägendes Gebäude für die Stadt

Schulleiterin Dr. Maike Tholen schwärmte über das „außergewöhnliche Bauwerk“, das nicht nur optisch überzeuge, sondern auch funktionell und identitätsstiftend sei. Neu-Ulms Bürgermeister Gerhard Hölzl sprach von einem „prägenden Gebäude für unsere junge Stadt“ und zog die Lacher auf seine Seite, als er bekannte: „Wenn ich das hier sehe, wäre ich gerne noch einmal Schüler bei Ihnen.“ Ein Adjektiv fiel in den Ansprachen wiederholt: „futuristisch“. Tatsächlich fühlt man sich als Besucher der neuen FOS/BOS Neu-Ulm in die Zukunft versetzt. Der neue, aufgeständerte Baukörper mutet mit seinem lang gestreckten, rautenförmigen, an den Ecken abgerundeten Fensterband wie ein Transrapid an, der elektromagnetisch durch Raum und Zeit schwebt.

Durchblick in verschiedene Richtungen möglich

Die Aula ist eine weitere staunenswerte Konstruktion. Der Versammlungsraum ragt über drei Etagen hoch bis zum Dach des grundlegend renovierten und umgebauten Hauptgebäudes. Eingefasst wird die Aula ab dem ersten Stock von zwei Seiten und der Decke von einer Art Passepartout. Es ist in ausdrucksstarkem, kräftigem Rot gehalten und weist etwa zwei Dutzend Dachfenster beziehungsweise rechteckige Öffnungen auf, die teilweise bespiegelt, teilweise offen sind, so dass mehrere Personen durch sie nach unten in die Aula und nach oben schauen können.  Transparenz ist ein Prinzip, das sich durch den gesamten Schulbau zieht. Beim Blick in die Klassen- und Fachräume besticht neben der Helligkeit die technische Ausstattung mit Beschallungsanlage, Projektor, Presenter, Beamer, Laptop und zum Teil Whiteboards. Aber auch die klassische Tafel hat noch nicht ausgedient.

Gelungen ist auch das Farbkonzept

Lebendige, freundliche Farben tragen zum Wohlfühlklima in der Schule bei. Hauptsächlich rot, aber auch orange, gelb, hellgrün oder blau finden sich als Akzentuierungen an Fassaden, Wänden, Wandelementen, Fußböden, Decken und Treppen. Auch von der formidablen Akustik konnten sich die geladenen Gäste der Einweihung selbst überzeugen. Es war ein Erlebnis, die hervorragende Schulband der FOS/BOS beim Festakt in der Aula zu hören.

Zukunftsgerechtes Passivhaus ohne klassische Heizung

Doch nicht nur optisch und atmosphärisch, auch energetisch ist das nun campusartig angeordnete Schulgebäude „zukunftsgerecht“, wie Landrat Geßner sagte. Das Hauptgebäude und der Erweiterungsbau, der eine Hauptnutzfläche von rund 1900 Quadratmeter umfasst, kommen ohne klassische Heizung aus. Sie erfüllen den Passivhausstandard: Dämmung und Körperwärme der Insassen sorgen für angenehme Temperaturen in den Räumen und Fluren. Der bereits bestehende Fachraumtrakt wurde nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 auf Vordermann gebracht.

Die Umbauzeit  zog sich über 4 Jahre hin

Die Bauarbeiten gestalteten sich dabei kompliziert und aufwändig. So vergingen vom Ersten Spatenstich am 4. September 2009 bis zur Einweihung am 17. Januar 2014 vier Jahre und vier Monate. Schwierigkeiten mit den alten Dach- und Deckenkonstruktionen und mit dem Bauuntergrund stellten Architekten, Handwerker, Schulfamilie und Landratsamt auf eine Geduldsprobe. Zudem mussten viele Arbeiten bei laufendem Schulbetrieb erledigt werden, was Landrat Geßner Parallelen zu einer „Operation am offenen Herzen“ ziehen ließ. Am Ende der langen Bauzeit stehen nun jedoch „tolle Gegebenheiten“, wie Lehrer Christian Klix jubiliert. „Das ist komplett anders, viel besser, moderner, da macht Schule Spaß“, zog Schülersprecher Paul Reichenbacher einen Vergleich zu den beengten, widrigen Verhältnissen in der alten FOS/BOS, die Klassen zum Beispiel in das alte Fachhochschulgebäude und in provisorisch errichtete Pavillons auf dem Schulgelände auslagern musste.

Nun ist eine neue Zeit angebrochen

Die Berufliche Oberschule in Neu-Ulm bietet jetzt mehr als den derzeit 1.144 Schülerinnen und Schülern Platz. Verdoppeln, wie in den letzten zwölf Jahren, darf sich die Schülerzahl freiwillig nicht noch einmal. Dass die renommierte Bildungseinrichtung in den nächsten Jahren noch mehr Zugkraft entwickeln wird, steht für Landrat Geßner indes außer Frage. Die FOS/BOS Neu-Ulm verfüge nun mit ihren exzellenten Unterrichtsbedingungen über ein zusätzliches Pfund, mit dem Schulleiterin Dr. Maike Tholen sicher wuchern werde.

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